Kommunales Crowdfunding: Endspurt bis Ende Juli

13.07.2020 | Die Hilfsaktion, mit der die Stadtwerke Karlsruhe Projekte in der Fächerstadt unterstützen um den Auswirkungen der Coronakrise entgegen zu wirken, läuft noch bis Ende Juli.

Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Einschränkungen bedingt durch die Pandemie bedrohen zahlreiche Vereine, Kultureinrichtungen und soziale Initiativen unmittelbar in ihrer Existenz. Die meisten Projekte stehen dabei nicht still und sind auf der Suche nach Förder- und Finanzierungslösungen für die ausbleibenden Mittel und Einnahmen. In Zeiten der Krise sind Solidarität und schnelle Hilfsinitiativen gefragt. Dabei setzen auch die Stadtwerke Karlsruhe auf eine innovative und digitale Lösung: Das Kommunale Crowdfunding. Seit Ende Mai können Projekte aus Karlsruhe auf der Plattform www.kommunales-crowdfunding.de kostenlos ihr persönliches Herzensprojekt vorstellen und innerhalb von 30 Tagen um Unterstützer werben.

Aktuell haben drei Crowdfundig-Projekte auf unserer Plattform bereits ihr Ziel erreicht. Darüber freuen wir uns sehr. Wir hoffen auf weitere Teilnehmer, damit wir alle gemeinsam diese außergewöhnliche Situation meistern“, so Iman El Sonbaty abschließend. Die Aktion geht in den Endspurt, die Einreichung von Projekten ist bis zum 31. Juli 2020 möglich. Auf ihrer Seite swka.de/crowdfunding erklären die Stadtwerke auch ausführlich, wie die Aktion genau funktioniert.

Zum Hintergrund

Das Wort Crowdfunding setzt sich aus den englischen Wörtern "crowd" (Menschenmenge) und "funding" (Finanzierung) zusammen, und lässt sich am besten mit Schwarmfinanzierung übersetzen. Konkret bedeutet es hier, dass finanziell in Schieflage geratene Projekte aus Karlsruhe ihre Situation darstellen und die Bürger aus Solidarität dafür spenden können. Jeder noch so kleine Beitrag zählt. Auch die Stadtwerke Karlsruhe selbst werden einen begrenzten Fördertopf in Höhe von 2.500 Euro bereithalten und die Spenden für die unmittelbare und direkte Förderung nach Kräften aufstocken: Je 10 Euro Bürgerspende legt das Unternehmen 10 Euro drauf, so lange, bis der Fördertopf aufgebraucht ist. Jeder Projektstarter wird von Experten an die Hand genommen und im gesamten Prozess bis zur erfolgreichen Crowdfunding-Aktion unterstützt.

„Wir haben uns regionale Verantwortung und Bürgernähe auf die Fahne geschrieben und daher wollen wir dabei helfen, dass das gesellschaftliche Leben in unserer Region möglichst schadlos diese weltweite Krise übersteht. Auch das ist Teil der Daseinsvorsorge, für die wir als kommunales Unternehmen seit Jahrzehnten stehen“, so Iman El Sonbaty, Geschäftsfeldleiterin Vertrieb und Marketing bei den Stadtwerken.

 

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