Wissen zur Photovoltaikanlage

Hier finden Sie alles, was Sie über die Nutzung von Solarenergie mittels Photovoltaikanlagen wissen müssen. Von den Grundlagen der Technologie bis zu praktischen Tipps zur Installation und Wartung – entdecken Sie die Vorteile und Möglichkeiten der Photovoltaik für eine nachhaltige Zukunft.

Allgemein

Photovoltaikanlagen bieten eine nachhaltige Möglichkeit zur Stromerzeugung direkt aus Sonnenlicht. Erfahren Sie hier die grundlegenden Informationen, die Vorteile und die Funktionsweise von Solaranlagen.

Eine Solaranlage kann jederzeit mit einem Batteriespeicher nachgerüstet werden. Preiswerter ist aber die gleichzeitige Installation von Speicher und PV-Modulen. Die Installationskosten sind dann insgesamt deutlich geringer, als bei einer späteren Nachrüstung.

Um die hineingesteckte Energie wieder zu erzeugen, muss die Solaranlage etwa zwei bis drei Jahre lang Energie produzieren. Bei einer Lebensdauer von mind. 25 Jahren wird sie also mehr als das zehnfache an sauberen Strom erzeugen als zu ihrer Herstellung benötigt wurde.

Eine Ost-West-Ausrichtung kann sogar sinnvoller sein, da das Ertragsfenster größer ist und dadurch eine bessere Abdeckung des Hauhaltsbedarfs realisiert werden kann. Morgens steht die Sonne im Osten und abends im Westen. Das macht eine Ost-West-Ausrichtung vor allem für Berufstätige attraktiv. Auch kann ein möglicher Speicher dann etwas kleiner dimensioniert werden, was weitere Kostenvorteile mit sich bringt.

Nach Abschluss des Projekts, gehört die Anlage Ihnen. Sie verkaufen die Anlage mitsamt Ihrer Immobilie an den neuen Eigentümer und können so erfahrungsgemäß einen deutlichen höheren Verkaufspreis erzielen.

Bei einer durchschnittlichen Anlagen-Lebensdauer von ca. 25 Jahren möchte man einen starken Partner an seiner Seite wissen. Wir bei den Stadtwerken Karlsruhe sind schon sehr lang am Markt und werden auch in Zukunft für Sie da sein. Auch bei technischen Neuerungen im Bereich Solar oder auch in Bereichen wie der Wärmeversorgung und der E-Mobilität werden wir Sie begleiten. Außerdem bieten wir Ihnen aus einer Hand Komplett-Lösungen für Ihr Zuhause an. Unsere einzelnen Photovoltaik-, Speicher- sowie Wallbox-Komponenten harmonieren perfekt miteinander und Sie sparen sich somit wertvolle Zeit und Mühen.

Wenn im Haushalt bereits eine Wärmepumpe vorhanden ist, muss entschieden werden, ob diese zum Teil mit dem selbst erzeugten Solarstrom betrieben werden soll. Dabei sollte berücksichtigt werden, ob ein günstiger Wärmepumpenstromtarif verfügbar ist, der i.d.R. über einen separaten Zähler abgerechnet wird. Die Entscheidung über die Solarstromnutzung beeinflusst dann die Gestaltung der Zählerlösung.

Prinzipiell bestehen 3 Optionen:

  1. 1-Zähler-Lösung - Solarstrom kann für die Wärmepumpe verwendet werden, aber kein günstiger Wärmepumpentarif.
  2. 2-Zähler-Lösung getrennt - Solarstrom kann nicht für die Wärmepumpe verwendet werden, aber ein günstiger Wärmepumpentarif ist nutzbar.
  3. 2-Zähler-Lösung kaskadiert - Solarstrom kann für die Wärmepumpe verwendet werden und günstiger Wärmepumpentarif ist nutzbar. Leider wird dies nicht immer vom Netzbetreiber umgesetzt.
Da die Gegebenheiten vor Ort ausschlaggebend sind, können wir keine allgemeingültige Aussage treffen. Hierfür ist eine individuelle Berechnung nötig.

