Auf Lichtwellen surfen

Illustration einer Person mit Tablet

In der Oststadt beginnen die Stadtwerke Karlsruhe Mitte des Jahres damit, Glasfaserkabel zu verlegen. Wir zeigen, was die Technik kann.

Es gibt doch schon Kabel – warum müssen jetzt neue verlegt werden?

Kupferkabel sind vor allem zum Telefonieren gut – sie können die steigenden Datenmengen dank Streaming, Videokonferenzen & Co. nicht mehr bewältigen. Dann gibt es noch Koaxialkabel, die vor allem für TV ausgelegt sind. Für schnelles und verlässliches Internet braucht es eine neue Technologie: Glasfaserkabel, auch Lichtwellenleiter genannt.

Wie kommt die Glasfaser ins Haus und weiter vom Keller bis in die Wohnung? Welche Baumaßnahmen sind hierfür erforderlich?

Die Bohrung durch die Hauswand ins Gebäude hat einen Durchmesser von maximal 110 Millimetern. Das Gasfaserkabel, das dann in das Mikrorohr eingeblasen wird, ist gerade mal 3 Millimeter dick. Im Keller enden Mikrorohr und Kabel an einem Glasfaserverteiler. Wie die Wohnungsanschlüsse erfolgen, stimmen die Stadtwerke mit den Eigen­tümer*innen ab.

Was kann so ein Lichtwellenleiter?

Die Technik dient speziell der Datenübertragung. Sie ist deshalb vor allem unheimlich leistungsstark: Sie kann über 1.000 Megabit pro Sekunde erreichen. Die Übertragung erfolgt mit Lichtsignalen – das Limit ist die Lichtgeschwindigkeit!

Wann und wo geht es los?
Und wo genau wird überall das Glasfaserkabel verlegt?

Der Bau soll im Sommer beginnen. Die Verlegungen müssen entlang der Gebäude im Gehweg durchgeführt werden. Dies bedeutet dementsprechend auch Tiefbau in nahezu jedem Gehweg der Oststadt.

Welche baulichen Herausforderungen sind zu erwarten?

Durch die stadtweite Baukoordination müssen Abstimmungen mit anderen Bauvorhaben erfolgen. Ebenso müssen Verkehrskonzepte erstellt werden, welche alle Verkehrsteilnehmer berücksichtigen. Das Ziel: die Einschränkungen für die Anwohner*innen so gering wie möglich zu halten.

Alle Infos unter:
ka-glasfaser.de

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