Viele erste Male sind nötig, bis etwas richtig gut funktioniert. Und selbst dann: Es hört nie auf mit dem Anfangen.
Eine Begehung von Karlsruhes Geschichte – und der Versorgung der Stadt.

Text: Cordula Schulze
Fotos: Anne-Sophie Stolz

1468
Das Jahr 1468 markiert den Beginn der Wasser­versorgung von Durlach und Karlsruhe. Dieses Datum war im Giebel eines Durlacher Brunnen­häuschens zu sehen. Bis zur Gründung von Karlsruhe selbst sollen noch rund 250 Jahre vergehen.

1716
Das erste Wasserwerk der Stadt Karls­ruhe dient dem Karlsruher Schloss. Es befand sich in einem der Zirkel­häus­chen – auf dem heutigen Gelände des Schlossparks. Das kleine Wasserwerk war vermutlich nur rund 50 Jahre betriebsfähig, die Zirkel­­häuschen sind schon lange abgerissen.

1759
Erste Rapsöl-Laternen werden im öffent­lichen Raum zu Beleuchtungs­zwecken installiert. Sie brennen aller­dings nur in Nächten ohne Mond­schein und wenn der Markgraf an­wesend ist!

1764
Das zweite Karlsruher Wasserwerk nimmt an der Kreuzung zwischen der Lamm­straße und der heutigen Kaiser­straße den Betrieb auf. Eine hölzerne Maschinerie, die von Pferden in Be­wegung gehalten wird, pumpt das Grund­wasser aus drei Metern Tiefe.

1821
Friedrich Weinbrenner gestaltet das Brunnenhaus in Durlach zwischen 1821 und 1824. Hier am Brunnentor wird Quell­­wasser gefasst, das an den alten Wasser­turm und ab 1896 zum Wasser­werk Durlach an gleicher Stelle fließt.

1824
Karlsruhe wird bis 1871 über den alten Wasserturm in einer gusseisernen Leitung versorgt. Ab dann übernimmt die Wasser­versorgung Karlsruhes das Wasserwerk Durlacher Wald im Oberwald.

1844
Wo sich heute die Wohntürme der Not­ting­ham-Anlage in den Himmel recken, eröffnet Karlsruhes erstes Gaswerk, er­richtet und betrieben von den engli­schen Unternehmern Barlow und Manby. Ab 1869 durch die Stadt Karlsruhe betrieben, ist das Werk bis 1917 in Betrieb.

1846
Am 30. November um 21.30 Uhr er­strahlen die Straßen ums Schloss erst­malig im Glanz der Gasbeleuchtung.

1846
Gastwirt Große nimmt eine im Ober­licht der Haustür seines Gasthofs »Goldenes Kreuz« brennende Gasflamme in Betrieb, die eine »ungewohnte Helle« auf die Straße wirft. Den Gasthof am Ludwigsplatz gibt es noch heute unter dem Namen Lehners.

1871
Das Wasserwerk Durlacher Wald nimmt den Betrieb auf.

1885
Das neue Karlsruher Gaswerk neben dem Schlachthof geht in Betrieb und wird bis zu seiner Schließung 1965 den Anblick der Stadt von Osten her prägen. Insgesamt 1.700 Millionen Kubikmeter Gas und 3,4 Millionen Tonnen Koks sind hier pro­duziert worden.

1889
Mitten im flachen Karlsruhe erhebt sich ein markanter Hügel, der Lauter­berg.
Er wird im Zoo aufgeschüttet aus dem Aus­hub von Zierteichen und enthält in seiner Spitze ein Wasser­reservoir. Der technische Aspekt des Bauwerks wird – für die damalige Zeit typisch – gekrönt von einer als Ruine errichteten Burg, von der man den Ausblick über Karlsruhe noch heute genießen kann.

1901
Am Rheinhafen tut sich was: Die städti­sche »Elektrische Centrale für Licht- und Kraftversorgung« wird ein­geweiht. Als Heizwerk West dient der Standort noch heute als Zentrale der Fernwärme­versorgung

1902
Das Stromverteilungsnetz misst schon beachtliche 60 Kilometer. Die ersten Trafo­stationen finden sich im Westen der Stadt, teilweise in Litfaßsäulen.
Der im selben Jahr eingeweihte Rhein­hafen ist direkt mit elektrischer Be­leuchtung geplant.

