Unsere Umwelterklärung

In unserer jährlichen Umwelterklärung, dem "ökologischen Geschäftsbericht", machen wir die Umwelt­bemühungen der Stadtwerke Karlsruhe transparent. Daneben gibt es einen ausführlichen Klimareport und Insides zum umfangreichen Umweltprogramm unseres Unternehmens. Zahlen, Daten und Fakten sind durch unabhängige Umweltgutachter validiert. Unser Anspruch: Transparente und kritische Berichterstattung über unsere umweltrelevanten Aktivitäten.

Umwelterklärung 2024 - jetzt durchblättern!

Besonderes Jubiläum: 30 Jahre Umwelterklärung

Umwelterklärung 2024

Die Stadtwerke sind Umweltmanagement-Pionier in Deutschland und bereits seit 1996 EMAS-zertifiziert. Sie waren damals das erste EMAS-zertifizierte EVU in Baden-Württemberg. Seit 1995 publizieren die SWK jährlich ihre Umwelterklärung nach den Vorgaben der EMAS-Verordnung. Seither entwickelte sich die Publikation hin zum „ökologischen Geschäftsbericht“ weiterentwickelt. Ein besonderes Jubiläum wird der diesjährigen Umwelterklärung 2024 zuteil: Es ist bereits die 30. Umwelterklärung!

Zahlen, Daten und Fakten durch Umweltgutachter validiert

Seit 30 Jahren legen die Stadtwerke einen besonderen Wert auf eine transparente, übersichtliche und zugleich kritische Betrachtung der eigenen umwelt- und energierelevanten Aktivitäten. Auch die neuen Zahlen, Daten und Fakten der aktualisierten Umwelterklärung 2024 wurden durch unabhängige Umweltgutachter auf Herz und Nieren geprüft und für gültig erklärt.

Was steht drin?
Auf 40 Seiten wird unter anderem unser neues, 19 Maßnahmen umfassendes Umweltprogramm vorgestellt. Diese Maßnahmen zielen unter anderem auf Verbesserungen der Energieeffizienz, den Ausbau der erneuerbaren Energien oder den Gewässer- und Artenschutz ab. Außerdem informiert der Bericht über den globalen und regionalen Klimawandel, über Klimaschutzmaßnahmen, über unsere umweltrelevanten Prozesse und nicht zuletzt über das Energiemanagement – einschließlich Umweltkennzahlen, Indikatoren und unserer Treibhausgasbilanz. 

Bilanz zeigt Einsparungen
Besonders hervorzuheben in der Bilanz sind die Rückgänge im Strom- und Wärmeverbrauch – auch im Kontext der #EnergiepaktKA-Initiative – im Verwaltungsbereich der Daxlander Straße: Im Vergleich zu 2019 wurden im Jahr 2023 sowohl die Strommengen als auch die Fernwärmemengen nahezu halbiert. Damit einher gehen auch deutliche Kosteneinsparungen von bis zu 900.000 €/Jahr.

Was macht die Umwelterklärung aus?

Die Umwelterklärung ist unserer ökologischer Geschäftsbericht. Seit 1995 veröffentlichen wir jedes Jahr unsere Umwelterklärung - wir begehen also 2024 das30-jährige Jubiläum. 

Seither hat sich die Broschüre stetig weiterentwickelt. Seit 30 Jahren gleichgeblieben ist, dass wir besonderen Wert auf eine transparente, übersichtliche und zugleich kritische Betrachtung unserer umwelt- und energierelevanten Aktivitäten legen. 

Auch die neuen Zahlen, Daten und Fakten der aktualisierten Umwelterklärung 2024 wurden durch die Umweltgutachter auf Herz und Nieren geprüft und für gültig erklärt.

Der Klimawandel ist allgegenwärtig – wir müssen viel entschiedener handeln, als wir es in den letzten Jahrzehnten getan haben. Logische Konsequenz: Bis 2045 möchte Deutschland die Klimaneutralität erreicht haben, also unter dem Strich keine Treibhausgasemissionen mehr ausstoßen. Und das ist nicht nur ein guter Vorsatz, sondern es steht so im Klimaschutzgesetz.

Die Atomkraft in Deutschland ist beendet und auch der Ausstieg aus der Kohle ist mittlerweile gesetzlich verankert. Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien: Wind, Wasser, Photovoltaik und Biomasse.

Karlsruhe strebt bereits für 2040 die Treibhaus­gasneutralität an. Wir selbst als städtische Gesellschaft verfolgen ebenfalls die Zielsetzung Karlsruhes. Entsprechend werden wir in den nächsten Jahren gewaltige Investitionen tätigen müssen - in den kommenden zehn Jahren mehr als 1,2 Milliarden Euro. Zentrale Bausteine der lokalen Energie- und Wärme­wende und die Pfeiler bei der Umsetzung des ambitionierten städtischen Energieleitplans sind der Aus- und Umbau unserer Stromnetze und der weitere Ausbau der Fernwärme. Letztere soll bis zum Jahr 2035 CO₂-frei sein.

