Auszeichnung für innovative Energielösung

07.12.2018 | Strom Community unter den Finalisten des NEO2018 der Technologieregion Karlsruhe

Badische Energie-Servicegesellschaft macht Wohnviertel energieautark

Die Initiative regional erzeugte, grüne Energie im Wohnviertel auch zu verbrauchen und Mieterinnen und Mietern anzubieten, sprich eine Strom Community zu bilden, ist unter den Finalisten des diesjährigen NEO2018 - Preises der Technologieregion Karlsruhe. Nur vier innovative und in der Realität erprobte Ideen für Zukunftsquartiere kamen in diesem Jahr in die engere Wahl.

„Mit unter den Finalisten des NEO2018 zu sein, ist für die Badische Energie-Servicegesellschaft (BES) ein toller Teamerfolg und Zeichen unserer Innovationskraft und der unserer Partner Stadtwerke Karlsruhe und Hoepfner Bräu“, unterstreicht Lars F. Ziegenbein, Geschäftsführer der BES. Das Konzept spart CO2-Emissionen ein, macht ein Wohngebiet energieautark und ist durch den Wegfall langer Transportwege effizient. „Ein weiterer Baustein für ein lebenswertes und zukunftsorientiertes Wohn- und Arbeitsumfeld", so Ziegenbein.

Seit diesem Jahr baut die BES smarte Energielösungen wie im alten Malzwerk in der Karlsruher Oststadt rund um die Hoepfner Burg, wo durch Photovoltaikanlagen und Kraft-Wärme-Kopplung die Mieter mit lokal erzeugtem Strom und Wärme versorgt werden. Ein Angebot, das auch in der gesamten Region bei Unternehmen der Wohnungswirtschaft Anklang findet.

Team der BES

Die Auszeichnung ist für die BES Anspruch in weitere Produktgenerationen und Innovationen zu investieren. Daneben wird erprobt, wie verschiedene Funktionen und Anwendungen in Arealen und Quartieren miteinander digital vernetzt werden können. Hier hat die Gesellschaft nicht nur klassische „Internet of Things“ Anwendungen wie Heizkostenabrechnung oder Parkraumbewirtschaftung im Auge, sondern auch soziale und gemeinnützige Aspekte wie den Pflegebereich.

Für Michael Homann, Geschäftsführer der Stadtwerke Karlsruhe ist die gemeinsame Gesellschaft ein Beispiel, wie lokale Kooperationen erfolgreich sein können. Auch die jüngste Kooperation der Karlsruher Stadtwerke mit den Stadtwerken Rastatt ist in der Technologieregion modellhaft.

 

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