Erstklassige Qualität des Karlsruher Trinkwassers

11.08.2017 | Karlsruher Trinkwasser ist ein echtes Naturprodukt: Filterung und Anreicherung mit Mineralien erledigen die Kies- und Sandschichten der Oberrheinebene.

Ein echtes Naturprodukt: Gut und gesund

Karlsruher Trinkwasser ist ein echtes Naturprodukt: Filterung und Anreicherung mit Mineralien erledigen die Kies- und Sandschichten der Oberrheinebene. Die Stadtwerke Karlsruhe gewinnen das Wasser aus Tiefbrunnen in den Wäldern rund um die Fächerstadt. Deshalb hat das Karlsruher Trinkwasser eine außergewöhnlich hohe Qualität. Um diese auch auf dem Weg zum Kunden jederzeit zu gewährleisten, entnehmen die Experten der Stadtwerke regelmäßig eine Vielzahl von Wasserproben an Entnahmestellen im gesamten Netzgebiet. Einige der überwachten Parameter – so bezeichnen Experten die Werte der analysierten Inhaltsstoffe - kann man tagesaktuell sowie als Jahresmittelwerte im Internet auf der Stadtwerke-Seite im Bereich Trinkwasser abrufen.

Wasserhärte – Calcium und Magnesium

Das Karlsruher Trinkwasser wird nach dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz aufgrund seines hohen Gehalts an Calcium und Magnesium in den Härtebereich „hart“ eingestuft. Es hat die Wasserhärte 17,8 Grad deutscher Härte bzw. 3,18 mmol/l. Die Wasserexperten der Stadtwerke sehen keine Notwendigkeit zur Enthärtung des Trinkwassers, da Ernährungsphysiologen den hohen Gehalt an Calcium und Magnesium als ausgesprochen sinnvoll und gesund erachten.

Nitrat
Erhöhte Nitratgehalte im Grundwasser sind in den meisten Fällen auf eine zu hohe Stickstoffbelastung durch die Düngung von Feldern zurückzuführen. Der Grenzwert für Nitrat nach der Trinkwasserverordnung liegt bei 50 Milligramm pro Liter. Da die Karlsruher Wasserwerke mit den Grundwasserbrunnen fast ausschließlich in Wäldern liegen, unterschreitet das Karlsruher Trinkwasser diesen Grenzwert mit einem Jahresmittelwert von 3,3 Milligramm pro Liter deutlich. Es ist daher auch für die Zubereitung von Babynahrung geeignet.

Chlor
Das Grundwasser, aus dem das Karlsruher Trinkwasser gewonnen wird, ist mikrobiologisch einwandfrei. Deshalb muss es weder mit Chlor noch mit einem anderen Desinfektionsmittel behandelt werden.

Blei und Aluminium
Blei ist im Karlsruher Trinkwasser kein Problem, denn Trinkwasserleitungen aus Blei sind in Karlsruhe seit 1909 verboten. Auch Aluminium stellt im Karlsruher Trinkwasser kein Problem dar. Während einige Wasserwerke bei der Wasseraufbereitung zur Entfernung von Trübstoffen Aluminiumsalze einsetzen, werden in den Karlsruher Wasserwerken keine Flockungsmittel und damit auch keine Aluminiumverbindungen verwendet.

Uran
Die aktuellen Messungen zeigen, dass im Karlsruher Trinkwasser selbst mit den neuesten Messmethoden Uran nur im Bereich natürlich vorkommender Hintergrundkonzentrationen nachweisbar ist, fernab vom geltenden Grenzwert der Trinkwasserverordnung. Der gemessene mittlere Urangehalt von 1,6 Mikrogramm pro Liter ist geogenen Usprungs, das heißt, es ist kein Eintrag durch den Menschen erfolgt. Das Uran wird aus den magmatischen Gesteinen des Schwarzwaldes in geringen Konzentrationen ausgewaschen und kommt im Oberreheingraben als natürliche Ablagerung vor.

Trinkwasser

PFC, Pflanzenschutzmittel, Medikamente etc.
Nach den Medienberichten über polyfluorierte Chemikalien (PFC) im Trinkwasser im Raum Baden-Baden/Rastatt haben sich einige Bürger bei den Stadtwerken Karlsruhe erkundigt, wie das Trinkwasser für Karlsruhe überwacht wird und ob es auch von der Problematik betroffen ist. Das Karlsruher Trinkwasser wird, wie auch das Rohwasser der Karlsruher Wasserwerke, bereits seit 2005, also bereits vor dem Bekanntwerden der Verunreinigungen im Raum Rastatt, regelmäßig auf PFCs untersucht. Derzeit wird weder im Karlsruhe Trinkwasser noch im Rohwasser der Karlsruher Wasserwerke PFC nachgewiesen. Dies gilt auch für das Wasserwerk Rheinwald.

Die Schwerpunkte der PFC-Kontaminationen im Grundwasser wurden südlich der Murg festgestellt. Alle Karlsruher Wasserwerke befinden sich samt ihrer Einzugsgebiete nördlich der Murg. Durch die nach Nordwesten gerichtete Grundwasserströmung ist nicht zu befürchten, dass PFC aus den Kontaminations-Schwerpunkten südlich der Murg in die Einzugsgebiete der Karlsruher Wasserwerke einschließlich des Wasserwerks Rheinwald gelangen können. Nach aktuellem Kenntnisstand können die Stadtwerke Karlsruhe davon ausgehen, dass in den nächsten Jahren – auch aus den kleineren bekannten Kontaminationen nördlich der Murg - keine PFC in die Brunnen der Karlsruher Wasserwerke gelangen werden. Im Rahmen ihres Risikomanagements zur Grundwasserressource beobachten die Stadtwerke Karlsruhe die Situation weiter sehr aufmerksam. Hierzu gehören regelmäßige Analysen des Grundwassers in den Einzugsgebieten der Wasserwerke und die ständige Aktualisierung des numerischen Grundwassermodells, so dass sich die Stadtwerke Karlsruhe frühzeitig auf eine sich verändernde Situation einstellen könnten.

Arzneimittelrückstände, Röntgenkontrastmittel (Gadolinium) und endokrin wirksame Stoffe, also hormonähnliche Substanzen, sind im Karlsruher Trinkwasser nicht nachweisbar. Ebenso wenig weist das Wasser aus den Karlsruher Wasserwerken Belastungen mit Pflanzenschutzmitteln oder deren relevanten Abbauprodukten auf, dies gilt insbesondere auch für Glyphosat, das immer wieder in den Medien erwähnt wird.

Weitere Infos zum Thema Trinkwasser und die genauen Messwerte für viele Wasser-Inhaltsstoffe oder physikalische Merkmale gibt es im auf dieser Seite oder im Kundencenter, Kaiserstraße 182, Telefon 599-2121.

 

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