Daneben spielt weiterhin das Thema Energie­ein­­sparung eine wichtige Rolle: Als Energie­partner übernehmen wir Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft. Mit dem #EnergiePaktKA gelang es uns in der Heizperiode 2022/23, Karlsruhe dazu zu bewegen, 27 Prozent an Energie einzusparen.

In der Heizperiode 2023/24 gingen wir mit „Karlsruhe macht's“ einen Schritt weiter. Ziel war es, nicht nur das Bewusstsein für nachhaltigen Energieverbrauch zu schärfen, sondern auch den Anreiz zum Energiesparen durch den Solidaritätsgedanken zu stärken. Unter dem Motto„Du sparst, wir spenden!“ konnte die eingesparte Energiemenge in KA nahezu verstetigt werden und im Kampf gegen die Kinderarmut kamen Spendengelder von 50.000 € zusammen.

Starke Kooperationen sind ein Garant zur Erreichung unserer Klimaziele. So helfen uns Beteiligungen an regionalen und überregionalen Gesellschaften beim Ausbau der Photovoltaik oder beim Einstieg in neue Windkraftprojekte. Als Beispiel können die BBEK, eine Kooperation der Stadtwerke Bruchsal, Bretten, Ettlingen und Karlsruhe, aber auch die Zusammenarbeit mit zwei weiteren Energieversorgungsunternehmen beim Aufbau des Windparks Schneifelhöhe in der Eifel genannt werden. Allein durch diesen Windpark werden wir unsere installierte Windkraftleistung um mehr als 50 Prozent erhöhen.

Zudem verfolgen unsere langjährige Zusammenarbeit mit den Partnerbetrieben des Verbandes der Klimaschutz-Unternehmen bzw. unser Beitritt zur Stadtwerke-Initiative Klimaschutz, an dem aktuell über 70 Stadtwerke bundesweit mitarbeiten, ein Ziel: gemeinsam Richtung Treibhausgasneutralität zu gehen, um für eine generationengerechte und lebenswerte Zukunft zu sorgen. 

Wir arbeiten täglich hart daran und sind auf einem guten Weg unsere Ziele zu erreichen. Unsere stark zurückgegangenen CO₂-Emissionen der letzten Jahre zeigen uns das deutlich.

Wir freuen uns, wenn Sie uns dabei tatkräftig unterstützen.

Auszüge aus dem Inhalt

Auf den Seiten
6-7

UMWELT- UND ENERGIEVERSTÄNDNIS

Unsere tägliche Aufgabe ist die verlässliche Versorgung der Karlsruher Bürger*innen mit Energie und Wasser. Dabei fühlen wir uns in besonderem Maß verpflichtet, die regionale Energiewende voranzutreiben und haben uns zum Ziel gesetzt, in Karlsruhe bis 2040 vollständig klimaneutral zu wirtschaften.

Auf den Seiten
14-17

KLIMAREPORT

Das Klima verändert sich und die Folgen der globalen Erder-
wärmung sind auch in Deutschland zunehmend spürbar. Wir zeigen unseren Klima-Aktionsplan mit Meilensteinmaßnahmen
2030/2040 und listen detailliert die CO₂-Emissionen von den Stadtwerken und unserer Netzservice-Tochter auf.

Auf den Seiten
32-35

ENERGIEBERICHT

Der Energiebericht gibt einen Überblick über die wesentlichen
Aktivitäten des Energiemanage­ments im Jahr 2023. Der Bericht
enthält eine Auswahl von Eigenverbräuchen und Energieleistungskennzahlen des Unternehmens gemäß DIN EN ISO 50001:2018. Wir listen unsere Eigenverbräuche und spezifische Strombedarfe auf.

Auf den Seiten
36-37

KENNZAHLEN

In detaillierten Tabellen führen wir Umweltkennzahlen und wesentlichen Kernindika­toren nach der EMAS–Verordnung für die Jahre 2021 bis 2023 auf. Sortiert nach den Aspekten Energieeffizienz, Wasser, Materialeffizienz, Abfall, Flächenverbrauch in Bezug
auf die biologische
Vielfalt sowie Emissionen.