1904
Geburtsstunde der Fernwärme: Das Groß­herzogliche Hof-Fernheiz-, Elektri­ci­täts- und Wasserwerk am Ahaweg beliefert das Schloss, das Theater (heu­tiges Ver­fassungs­­gericht) und den inneren Zirkel mit Wärme, und zwar über eine Dampf­leitung mit Kon­densat­rückführung. Das Werk läuft zunächst als Landesbetrieb und ab 1999 als Stadtwerke-Betriebsstelle.

1912
Die gesamte Kaiserstraße ist zum ersten Mal vom Kaiserplatz bis zum Durlacher Tor elektrisch beleuchtet. Ein »impo­san­ter Eindruck«!

1923
Die Technische Hochschule »Frideri­ciana« soll ans Fern­wärmenetz ange­schlossen werden.

1925
Ab 1925 können Gasleuchten in Karlsuhe über eine Druckwellenzündung zentral eingeschaltet werden. Damit braucht man keinen Lampenwärter mehr.

1929
Beginn der Arbeiten am Wasserwerk Mörscher Wald. Dieses ist dringend be­nötigt, da das Werk im Durlacher Wald trotz mehrfacher Ausweitung den Bedarf der Stadt nicht decken kann. Es gibt be­reits Einschränkungen in der Versor­gung. Das Werk in Mörsch nimmt 1930 den Betrieb auf.

1938
Erstmalig lässt die NS-Regierung die Stadt weihnachtlich beleuchten.

1951
Siemens ist erster Abnehmer von Fern­dampf aus dem Elektrizitätswerk in der Honsellstraße. Damit ist der Start der Kraft-Wärme-Kopplung im eigentlichen Sinne gemacht. Im Zuge des Wieder­aufbaus steigt der Bedarf in Karlsruhe; große Abnehmer wie Paul-Revere-Village oder Vierordtbad kommen dazu.

1961
Das Heizwerk im damals noch neuen Stadtteil Waldstadt geht in Betrieb.

1964
Das Wasserwerk Hardtwald soll die Ver­sorgungslage nach jahrelangem Ringen um die Genehmigung künftig weiter entlasten. Erste Brunnen nehmen den Betrieb auf, die Einweihung findet im folgenden Jahr statt.

1967
Der moderne Hochbehälter Luß im Bergwald geht in Betrieb und ersetzt den Lauterbergbehälter im Zoo.

1972
Die neue Erdgas-Übergabestelle Nord in Eggenstein geht in Betrieb. Dieser Zeitpunkt markiert den Moment, an dem Karlsruhe nur noch Erdgas be­zieht und kein künst­lich erzeug­tes Raffine­riegas mehr nutzt. Die Um­stellung ist technisch sehr auf­wändig.

1975
Jetzt kommt Öl ins Spiel zur Erzeugung von Strom. Das Heizwerk Waldstadt bekommt in seiner zweiten Ausbaustufe ein Tank­lager. Heute hat das schwere Heizöl längst ausge­dient.

1979
Der Umweltschutzgedanke greift: Ein erster Filter wird im Heizkraftwerk West eingebaut.

1993
Erstmalig nehmen die Stadtwerke an der eva-Elektroauto-Tour teil. eva steht für »elektrisch, vernünftig, alltags­tauglich«.

1994
Transparenz ist Trumpf: Die Stadtwerke arbeiten mit der Karlsruher Landes­anstalt für Umweltschutz (LfU) zusam­men für ein so genanntes Öko-Audit für die Bereiche Strom- und Fernwärme­versorgung.

1996
Als einer der ersten deutschen Energie­versorger dürfen die Stadtwerke das Label »Blauer Engel« tragen.

1997
Das erste Windrad dreht sich in Karls­ruhe, auf dem Hofgut Maxau am Rhein.
Solaranlagen werden auf großen Dächern installiert, beispielsweise beim Amt für Abfallwirtschaft oder beim ZKM; die Öffentlichkeit kann sich an den Anlagen finanziell beteiligen. Das Modell ist sehr populär.
Der Gemeinderat stimmt am 17. Juni der Gründung der Stadtwerke Karlsruhe GmbH, der Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH und der Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- und Hafen GmbH (KVVH) als eigenständige Betriebe zu.

