
Stadtwerke Karlsruhe: Klima schützen und Zukunft sichern
Klimaschutz ist in aller Munde. Doch was kann man tatsächlich tun, um der globalen Erwärmung entgegen zu wirken? Es gibt verschiedene individuelle Möglichkeiten, die den Klimaschutz begünstigen. Stromtarife basierend auf erneuerbaren Energien, die Nutzung von Fernwärme oder der Umstieg auf alternative Verkehrsmittel bieten beispielsweise die Möglichkeit, im Alltag einen Schritt Richtung Klimaschutz zu gehen. Lesen Sie hier, was Sie mithilfe der Stadtwerke Karlsruhe für den Klimaschutz tun können.
Klimaschutz-Unternehmen überzeugen mit Engagement
Seit 2010 sind die Stadtwerke Karlsruhe Mitglied im Kreis der Klimaschutz- und Energieeffizienzgruppe der Deutschen Wirtschaft e. V. Das jahrelang gelebte Umweltmanagement, die regionale Wärmewende, das Engagement bei erneuerbaren Energien und die vollständige Verwendung von Ökostrom für den Eigenstromverbrauch sind einige der ausschlaggebenden Kriterien für diese Auszeichnung als Klimaschutz-Unternehmen.
Weitere Pluspunkte der Stadtwerke in Sachen Klimaschutz: Die verstärkte Nutzung von Abwärme für die Fernwärme-Versorgung trägt zu einer beträchtlichen Einsparung von Kohlendioxid bei - ebenso die Beteiligung an Windparks und Photovoltaikprojekten. Außerdem wurde das Angebot an Ökostrom-Tarifen erweitert und aktiv beworben und die CO₂-Emissionen der Trinkwasserversorgung um bis zu 95 % reduziert. Die restlichen Emissionen werden rechnerisch durch ein Aufforstungsprojekt in Ecuador in gleicher Höhe ausgeglichen.
Stadtwerke unterstützen Aufforstungsprojekt in Ecuador

Als Energieversorger wissen die Stadtwerke Karlsruhe um die eigene Verantwortung und engagieren sich deshalb umfassend für Umwelt und Klima. Eine der neuesten und wichtigsten Initiativen dabei ist die Beteiligung am Aufforstungsprojekt „Mirador“ in Ecuador - gemeinsam mit der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) und der Artenschutzstiftung des Zoos Karlsruhe. An den Westhängen der Anden sind im Laufe der Zeit weite Teile der dortigen Nebelwälder, welche wertvolle CO₂-Speicher darstellen, Rodungen für Weideflächen zum Opfer gefallen. Das Projekt Mirador sorgt für die Aufforstung von ehemaligen Weideflächen zusammen mit lokalen Kräften. Die Stadtwerke Karlsruhe finanzieren die Aufforstung zum Teil durch den Erwerb von CO₂-Zertifikaten.
Klimapaket der Bundesregierung: Wegweiser im Klimawandel
Das Klimapaket 2030 der Bundesregierung umfasst Gesetze und Maßnahmen zur Förderung des Klimaschutzes. Das Bundes-Klimaschutzgesetz wurde 2019 auf Grundlage von Beschlüssen des Klimakabinetts verabschiedet und in den Bundestag eingebracht.
Das Klimapaket der Bundesregierung strebt hier einen Kurswechsel und eine neue Dynamik an. Ein Hauptpunkt des Klimapakets ist die CO₂-Abgabe, die unter anderem durch die Preiserhöhungen für Benzin, Diesel, Heizöl und Erdgas ab 2021 bewusst gemacht werden soll. Mit dem Klimapaket ist das klare Ziel zur Minimierung von Treibhausgasen um 55 Prozent bis 2030 zum Klimaschutz verbindlich festgesetzt.
Die Stadt Karlsruhe setzt sich im Rahmen ihres Klimaschutzkonzepts 2030 dafür ein, die CO₂-Emissionen der Stadt deutlich zu reduzieren.
Das Konzept umfasst 75 Maßnahmen in fünf Bereichen wie beispielsweise »Strom und Wärme« oder »Mobilität«. 16 Maßnahmen liegen in der Verantwortlichkeit der Stadtwerke, beispielsweise die Erstellung eines Fahrplans zur Defossilisierung der Wärmeversorgung, der Ausbau der Strom-Ladeinfrastruktur oder eine Erhöhung des Öko-Anteils bei Gas- und Stromangeboten. Ehrgeizige Klimaschutzziele, zu denen die Stadtwerke einen wertvollen Beitrag leisten werden im Laufe der kommenden Jahre.