Hier ist es denkbar die PV-Anlage auf den Stromverbrauch abzüglich des Stroms für die Nachtspeicherheizung auszulegen, da nachts kein Strom durch die Solaranlage produziert wird. Bitte informieren Sie uns, ob Sie eine Nachtspeicherheizung nutzen.

Bei der Installation Ihrer Anlage arbeiten wir mit regionalen Fachpartnern und Solarteure zusammen, die jahrelange Erfahrung im Photovolatikbreich aufweisen können.

In Deutschland ist kein Fall bekannt, bei dem ein Brand aufgrund einer Solaranlage nicht gelöscht werden konnte. Dies hat das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme recherchiert: http://www.pv-brandsicherheit.de/

Der Anlagen-Betreiber ist per Gesetz dazu verpflichtet seine Solaranlage bei der Bundesnetzagentur selbst anzumelden. Dies geschieht unbürokratisch online am Installationstag und ist sehr einfach umsetzbar. In der Regel wird dann anschließend eine Kopie der schriftlichen Anmeldebestätigung der Bundesnetzagentur zusammen mit Bankdaten und Steuernummer an den Netzbetreiber weitergeleitet, der erst dann die EEG-Vergütung überweist. Es ist durchaus sinnvoll schon vor dem Installationstag mit einem Steuerberater zu sprechen bzw. dem Finanzamt den geplanten Bau der Solaranlage mitzuteilen, um ggf. eine neue Steuernummer zu beantragen und möglichst frühzeitig die EEG-Vergütung seitens Verteilnetzbetreiber zu erhalten.

Hier kann natürlich heute noch keine verifizierbare Summe für in 25 - 30 Jahren genannt werden. Allgemein ist aber zu sagen, dass die Kosten moderat sein sollten. Es geht primär um die Demontagekosten durch einen Installateur. Die Entsorgung bzw. das Recycling ist nach der derzeitigen Gesetzeslage kostenlos. Zudem sind die Hersteller der verbauten Module Mitglieder des PV Cycle und sichern eine kostenlose Entsorgung zu.

Unser Lieferant IBC, ist mit dem Bezug/ Einkauf der angebotenen Speicher und darüber hinaus Vertreiber dieser Speicher, in der Herstellerpflicht.

IBC hat mit der GRS (Gemeinsames Rücknahme System) eine Vertragliche Vereinbarung, dass die Batterien jeglicher Hersteller von der GRS vom Installateur angeholt werden. Der Auszug aus dem Stammdaten Register beim ""Umwelt Bundesamt"" stellt die Rücknahme der Speicher durch IBC sicher. Dieser Auszug dient den Kunden als Nachweis der Speicherrücknahme. Auch die einzelnen Hersteller sind über GRS oder anderen Recyclingstrukturen dazu verpflichtet die Rücknahme der Altgeräte zu gewährleisten.

Wissen

Tauchen Sie tiefer in die Welt der Solarenergie ein. Entdecken Sie den Unterschied zwischen Photovoltaik und Solarthermie und erfahren Sie mehr über die Leistungsfähigkeit und Technologie von Solaranlagen.

Bei der Solarthermie wandeln Kollektoren die Sonneneinstrahlung in nutzbare Wärme um. Sie wird in der Regel über Wärmetauscher für die Heizung und Warmwasserbereitung eingesetzt. Unter Photovoltaik versteht man die direkte Umwandlung der Sonnenenergie in elektrischen Strom.

Photovoltaik ist die direkte Umwandlung der Energie des Sonnenlichts in Strom mittels aus einzelnen Solarzellen aufgebauten Solarmodulen. Das Wort kommt von „Photon“ (griechisch: Licht) und „Volta“ (italienischer Erfinder, nach dem die Einheit der elektrischen Spannung „Volt“ benannt wurde).