1999
Die ehemalige Mülldeponie am Rheinhafen wird zum Energieberg. Ab 1999 trägt sie Windkraftanlagen, ab 2005 eine Photo­voltaikanlage. Das Deponie­gas speist drei Blockheizkraftwerke.

2004
Die ersten öffentlichen Erdgastank­stel­len eröffnen, zum Beispiel an der Neu­reu­ter Straße 5 und in der Willy-Brandt-Allee 3.

2008
Die Bauarbeiten für die fünf Kilometer lange Fernwärmetransportleitung zwi­schen der Raffinerie MiRO und dem Heizkraftwerk West beginnen. Damit startet einer der großen Umwelt­schutz­erfolge der Stadtwerke Karlsruhe: Heute nutzen 40.000 Wohneinheiten und eine Großzahl von Gewerbeeinheiten in Karls­ruhe die industrielle Abwärme der Miro zum Heizen. Allein durch die Nutzung der MiRO-Abwärme reduziert sich der CO2-Ausstoß jedes Jahr um rund 100.000 Tonnen.

2010
Fahrer von Elektrofahrzeugen können nun in der Tiefgarage am Friedrichsplatz Öko­strom »tanken«. Zusammen mit der Stadt Karlsruhe möchten die Stadtwerke mit dem Bau von Ladestationen die Ent­wick­lung der umweltschonenden Elektro­mobilität fördern.

2011
Wenn turnusmäßig die Leuchtmittel erneuert werden, erhalten die Straßen­laternen nun umweltschonende LEDs.

2012
In Karlsruhe wird die Energiewende zur Wärmewende: Durch den Bau einer dritten Hauptleitung soll die Fern­wärme Daxlanden, Oberreut und später auch Rüppurr erschließen.

2018
Rheinstetten soll über eine vier Kilo­meter lange Trasse mit Fernwärme versorgt werden. Der Fernwärmeausbau über­schreitet erstmals die Stadtgrenzen. Im Mörscher Wald beginnen die Bau­arbeiten für ein neues Wasserwerk. Es soll das in die Jahre gekommene Werk er­setzen und zukünftige Engpässe in der Wasserversorgung durch heiße Sommer vermeiden.

2019
Direkt am Marktplatz eröffnet das neue Kundenzentrum der Stadtwerke zusam­men mit der Touristinformation in modernen Räumen.

2020
Kooperieren für die Umwelt: Die Stadt­werke wollen auch die Abwärme der Papierfabrik Stora Enso Maxau für die Fernwärme nutzen.

Beim Blick zurück auf die frühen Tage der öffentlichen Daseinsvorsorge in Karlsruhe wird klar, wie komplex der Weg zu einer verlässlichen Versorgung mit Wasser, Energie und Wärme ist. Technologische Innovationen, politische Zwänge, gesellschaftliche Über­­­zeugungen, wissenschaftliche Erkenntnisse – sie alle wirken auf die Versorger ein. Die Stadtwerke Karlsruhe haben im Laufe der Zeit immer mehr Kontur gewonnen. Vom städtischen Betrieb zur GmbH, die hohe Erwartungen an ihre Zukunftsfähigkeit erfüllen will und wird. Auch wenn die Stadtwerke heute Anfänge im Bereich neuer Tech­nologien wagen – die Stadt erinnert sich noch an Zeiten, wo die mächtige Anlage des Gaswerks in der Oststadt den Blick auf Karlsruhe dominierte, als hitzige Debatten über Wasserwerkstandorte geführt wurden oder als tief im Westen der Energieberg erstmalig verdeutlichte, wie wertvoll die Ressource Müll ist. So führt dieser Blick zurück auch zu den ersten baulichen Spuren der Stadtwerke zwischen Schloss, Festplatz, Wasserwerken und Rheinhafen.

