Aufruf für den Klimaschutz

Um das Klima zu schützen, haben die Stadtwerke Karlsruhe sich das ehrgeizige Ziel der Klimaneutralität gesetzt. Eine aktuelle Kampagne macht Kundinnen und Kunden auf das wichtige Thema aufmerksam.

»Durchblicken und das Klima schützen? … KAnn ich! «

Diese Worte sieht man im Moment auf Plakaten und in der Berichterstattung. Dahinter steht die Idee, dass es für Kund*innen der Stadtwerke ganz einfach ist, durch ihre Entscheidungen für bestimmte Produkte zum Klimaschutz beizutragen. »Als Energieversorger haben wir den Auftrag, unsere Kund*innen nicht nur sicher zu versor­gen, sondern das so umweltschonend wie möglich zu tun. Dazu gehört es für uns, zu informieren und zu inspi­rieren. Es kann so einfach sein, das Richtige zu tun!«, mit diesen Worten ermutigt Iman El Sonbaty, Bereichsleiterin Privatkundenvertrieb der Stadtwerke Karlsruhe zum nachhaltigen Konsum im Bereich Energie, Wärme und Mobilität.

Zum Beispiel kann jede und jeder ganz unkompliziert von einem normalen Stromtarif zu zertifiziertem Ökostrom wechseln. Gleiches gilt für diejenigen, die mit Erdgas heizen: Sie können Naturgas nutzen und so einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Gerade beim Heizen gibt es in Karlsruhe eine tolle Alternative zu Öl oder Gas: umweltfreundliche Fernwärme. Sie stammt zum großen Teil aus industrieller Abwärme und muss so nicht extra produziert werden. Jeder Anschluss ist ein Beitrag zur Senkung des CO2-Ausstoßes in der Fächerstadt. Bereits jetzt spart die Fernwärme jedes Jahr rund 130.000 Tonnen Kohlendioxid im Vergleich zu Öl oder Gas.

Alle können etwas zum Klimaschutz beitragen

Und es gibt noch viele weitere Möglichkeiten für die Bewohner*innen der Fächerstadt, mithilfe der Stadtwerke Karlsruhe zum Klimaschutz beizutragen und CO2 einzusparen. Das Karlsruher Trinkwasser zum Beispiel wird klimaneutral hergestellt. Wer also auf gekaufte Flaschen verzichtet und stattdessen ganz einfach Trinkwasser aus dem Hahn in seine Flasche füllt, trägt täglich zum Klimaschutz bei.

Schon gewusst? Die Stadtwerke geben wertvolle Beratung und Unterstützung bei der Installation von Photovoltaikanlagen sowie für geeignete Förderprogramme. Auch wenn es heute keine hohen Einspeisevergütungen mehr gibt – selbst produzierter Strom vom Dach ist günstig und macht die Nutzer*innen unabhängig. Hier gilt: Der beste Ökostrom ist der selbst erzeugte!

Auch durch die Wahl der Verkehrsmittel und ihr eigenes Konsumverhalten können Verbraucher*innen dazu beitragen, dass der Ausstoß an Treibhausgasemissionen sinkt. Deshalb unterstützen die Stadtwerke Karlsruhe die elektrische Mobilität in der Fächerstadt, unter anderem durch Förderprogramme für die Anschaffung von E-Rollern, E-Bikes oder E-Lastenrädern sowie für die Installation von Wall­boxes. Diese privaten Stromtankstellen für die Garage oder den Hof ermöglichen entspanntes Laden von E-Autos. Voraussetzung dafür ist natürlich ein Ökostromtarif der Stadtwerke.

Mission Klimaneutralität bis 2040

Die Stadtwerke Karlsruhe unterstützen nicht nur ihre Kundinnen und Kunden dabei, ihre persönliche CO2­­­-Bilanz zu verbessern. Sondern es ist auch das erklärte Ziel des Unternehmens selbst, bis 2040 die Klimaneutralität zu erreichen. Das betrifft uns alle: Karlsruher*innen, Kund*innen und Mitarbeiter*innen. Erster Schritt: Bis 2030 soll der CO2­­­-Ausstoß der eigenen Emissionen um 71 und der der Kund*innen um 58 Prozent gegenüber 2010 gesenkt werden.

Doch das ist eine große Aufgabe. Wo setzt man an?

Es gibt eine Systematik, die es Umweltexperten ermöglicht, die Unternehmensemissionen in drei Gruppen – in der Fachsprache Scopes genannt – zu unterteilen. Das schafft überschaubare und berechenbare Größen, auf die das Unternehmen einwirken kann. Zudem unterscheidet man selbst verursachte Emissionen von denen, die indirekt mitverursacht werden, und denen, die Kund*innen oder Mitarbeiter*innen verursachen.

Und wo genau setzen die Stadtwerke an?

Alle Aktivitäten folgen einem Schema in vier Schritten:

1. Reduzieren
Kann das Unternehmen weniger verbrau­chen?

2. Effizienter nutzen
Kann es mit dem Verbrauch bessere Ergebnisse erzielen? Können Anlagen effizienter betrieben werden?

3. Substituieren
Kann ein Energieträger durch einen an­deren, umweltfreundlicheren ersetzt werden?

4. Kompensieren
Umwelt­projekte wie Wiederaufforstung gleichen unvermeidliche Schadstoffemissionen aus.

Konkret: Die Fernwärme in Karlsruhe ist bereits jetzt sehr umweltfreundlich und hat einen geringen CO2-Ausstoß im Vergleich zu anderen Wärmequellen. Dennoch gibt es auch hier noch Potenzial zur Verbesserung. Zum Beispiel können Wärmespeicher Sommerwärme für den Winter verfügbar machen oder Wärme aus Geothermie oder Solarthermie gewinnen. Künftig setzen die Stadtwerke noch stärker auf erneuerbare Energien, insbesondere den Ausbau der Photovoltaik – und zwar für den Eigenverbrauch, für Wohnungsbaugesellschaften und auch für Privatpersonen. Insgesamt soll die Kapazität von derzeit drei auf 30 Megawatt ver­zehnfacht werden. Weiterhin sind neue Konzepte für den Einsatz erneuerbarer Energien in Planung. Sobald verfügbar soll sogenanntes Grünes Gas herkömmliches Erdgas ersetzen – um nur einige Beispiele zu nennen.

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