Stadtwerke Karlsruhe siegten beim Energy Award 2013

14.11.2013

Fernwärme Projekt der Stadtwerke und der MiRO bundesweit mit dem Energy Award 2013 ausgezeichnet

Fernwärme-Auskopplung aus der MiRO-Raffinerie gehört zu den Leuchtturm-Projekten der Energiewende
 
Mit dem MiRO-Fernwärme-Projekt haben sich die Stadtwerke Karlsruhe um den deutschen Energy Award 2013 beworben – mit großem Erfolg: Die Stadtwerke siegten in der Kategorie „Gewerbliche Anlage“. Nachdem die Jury das Unternehmen bereits Ende Juni unter die drei Finalisten in dieser Kategorie gewählt hatte, wurde nun die endgültige Platzierung bekannt gegeben. Vergeben werden die Energy Awards von einem Expertenforum, das sich aus Fachleuten der gesamten Energiebranche zusammensetzt: die Energy Academy. Dieses Jahr waren die Leuchtturm-Projekte der Energiewende gesucht und es gingen in den insgesamt vier Kategorien – Start-up, gewerbliche Anlage, Fortbewegungsmittel und Energiehaus – weit über 100 Beiträge ein.  
 
„Der Sieg der Stadtwerke freut mich sehr. Er zeigt, dass das Unternehmen mit seinem Fernwärme-Ausbau und der Nutzung von industrieller Niedertemperatur-Prozessabwärme auf dem richtigen Weg ist und damit einen vorbildlichen Beitrag zur Energieeffizienz leistet“, so Margret Mergen, Erste Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe und Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke. Die Nutzung der Prozess­abwärme aus der Raffinerie, die übrigens vom Bundes­umweltministerium als Pilotprojekt gefördert wurde, ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz, denn hierdurch werden jährlich rund 65.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart. „Das MiRO-Fernwärme-Projekt leistet einen entscheidenden Beitrag für das Erreichen unserer so genannten 2-2-2-Klimaschutzziele“, betont Margret Mergen. Die Stadt Karlsruhe möchte bis zum Jahr 2020 jährlich zwei Prozent Energie und CO2-Emissionen einsparen sowie die regenerative Stromerzeugung verdoppeln.
 
Die Stadtwerke nutzen Abwärme aus der Raffinerie und stellen damit die Heizwärme für rund 20.000 Wohneinheiten in Karlsruhe, unter anderem für zwei komplette Neubaugebiete im Westen und Norden der Stadt, zur Verfügung. Hierzu wurden über drei Kilometer Leitung auf dem MiRO-Raffineriegelände gebaut, die an sieben Orten die Niedertemperaturprozessabwärme einsammelt und an einem Sammelpunkt bündelt. Von dort strömt heißes Wasser unter Druck zum über fünf Kilometer entfernten Heizkraftwerk West der Stadtwerke, wo es die Wärme an das Karlsruher Fernwärmenetz abgibt. „Diese Wärme muss also nicht in Kesselanlagen erzeugt werden, so dass Primärenergie eingespart wird“, betont Dr. Karl Roth, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke. Es sei ein Win-Win-Projekt für alle Beteiligten und für die Umwelt.

Service-Rufnummer

Hotline:

0800 200 300 6

 
 
 

Entstörungsdienste (Info):

0721 599 - 12   Gas + Wasser
0721 599 - 13   Strom
0721 599 - 14   Fernwärme

 

Auszeichnungen

 
 
Umweltpreis Baden-Württemberg
emas
Tüv Nord
TOP-Lokalversorger Strom & Gas
Ok Power
 
Diese Webseite verwendet Cookies.
Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen