Lautloses Gleiten durch eine saubere Stadt

Tobias Bullinger, Leiter des Produktmanagements bei den Stadtwerke Karlsruhe, 12.06.2020

Günstiges Aufladen, tolles Fahrgefühl, praktisches Parken – ein E-Roller hat viele Vorteile. Wenn möglichst viele Menschen möglichst bald von fossilen Rohstoffen auf nachhaltige Energie umsteigen, kann uns die Energiewende gelingen. Das ist den Karlsruher Bürgerinnen und Bürgern ein wichtiges Anliegen, wie die große Beteiligung am städtischen Klimaschutzkonzept 2030 beweist. Darin sind konkrete Maßnahmen erarbeitet worden, um Stromversorgung, Gebäudesanierung, Wirtschaft und Mobilität in den kommenden Jahren klimaneutral zu gestalten.

Energiewende lebt vom Mitmachen

Foto: CitySeg
Foto: CitySeg

Die Stadtwerke Karlsruhe möchten helfen, den Einstieg in die umweltschonende Elektromobilität zu erleichtern. Deshalb fördern wir unter anderem den Kauf von E-Rollern! Weil Elektromobilität vor allem dann Sinn macht, wenn die Batterien mit Ökostrom aufgeladen werden, koppeln wir den Zuschuss an den Abschluss eines Ökostrom-Tarifs: NaturStrom und BadnerStrom natur.

Kunden bekommen einen Bonus von 70 Euro, wenn sie neu einen unserer Ökostromtarife abschließen. Außerdem unterstützen wir Sie mit unseren Förderungen für E-Mobilität! Denn die Energiewende lebt vom Mitmachen und die Stadtwerke Karlsruhe wollen das Thema jetzt verstärkt sichtbar machen und so ins Bewusstsein der Gesellschaft rücken. Von einer klimaneutralen Stadt ohne Lärm und Abgase profitieren schließlich alle. Zwar werden in Karlsruhe bereits viele Wege zu Fuß, per Fahrrad oder mit Bussen und Bahnen zurückgelegt. Allerdings steigen in einer florierenden Großstadt die CO2-Emissionen auch, weil die Bevölkerung wächst und immer längere Strecken zurücklegt. In Sachen Mobilität ist der PKW immer noch sehr stark gefragt, deshalb müssen wir die Verkehrswende mit entschlossenen Maßnahmen voranbringen.

E-Roller machen gute Laune

Foto: CitySeg
Foto: CitySeg

Die ersten Nutzer der E-Roller sind bereits begeistert. So freut sich etwa Rolf Kroeg nicht nur über das spezielle Fahrgefühl auf seinem E-Roller: „Das lautlose Dahingleiten in Verbindung mit dem guten Gewissen, umweltfreundlicher als mit dem PKW unterwegs zu sein, ist wirklich toll. Auch der Frischluft-Effekt zaubert mir an schönen Tagen ein Grinsen ins Gesicht“, sagt er. Daneben sind ihm aber auch die niedrigen laufenden Kosten ein wichtiger Aspekt.

„Der Roller von NIU verbraucht circa 50 Cent pro Akku-Ladung. Er ist also absolut effizient und kostengünstig zu fahren“ erklärt Jürgen Reiss. Er ist offizieller NIU-Händler und mit seinem Unternehmen CitySeg Mobilitätspartner der Stadtwerke Karlsruhe. Bei ihm kann man die NIU E-Roller-Modelle unverbindlich testen. „Für die meisten Leute beginnt das Erlebnis E-Roller mit einer Probefahrt – sie ist oftmals der entscheidende Anstoß, sich dann einen zu kaufen“, weiß der Experte für E-Mobilität.

Vorteile gegenüber Benzinern

Als Vorteile des NIU-Rollers nennt er den herausnehmbaren Lithium-Ionen-Akku, der sich an jeder normalen Haushaltssteckdose aufladen lässt. Die NIU-Roller sind äußerst kompakt gebaut und bieten technische Raffinessen wie eine App, die Ladezustand, Standort und Fahrstatistik aufs Handy sendet. Der bisherige Top-Seller ist das Zweisitzer-Modell von NIU, der NQi. Es gibt aber auch noch einen kleineren und leichteren Einsitzer, den MQi, der mit 2.199 Euro auf der Händler-Liste steht.

Elektrische Roller sind somit zwar um einiges teurer als Benziner. Jedoch haben sie in den vergangenen Jahren zahlreiche Fans gefunden, weil eben auch ihre Vorteile unübersehbar sind. So stellt E-Roller-Fahrer Jens Füßler fest: „Benzin-Roller sind laut und stinken, sogar die eigene Kleidung nimmt den Geruch an, gerade auf längeren Strecken. Ich erledige sämtliche Alltagsfahrten per Roller, deshalb käme ein Benziner für mich nicht infrage.“

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Verkehrsdichte reduzieren

Die Fahrten mit seinem E-Roller empfindet er als entspannend, weil er außer den Windgeräuschen am Helm während der Fahrt nichts hört. Auch die unkomplizierte Parkplatzsuche ist ein großer Pluspunkt – man darf den Roller dort abstellen, wo er nicht stört. „Ich parke bei allen Geschäften, zu denen ich fahre, quasi direkt vor der Haustür“, sagt Jens Füßler. Auch das Gepäck-Volumen, in seinem Fall ein großes Top-Case auf der Ladefläche, reicht in den meisten Fällen locker aus.
Wer unterwegs eine E-Tankstelle sucht, findet hier eine Karte mit Ladestationen. Stromkosten von unter einem Euro pro 100 Kilometer machen das elektrische Fahren günstig, E-Roller sind zudem bis auf den Bremsverschleiß wartungsfrei. Dank dieser Vorteile sind die abgasfreien Flitzer beliebte Gefährten, die in Städten wie Karlsruhe die Verkehrsdichte enorm reduzieren. Und: Bis zum Hubraum von 50 ccm kann man sie mit dem normalen Auto-Führerschein fahren.

Die Stadtwerke Karlsruhe wünschen gute Fahrt!

Über unseren Autor:

Tobias Bullinger ist Leiter des Produktmanagements bei den Stadtwerke Karlsruhe. Nach seinem Bachelorstudium in Karlsruhe absolvierte er sein Masterstudium berufsintegriert an der dualen Hochschule Baden-Württemberg. Er ist begeisterter Radfahrer und nutzt jede Gelegenheit, um mit dem Rad zur Arbeit zu fahren.

Tobias Bullinger

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