Vor der Gründung Karlsruhes:
Erste Wasserversorgung in Durlach

Das Jahr 1468 markiert den Beginn der Wasserversorgung von Durlach und später auch Karlsruhes. Dieses Datum war im Giebel eines Durlacher Brunnenhäuschens zu sehen. Bis zur Gründung von Karlsruhe selbst sollen noch rund 250 Jahre vergehen.

ehemaliges Brunnentor in Durlach

Die Anfänge Karlsruhes liegen bekanntlich in Durlach. Am ehemaligen Brunnentor stand das erste Brunnenhäuschen zur Wasserversorgung.

Stadtgründung:
Die Fächerstadt entsteht

In »ein Wald, der wilden Thiere Aufenthalt« beschließt Markgraf Carl Wilhelm von Baden-Durlach den Bau eines Schlosses, das in kurzer Zeit Menschen anzieht. Die Stadt Karlsruhe steht am Anfang ihrer Geschichte – zunächst mit wenigen Einwohnern. Im Jahr nach der Gründung entstehen Zirkel und neun Hauptstraßen, eine geordnete Bebauung, gefolgt von Schulen und einer ersten Apotheke. Ein Bürgermeister wird gewählt. Um die Ansiedlung und das Zusammenleben der Menschen in der Stadt zu gestalten, verfasst Carl Wilhelm den so genannten »Privilegien­brief« bereits kurz nach der Grundsteinlegung für das Schloss. Großzügige Regelungen, Religionsfreiheit und Steuererleichterungen ziehen bald Interessenten aus dem umliegenden In- und Ausland an. 15 Jahre nach der Stadtgründung beträgt die Einwohnerzahl von Karlsruhe 2.653 und sie wird während des gesamten 18. Jahrhunderts im vierstelligen Bereich bleiben.

Friedrich Wein­brenners Brunnenhaus

Ebenfalls in Durlach: Friedrich Wein­brenners Brunnenhaus, das zwischen 1821 und 1824 errichtet wurde, um die dortige Quelle zu fassen und zu schützen.

Eine Boomzeit:
Karlsruhe wächst schnell

1800 leben 7.275 Menschen in Karlsruhe; zum Ende des Jahrhunderts werden es rund 90.000 sein. Kurzum: Das 19. Jahrhundert ist die Boomzeit Karlsruhes. Mehrere Entwicklungen verlaufen parallel: Baden gewinnt an politischer Bedeutung; es werden Straßen und Kanäle gebaut. Anfänge einer modernen Infrastruktur entstehen und setzen sich in der Stadt fort. Denn hier schafft der Architekt, Stadtplaner und Baumeister Friedrich Weinbrenner große Achsen und Plätze, insbesondere den Marktplatz. Staatliche Institutionen und repräsentative Bauten prägen das Bild der wachsenden Stadt. Auch das Bildungssystem gewinnt an Bedeutung; die Absolventen der Hochschulen gestalten die Frühindustrialisierung Karlsruhes.

das erste Gaswerk in Karlsruhe

Heute Theater, früher das erste Gaswerk – anfangs von zwei englischen Unter­nehmern betrieben, später bis 1917 von der Stadt Karlsruhe.

Industrialisierung:
Neue Dynamik und Bevölkerungswachstum

Mitte des 19. Jahrhunderts erfasst die Industrialisierung Karlsruhe. 1843 eröffnet der erste Karlsruher Bahnhof dort, wo heute das Staatstheater steht. Die Lage der Stadt an der Strecke Basel-Mannheim beschleunigt die Industrialisierung. Sie bringt Arbeitsplätze und lässt den Verbrauch an Wasser und Energie deutlich ansteigen. Die Fächerstadt verändert sich, indem sie sich aus der Abhängigkeit vom Hof löst. Die Industriearbeiter und ihre Familien leben vor allem in der Süd- und Oststadt sowie im Dörfle, der heute weitgehend sanierten östlichen Innen­stadt. Karlsruhe wird urbaner. 1895 leben 84.000 Menschen in Karlsruhe.

Der Erste Weltkrieg unterbricht den Erfolg der Karlsruher Industrieunternehmen, zu denen einige echte Schwergewichte gehören: die Metallpatronen AG, die Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe als Hersteller von Dampflokomotiven und Eisenbahnwagen oder die Nähmaschinenfabrik Haid & Neu sowie zeitweilig mehr als 20 Brauereien.