Bei einer netzgekoppelten Solarstrom-Anlage wird ein Teil oder der gesamte erzeugte Solarstrom in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Bei einer Inselanlage wird der erzeugte Strom nicht in das öffentliche Stromnetz geleitet, sondern zu 100 % selbst genutzt. Inselanlagen sind nicht an das Stromnetz angeschlossen. Mit unserer Komplettanlage bieten wir in der Regel eine netzgekoppelten Solarstrom-Lösung. Inselanlagen empfehlen sich besonders für abgelegene Orte, da sie praktisch überall errichtet werden können, auch an Orten ohne Anschluss an das Stromnetz. Die daraus folgenden höheren Ansprüche an die Kapazitäten des Stromspeichers führen jedoch meist zu höheren Preisen als bei vergleichbaren Größen der netzgekoppelten Anlagen. Sprechen Sie uns an.

kWp steht für KiloWattpeak oder auf deutsch KiloWattspitze. Das ist eine Einheit, die sich in der Solarbranche durchgesetzt hat. Sie spiegelt den Leistungswert wieder, den die Module anahnd eines Standardtestverfahrens nach der Produktion erreichen. Gleichzeitig entspricht dieser Wert auch in der praktischen Anwendung dem ungefähren Spitzenwert, den die Module bei guter Einstrahlung zwischen April und September erbringen.

Die Höhe der erzeugten Solarstrommenge hängt vom Standort, der Neigung und Ausrichtung und der verwendeten Solarmodule ab. Eine Solar-Anlage in Deutschland erzeugt im Schnitt je kWp zwischen 750 und 1100 Kilowattstunden Strom pro Jahr, wobei der Stromertrag in Süddeutschland häufig etwas höher ist als in Norddeutschland.

Hier ein Beispiel: Eine sinnvoll platzierte Solaranlage mit einer Leistung von 6,0 kWp, erzeugt im Durchschnitt 4.500 kWh bis 6.600 kWh pro Jahr.

Der in den Modulen erzeugte Gleichstrom wird über einen Wechselrichter in den üblichen Netz-Wechselstrom umgewandelt und die Solaranlage wird an das normale 230 Volt-Netz angeschlossen. Der in der Solar-Anlage erzeuge Strom wird jederzeit genutzt; entweder im eigenen Haushalt oder über das öffentliche Stromnetz durch die Haushalte in der Umgebung.

Als Eigenverbrauchsanteil bezeichnet man den selbst genutzten Anteil des erzeugten Solarstromes.

Ein Beispiel: Werden pro Jahr durch die Solaranlage 7.000 kWh Solarstrom erzeugt und davon 4.200 kWh direkt im eigenen Gebäude verbraucht, so beträgt der Eigenverbrauchsanteil 60%.

Als Autarkiegrad bezeichnet man den Anteil des selbstgenutzten Solarstroms der Solaranlage an Ihrem Gesamtstromverbrauch.

Ein Beispiel: Der jährliche Stromverbrauch beträgt 6.000 kWh pro Jahr. 4.200 kWh des durch die Solaranlage produzierten Solarstroms werden direkt im Gebäude genutzt, sodass ein Autarkiegrad von 70% erreicht wird.

Der Autarkiegrad kann durch die Nutzung eines Speichers erhöht werden, da mehr Strom zu Eigenverbrauch auch Nachts zur Verfügung steht.

Die Abschätzung des Autarkiegrades erfolgt in Anlehnung an ein Modell, das von der Hochschule für Wirtschaft und Technik (HTW) Berlin entwickelt wurde. Dieses ermöglicht eine Abschätzung des Autarkiegrades für Solaranlagen mit und ohne Speicher. Die generierte Strommenge ergibt sich aus der Leistung Ihrer Solaranlage multipliziert mit der spezifischen Sonneneinstrahlung in Abhängigkeit der Modulausrichtung.

Theoretisch wäre das möglich, allerdings wäre eine solche Solaranlage mit enoremen Aufwand in Form von Modulleistung und Flächeneinsatz verbunden,um auch im Winter ausreichend Strom zu liefern. Wenn Sie sich eine höhere Unabhängigkeit wünschen, sorgt ein Batteriespeicher dafür, dass Sie ihren selbst erzeugten Strom bestmöglich nutzen und nur noch einen kleinen Teil an Strom aus dem Netz benötigen.