Umweltmanagement nach EMAS

EMAS-Zertifizierung - Geprüftes Umwelt- und Energie-Management

Seit 1995 haben die Stadtwerke Karlsruhe erfolgreich ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem nach der heutigen EMAS-Verordnung aufgebaut und ständig weiterentwickelt. 2013 folgte die Zertifizierung des Energiemanagementsystems nach der ISO 50001. Das Zusammenspiel von Wirtschaft und Umwelt im Sinne einer gemeinsamen gesicherten Zukunft wird immer wichtiger. Mithilfe von Umweltmanagementsystemen wie EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) können Unternehmen Umweltprobleme vorsorglich angehen und anhand planerischen Tätigkeiten Materialen ersetzen und Prozesse optimieren, um so Ressourcen intelligent einzusparen und die Umwelt zu schonen.

EMAS bildet für Unternehmen den Grundstein zur Klimaneutralität und leistet dadurch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Umweltmanagement nach EMAS ermöglicht Unternehmen einen schonenden Umgang mit Ressourcen und geltende Umweltvorschriften einzuhalten. So werden beispielsweise alle Aspekte vom Energieverbrauch bis hin zu Abfall und Emissionen berücksichtigt. 

Umwelterklärungen der Vorjahre

Umweltpreise

Dass unsere Umwelterklärungen großartig sind, finden nicht nur wir. In der Kategorie „Beste Umwelterklärung“ haben die Stadtwerke Karlsruhe mit ihrer Umwelterklärung 2022 den Umweltmanagement-Preis 2022 gewonnen. Die Preisverleihung fand in Salzburg statt. Vergeben wurde der Preis gemeinsam durch das Österreichische Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) und das Deutsche Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz. 

FAQ zur Umwelterklärung

Wir beantworten Ihnen häufig gestellte Fragen rund um diese Publikation

Wer sich an EMAS, dem europäischen System für Umweltmanagement und Umweltprüfung freiwillig beteiligt, muss jährlich als Pflichtpublikation eine Umwelterklärung nach Anhang IV der EMAS-Verordnung (EG) Nr. 761/2001) erstellen und über die gängigen Medien in digitaler und/oder gedruckter Weise der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Seit 1995 erstellen die Stadtwerke Karlsruhe jährlich eine Umwelterklärung. 1996 wurden sie erstmalig nach EMAS zertifiziert und waren damals der erste Energieversorger in Baden-Württemberg, der ins EMAS-Register der EU eingetragen wurde. Mit Fug und Recht können sich die Stadtwerke als Umweltmanagement-Pionier der erste Stunde bezeichnen.

In einer sogenannten Umwelterklärung berichtet das Unternehmen öffentlich über die eigenen umweltrelevanten Tätigkeiten, den relevanten Umweltaspekten, deren Umweltauswirkungen, den Umweltzielen und deren Umsetzungsstand. Des Weiteren werden Daten zur Umwelt, wie Emission, Abfälle, biologische Vielfalt, Ressourcen-, Wasser- und Energieverbräuche publiziert und in Zeitreihen transparent, verständlich aber auch kritisch dargestellt. Interessierte Kreise, wie zum Beispiel Mitarbeitende, Behörden, Verbände, Anwohner*innen etc., können so auf die für sie relevanten Daten zugreifen.

Registrierungsstellen, das ist bei uns die IHK Südlicher Oberrhein trägt die Stadtwerke Karlsruhe in ein öffentliches EMAS-Register ein, so dass alle EMAS-Organisationen im deutschen und im europäischen EMAS-Register zu finden sind. EMAS-Organisationen können dann das EMAS-Logo für Marketingzwecke nutzen.

Die Umwelterklärung wird von einem unabhängigen Umweltgutachter, der einer staatlichen Überwachung unterliegt, auf ihre Richtigkeit, Zuverlässigkeit und Glaubwürdigkeit hin überprüft und per Unterschrift validiert. Sie ist jährlich zu aktualisieren. Spätestens alle drei Jahre überprüft der Umweltgutachter im Rahmen der sog. Revalidierung u. a. das Umweltmanagementsystem, die Einhaltung der Umweltleitlinien sowie die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen (legal compliance) und vor allem auch die konsolidierte (= vollständige).

Ob in der aktualisierten Umwelterklärung (wie die Version 2024) oder in der alle drei Jahre erscheinenden vollständigen Umwelterklärung müssen vier Punkte jeweils konkret berichtet werden: Das ist neben der Mitarbeitendeneinbindung, den wesentlichen Umweltinformationen an die Öffentlichkeit, dem Nachweis der Einhaltung der Rechtsvorschriften vor allem die kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistung. Hierzu bedarf es jährlich eines neuen umfangreichen und ambitionierten Umweltprogramms und einem Rückblick auf umgesetzte Umweltprogrammpunkte. Die Stadtwerke haben seit 1995 bereits über 500 Umweltmaßnahmen angestoßen.

Ihre Ansprechpartner

Info

Die Umwelterklärung wird vom Referat Umweltschutz der Stadtwerken Karlsruhe erstellt. 
Für Feedback und konstruktive Kritik erreichen Sie uns per E-Mail 

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung!

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