Unbezahlbar: Der Wert des Wassers

22.03.2021

Am 22. März rufen die Vereinten Nationen zum Weltwassertag unter dem Motto „Wert des Wassers“ auf

Am 22. März rufen die Vereinten Nationen zum Weltwassertag unter dem Motto „Wert des Wassers“ auf. Ziel ist die Forderung von Wertschätzung und Reinhaltung der wertvollen Ressource. Passend dazu empfehlen die Stadtwerke Karlsruhe zum Trinkwasserschutz die Europäische Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten!“ und schließen sich damit dem Appell der Internationalen Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke im Rheineinzugsgebiet (IAWR) an. Mehr erfahren

Der Zugang zu Trinkwasser in bester Qualität ist in Karlsruhe einfach. Lediglich der Wasserhahn muss aufgedreht werden. Jedoch ist sauberes Trinkwasser keine Selbstverständlichkeit, vielmehr handelt es sich um eine begrenzte Ressource und bedarf des weltweiten Schutzes. Dies gilt inzwischen auch für unsere Breitengrade, in denen vor allem der Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln das Grund- und Trinkwasser gefährdet.

Appell zum sofortigen Umsteuern der EU-Agrarpolitik zum Schutz des Trinkwassers


Zum Schutz des Trinkwassers vor Pestizideinsatz schließen sich die Stadtwerke Karlsruhe daher dem Appell der IAWR an. Dieser fordert ein sofortiges Umsteuern der EU-Agrarpolitik (GAP) in den aktuell laufenden Schlussverhandlungen zur GAP 2021-2027. Die IAWR empfiehlt allen 61 Millionen Menschen in ihrem Einzugsgebiet, die auf sauberes Trinkwasser angewiesen sind, die Europäische Bürgerinitiative (EBI) „Bienen und Bauern retten!“ rasch und zahlreich zu unterzeichnen und an Freunde und Bekannte weiterzuempfehlen. Wird die benötigte 1-Millionen-Grenze noch vor dem Ende der Agrarpolitik-Schlussverhandlungen im Juni überschritten, ist die EU-Kommission aufgefordert, einen passenden Gesetzesentwurf vorzulegen.
Die Bürgerinitiative fordert einen Ausstieg aus dem Einsatz chemisch-synthetischer Pestizide und unterstützt damit den zukunftsweisenden European Green Deal der EU-Kommission, der eine schadstoffreife Umwelt zum Ziel hat.

Links und Hintergründe
EBI: https://www.savebeesandfarmers.eu/deu/
Die Europäische Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten“ hat zum Ziel, dass der Gebrauch von chemisch-synthetischen Pestiziden in der EU-Landwirtschaft bis 2030 um 80 Prozent gesenkt und bis 2035 beendet wird und sammelt dafür EU-weit Unterschriften.

IAWR: https://www.iawr.org/aktuelles/
Die IAWR (Internationale Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke im Rheineinzugsgebiet) hat zum Ziel, den Rhein, seine begleitenden Grund- und Oberflächengewässer und die Voralpenseen so zu schützen, dass die Gewässerqualität es erlaubt, mit naturnahen Aufbereitungsverfahren Trinkwasser zu gewinnen. Sie ist die Dachorganisation der Wasserversorger-Gemeinschaften AWBR, ARW und RIWA-Rijn am Ober-, Mittel- und Unterlauf des Rheins und vertritt die Interessen von 61 Millionen Menschen, die im internationalen Rheineinzugsgebiet auf sauberes Trinkwasser angewiesen sind.

Der Geschäftssitz der IAWR ist seit Januar 2019 bei den Stadtwerken Karlsruhe angesiedelt.

Pestizide und ihre Abbauprodukte sind unsichtbar, ebenso wie Nitrat. Also bleibt nur Phosphat-Überdüngung (Eutrophierung), um Grundwasser-Belastungen sichtbar zu machen.
Pestizide und ihre Abbauprodukte sind unsichtbar, ebenso wie Nitrat. Also bleibt nur Phosphat-Überdüngung (Eutrophierung), um Grundwasser-Belastungen sichtbar zu machen.

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