Nicht jedes Dach ist optimal nach Süden ausgerichtet, besitzt einen optimalen Neigunswinkel oder ist absolut frei von Verschattungen. Aber das ist nicht schlimm! Auch Dächer mit einer Ost-West Ausrichtung oder geringerem Neigungswinkel erzeugen gute Erträge und somit einen guten Autarkiegrad. Wenn man einen hohen Autarkiegrad unabhängig von der Dach-Ausrichtung erzielen möchte, ist die Anschaffung einer Speicherbatterie ratsam. Denn bei der Hochschule für Wirtschaft und Technik HTW Berlin Solarspeicherstudie 2015 zeigt sich, wenn die Ausrichtung und Modulneigung vom Optimum abweicht, dass der Autarkiegrad in Verbindung mit einer Batterie nur wenig sinkt. Daher lassen sich auch mit nicht optimal ausgerichteten PV-Modulen vergleichsweise hohe Autarkiegrade erzielen.

Grundsätzlich ist bei frontaler Direkteinstrahlung mit dem höchsten Ertrag zu rechnen. Ausschlaggebend ist die Lichtintensität und diese ist z.B. bei einer Südausrichtung am größten gegen Mittag bei wolkenlosem Himmel. Darüber hinaus hat auch die Modultemperatur einen erheblichen Einfluss auf den Ertrag. Zu beobachten ist das an den hohen Spitzenwerten bei guter Einstrahlung an kühlen Tagen. Aber selbst, wenn keine optimalen Bedingungen herrschen, sind unsere Anlagen sehr effizient.

Bei der Reihenschaltung werden die Solarmodule hintereinander in einem sogenannten String (dt. Strang) verschaltet und an den Stringwechselrichter angeschlossen. Dabei addiert sich die Spannung der einzelnen Solarmodule. Bei der Parallelschaltung werden die Solarmodule parallel zueinander betrieben. Je nachdem, ob man den oder die Wechselrichter mit Strangschaltung betreibt oder die Module parallel zueinander den Strom erzeugen lässt, spricht man von zentral platzierten Stringwechselrichter(n) oder von Modul- bzw. Mikrowechselrichter.

Die Reihenschaltung hat den Vorteil, dass die Verkabelung sehr einfach ist und wenig Material und Aufwand benötigt wird und damit auch kostengünstiger ist. Die Solarmodule werden direkt auf dem Dach hintereinander verkabelt und die Gesamtenergie wird mit einem einzigen langen Solarkabel an den Wechselrichter herangeführt. Diese Reihenschaltung geht jedoch systemseitig mit dem Nachteil einher, dass grundsätzlich das schwächste Glied der Kette die Gesamtleistung des Strangs masßgeblich negativ beeinflussen kann. Kommt es zum Beispiel zu einer Verschattung eines Solarmoduls, fiel die Leistung des kompletten Strangs bisher rapide ab, da der Strom durch das verschattete Modul geleitet werden muss. Über im Modul verbaute Bypassdioden und softwareseitiges Schattenmanangement der modernen Wechselrichter lassen sich diese Faktoren heute allerdings stark verringern. Eine zusätzliche Möglichkeit die Verluste weiter zu verringern sind Moduloptimierer oder auch ein System mit Mikrowechselrichten.

Bei der Parallelschaltung bleiben jegliche Leistungseinbußen eines Moduls auch auf dieses Modul begrenzt. Durch die niedrigere Gleichstromspannung ergeben sich zudem Sicherheitsvorteile. Gegen die Parallelschaltung sprechen die höheren Kosten in Verbindung mit dem erhöten Materialeinsatz und Installationsaufwand. Darüber hinaus gab es in den letzen Jahren erhebliche technsiche Entwicklungen bei Modulen und Wechselrichterm, die die Nachteile der Reihenschaltungen bei Verschatttung stark minimiert haben. (Siehe Stichwort "Reihenschaltung")

Wechselstrom – Abkürzung AC (Englisch für alternating current). Wechselstrom ist der typische Strom der in Haushalten z.B. aus der Steckdose verwendet wird. Wechselstrom bezeichnet elektrischen Strom, der seine Richtung (Polung) in regelmäßiger Wiederholung ändert und bei dem sich positive und negative Augenblickswerte so ergänzen, dass der Strom im zeitlichen Mittel null ist. Abzugrenzen ist der Wechselstrom von Gleichstrom, der sich (abgesehen von Schaltvorgängen oder Einflusseffekten) zeitlich nicht ändert.