Wasserwerk Durlacher Wald

Das Wasserwerk Durlacher Wald nimmt 1871 den Betrieb auf. Der Turm am Rande des Oberwalds, mittlerweile ohne Wasserbehälter, ist weithin sichtbar.

Zwischen den Kriegen:
Karlsruhe zieht weiterhin Menschen an

Nach dem Ersten Weltkrieg liegt die Fächerstadt in der entmilitarisierten Zone. Die Umstellung von Rüstungs- auf Friedensproduktion und der Verlust des Hofes nach der Abdankung des letzten Großherzogs 1918 führen dazu, dass die Stadt wirtschaftlich weniger erfolgreich ist. Gleichzeitig öffnet sie sich den Ideen der Moderne. Die Siedlung im Dammerstock entsteht: Jede Wohnung ist mit fließend Warm- und Kaltwasser, Heizung und Fenster in jedem Raum ausgestattet. Für die damalige Zeit waren Helligkeit, Hygiene und gute Durchlüftung erstrebenswerte Neuheiten! 1933 zählt Karlsruhe 155.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Heizkraftwerk West am Rheinhafen Karlsruhe

1901 eingeweiht: das heutige Heizkraftwerk West am Rheinhafen.

Krieg und Wiederaufbau:
Die Versorgung wird immer besser

Schon 1930 sind die Nationalsozialisten stärkste politische Kraft in Karlsruhe. Aus der badischen Landeshauptstadt wird die Gauhauptstadt Karlsruhe. Nach dem Krieg wird Stuttgart Landeshauptstadt; Karlsruhe mit seinen Gerichten und Institutionen bleibt bedeutender Verwaltungsstandort.

Rund ein Drittel der Stadt ist bei Kriegsende zerstört. Nach der Währungsreform 1948 entwickelt sich ein wahrer Bauboom. So entstehen in den 1950er-Jahren rund 27.500 neue Wohnungen, in den 1960ern kommen noch einmal fast so viele dazu. 1963 leben 250.000 Menschen in Karlsruhe.

Auch die industrielle Entwicklung greift wieder, zwei Ölraffinerien siedeln sich bei Maxau an. Dazu kommen zahlreiche Betriebe nach Karlsruhe, darunter Siemens, L’Oréal oder Michelin. Der Rhein­hafen profitiert von neuen Pipelines aus Südeuropa und wird zum fünftgrößten Binnenhafen Deutschlands.

Erste Trafostationen

Erste Trafostationen waren ab circa 1902 häufig in Litfaßsäulen untergebracht.

Sinneswandel der 70er:
Stadterneuerung und Grünanlagen

Stadt und Stadtwerke beginnen, das Wachstum und seine Folgen zu hinterfragen. So soll sich künftig der Verkehr der Stadt anpassen und nicht umgekehrt. Denn die Bürger sollen sich in der Stadt wohlfühlen – und nicht ins Umland ziehen! Ölkrise, Strukturwandel und der Verlust von Arbeitsplätzen im produzierenden Gewerbe sorgen für neue Impulse. Karlsruhe rüstet sich für die Zukunft, indem es sich auf Dienstleistungen einstellt.

Heizwerk im Stadtteil Waldstadt

Das Heizwerk im Stadtteil Waldstadt ging in den 1960er-Jahren in Betrieb.

Neues Jahrtausend
– neue Herausforderungen

Das 21. Jahrhundert beginnt mit einer Reihe großer Fragen und Herausforderungen. Wie sollen die Energieversorger ihre Verantwortung gegenüber dem Bürger erfüllen und gleichzeitig der gesellschaftlichen Aufgabe nachkommen, das Klima zu schonen? Erneuerbare Energien sind die Antwort – wieder stehen Anfänge an. Wetterextreme, Hitzeinseln in der Stadt und die ungebrochene Beliebtheit Karlsruhes sorgen dafür, dass der Verbrauch an Wasser und Energie besonders im Sommer neue Spitzen erreicht. Neue Technologien wie smarte Netze, Brennstoffzellen oder digitale Lösungen beschleunigen den Modernisierungsprozess bei den öffentlichen Versorgern. Die Zukunft wartet!

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