Wohlig wohnen auch in der Energiekrise

Manchen Trick aus Großmutters Zeiten befolgen wir heute wieder, andere Möglichkeiten des effizienten Umgangs mit Wärme sind eher jüngeren Datums.

Super Spartipps!

Zeitpunkt

Die Heizperiode vom 1.10. bis zum 31.3. des Folgejahres kann man besonders in Karlsruhe gelegentlich abkürzen, weil die milden Temperaturen das hergeben.

Temperatur

Jedes Grad weniger Raumtemperatur bringt etwa sechs Prozent Energieersparnis. Probieren Sie aus, welche Temperatur angenehm ist. Eine Wolldecke beim abendlichen Fernsehen oder Lesen wärmt wunderbar, vielleicht kann auch ein Schultertuch das Aufdrehen der Heizung ersetzen. Ein dickes Paar Socken oder Filzpantoffeln geben eine gute Grundwärme.

Strahlkraft

Die Heizkörper sollten nicht von Möbeln, Kartons oder schweren Gardinen verdeckt sein. So kann sich die Wärme gut verteilen.

Gluckert’s?

Entlüften Sie Heizkörper.

Heizung warten

Eine regelmäßig gewartete und gut eingestellte Therme läuft sicherer und effizienter.

Füße warm und Nase kalt – auf diese Weise wird man alt.

Im Bett soll es also warm sein, während die Luft im Schlafzimmer mit 16 bis 18 Grad oder sogar noch weniger ruhig kühl sein darf. Eine Wärmflasche macht das Nest auch im Winter kuschelig.

Tür zu!

Nicht alle Räume brauchen die gleiche Temperatur. Die Küche entfaltet oftmals so viel Wärme, dass sie nicht oder kaum geheizt werden muss. Im Wohn- oder Arbeits­zimmer sind 20 Grad angenehm, während das Bad beim Benutzen auch stärker erwärmt werden kann. Geschlossene Türen halten in den Wintermonaten die Wärme in den Räumen.

Absenken

Nachts, im Urlaub oder wenn tagsüber niemand zuhause ist, kann man die Heizung etwas herunterfahren. Dabei zwei Dinge beachten: Wenn die Räume erstens schnell auskühlen, kann es sinnvoll sein, die Temperatur nicht zu sehr sinken zu lassen, weil man sonst viel heizen muss, bis es wieder warm ist. Und zweitens: In Räumen mit hoher Luft­feuchtigkeit kann es bei Temperaturen unter 16 Grad zu Schimmelbildung kommen.

Lüften

Auch wenn es einem widerstrebt, kalte Luft in die Wohnung zu lassen: Lüften ist fürs Raumklima wichtig. Dabei gilt: Besser kurz Stoßlüften bei richtig geöffneten Fenstern, als über einen längeren Zeitraum ein Fenster auf Kipp zu stellen. Beim Lüften den Heizungsthermostat herunterdrehen.

Abschotten

Rollläden, Jalousien und dicke Vorhangstoffe halten im Winter die Wärme. Also: Nachts alles dicht machen. Nicht vergessen, die Gummidichtungen von Fenstern und Türen bei Bedarf zu erneuern.

Improvisierter Herd

Man kann Reis oder Kartoffeln im Bett fertiggaren – eine garantiert großelterntaugliche Praxis. Auf dem Herd kocht man die Sattmacher etwa zehn Minuten vor und wickelt den Topf dann zum Fertiggaren über mehrere Stunden in Decken. Zum Matratzeschonen am besten eine Unterlage unter den Topf stellen.

Aber: Auf keinen Fall machen - hier droht Gefahr!

Wäsche nicht direkt auf der Heizung trocknen

oder den Heizkörper anderweitig flächig abdecken.

Achtung, Lebensgefahr! Grillen

mit Holzkohlen oder anderes Feuer in Innenräumen sind keine Heizungsalternative – außer natürlich in dafür vorgesehenen Öfen und Kaminen mit Kaminabzug. Ansonsten droht durch austretendes Kohlenmonoxid eine schwerwiegende Vergiftung oder sogar der Tod.

Gasbetriebene Heizgeräte

zur Verwendung im Freien wie zum Beispiel Gasheizpilze oder Camping-Kocher sind in Innenräumen sehr gefährlich. Sie brauchen beim Verbrennen viel Sauerstoff und können zudem ebenfalls Kohlenmonoxid freisetzen. Finger weg!

Bügeleisen oder Haartrockner

Kleine Geräte, die warm werden, sind nicht auf Dauerbetrieb ausgelegt und können überhitzen. Sie sind keine geeigneten Wärmequellen. Aber auch ein offener Backofen, Elektrogrill oder Kochplatten brauchen viel mehr Strom als normale Heizgeräte.

Tipp: Diese und weitere Spartipps rund
um Wärme, Energie und Wasser gibt es
unter swka.de/spartipps

Übrigens: Für Karlsruher Bürger*innen mit geringem Einkommen bietet die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH kostenlose Energieberatungen an: swka.de/stromspar-check

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