Gleichstrom – Abkürzung DC (Englisch für direct current). Die Spannungsquelle zwischen den Metallkontakten der Solarzelle ist immer gleich gepolt. Somit kann der Strom immer nur in eine Richtung und gleichbleibender Stärke fließen. Eine kontinuierliche Leistungsübertragung ist gewährleistet. Da unser Stromnetz aber mit Wechselstrom arbeitet wir ein Wechselrichter benötigt, der den Gleichstrom der Module und des Speichers für unser Stromnetz in Wechselstrom wandelt.

Das deutsche Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (Kurztitel Erneuerbare-Energien-Gesetz, EEG 2017) regelt die bevorzugte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen ins Stromnetz und garantiert deren Erzeugern feste Einspeisevergütungen.

Es soll gemäß Legaldefinition (§ 1 Abs. 1 EEG) im Interesse des Klima- und Umweltschutzes eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung ermöglichen, die volkswirtschaftlichen Kosten der Energieversorgung durch die Einbeziehung langfristiger externer Effekte verringern (Internalisierung externer Kosten), fossile Energieressourcen schonen und die Weiterentwicklung von Technologien zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Quellen fördern.

Die Einspeisevergütung ist ein staatliches Förderinstrument zum Ausbau der erneuerbaren Energien.

Wir funktioniert die Einspeisevergütung?
Dem Betreiber einer Solaranlage wird über einen Zeitraum von 20 Jahren eine feste Vergütung für den eingespeisten Strom garantiert. Die Höhe dieser Vergütung hängt davon ab, in welchem Monat die Solaranlage in Betrieb genommen wird und ob die Anlage den Strom zu 100 % einspeisen wird oder eine teilweise Eigennutzung vorgesehen ist. Sinkt die Einspeisevergütung nach dem Monat der Inbetriebnahme weiter, so beeinflusst dies nicht die dem Betreiber zugesagte Höhe der Einspeisevergütung. Spätere Absenkungen betreffen nur die dann in Betrieb gehenden Anlagen. Der lokale Netzbetreiber ist verpflichtet, den gesamten erzeugten Strom zum staatlich garantierten Preis abzunehmen.

Faktoren
Die Höhe der Einspeisevergütung für Solaranlagen ist nicht einheitlich. Sie unterscheidet sich zunächst danach, wie groß die maximale Leistung der Solaranlage ist. Außerdem hängt die Höhe der Solar Einspeisevergütung davon ab, zu welchem Zeitpunkt die Anlage in Betrieb genommen wird und welcher Anteil an Energie in das öffentliche Netz eingespeist werden soll.

Aktuelle Werte zur Einspeisevergütung können offiziellen Quellen entnommen werden: https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/FAQ/dach-solaranlagen/faq-dach-solaranlagen.html

Die Höhe der Einspeisevergütung für Neuanlagen sinkt alle 6 Monate. Je früher Sie sich also für eine Anlage entscheiden, desto höher kann die Einspeisevergütung für die nächsten 20 Jahre ausfallen.

Bei der Umwandlung des Gleichstroms in Wechselstrom entsteht ein geringer Verlust. Die Höhe ist davon abhängig wie effizient der Wechselrichter arbeitet. Bei den von uns verwendeten Wechselrichtern sind diese Verluste allerdings minimal. Daneben nimmt der Wirkungsgrad aber auch mit steigenden Temperaturen (>20°) ab. Der Wechselrichter sollte deshalb in einem kühlen Raum, in der Nähe des Zählers installiert werden, so dass die Verluste stets so klein wie möglich gehalten werden können.
Der Wirkungsgrad der gesamten Anlage gibt das Verhältnis von:

  • der Nettoleistung nach Verlusten aufgrund von Umwandlung,
  • Leitung,
  • Umwelteinflüssen und
  • der zugeführten Leistung an

Die 70 % Regelung besagt, dass am Netzanschlusspunkt (öffentliches Netz) maximal 70 % der
Nennleistung (maximal erzeugbare Leistung in kWp) eingespeist werden dürfen. Um diesen Richtwert
einzuhalten, muss entweder die erzeugbare Leistung der Anlage reduziert werden oder der über die
70 % hinaus produzierte Strom selbst verbraucht werden.

Für Neuanlagen bis einschließlich 25 kWp, die nach dem 14. September 2022 in Betrieb genommen wurden, ist im Rahmen der EEG-Novelle 2023 die 70 % Regel abgeschafft worden. Seit dem 01. Januar 2023 ist die Begrenzung auch für Bestandsanlagen bis zu einer Größe von einschließlich 7 kWp weggefallen.

Eine PV-Anlage erzeugt Strom mittels der sogenannten Solarzellen. Dabei handelt es sich um elektrische Bauteile aus Halbleitermaterialien, die sich als Stromquelle nutzen lassen. Diese Halbleiter erzeugen aus der Energie der Sonne freie Ladungsträger, die durch die Solarzellen zur Gewinnung von Strom genutzt werden.

Die Sonnenstrahlen werden also eingefangen und zu elektrischem Strom umgewandelt. Diesen Strom können Sie dann automatisch in Ihrem Haus, Ihrem Stromspeicher oder der Ladestation Ihres E-Fahrzeug nutzen. Alternativ kann nicht genutzter Strom in das öffentliche Netz eingespeist werden.

Durch die Energie der Sonne erzeugen Sie Ihren eigenen nachhaltigen Strom und schonen dabei noch die Umwelt.
Sie senken langfristig Ihre Stromkosten. So sparen Sie schon ab dem ersten Jahr.
Mit Ihren Stadtwerken Karlsruhe haben Sie einen starken und zuverlässigen Partner an Ihrer Seite. Wir kümmern uns um den reibungslosen Ablauf von der Planung bis zur Inbetriebnahme.
Wir sorgen mit erfahrenen Partnerunternehmen dafür, dass Ihre Solaranlage höchsten Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen genügt. Sollte trotzdem einmal etwas defekt sein, profitieren Sie von der Produktgarantie des Herstellers.

Mit dem Batteriespeicher wird Ihre Solaranlage noch effizienter: Erzeugt Ihre PV-Anlage mehr Strom als Sie verbrauchen, können Sie ihn einfach speichern. Den gespeicherten Strom können Sie dann nutzen, wenn die Sonne nicht mehr scheint, z. B. abends, nachts oder in den frühen Morgenstunden.

Die Lebensdauer von kristallinen Solarzellen wird von Experten bis auf ca. 30 Jahre geschätzt. Mit zunehmendem Alter erzeugen die Zellen weniger Strom. Aber unsere Produkthersteller geben Ihnen auch nach 25 Jahren noch eine lineare Leistungsgarantie von 80%. Somit lohnt sich die Investition in eine Solaranlage auch langfristig.

Ein Modul besteht aus vielen Solarzellen, die wiederum aus Silizium-Kristallen bestehen. Diese können entweder mono- oder polykristallin sein. Monokristalline Module besitzen aufgrund ihrer Reinheit und Dichte der Atome den höchsten Wirkungsgrad, sind aber im Vergleich zu den Polykristallinen etwas teurer. Sie erkennen ein monokristallines Modul meist an einer dunklen, fast schwarzen Oberfläche. Die polykristallinen Module werden aus mehreren Kristallen zusammengefügt und haben einen etwas geringeren Wirkungsgrad, dafür aber etwas günstiger. Oftmals sind diese Module blau.

Ein Wechselrichter wandelt den aus den PV-Modulen ankommenden Gleichstrom in Wechselstrom um. Die meisten Stromverbraucher im Haus werden mit Wechselstrom betrieben. Auch zur Einspeisung in das öffentliche Stromnetz ist die Umwandlung in Wechselstrom erforderlich.
Außerdem überwacht und regelt der Wechselrichter die Leistung der Solaranlage, da sich Einflussfaktoren wie Temperatur und Einstrahlung im Tagesverlauf ändern, und versucht die höchstmögliche Leistung herauszuholen, indem er die Anlage kontinuierlich im optimalen Arbeitspunkt (MPP = Maximum Power Point) hält. Zusätzlich überwacht er das Versorgungsnetz und besitzt eine Sicherheitsvorrichtung, die im Störungsfall die Anlage vom Netz trennt, also den Stromfluss von den Modulen unterbricht, da sich die Module aufgrund des Lichteinfalls nicht abschalten lassen. Je nach Anforderungen an den lokalen Netzbetreiber kann die Anlage auch zur Netzstützung beitragen.

Einsatzbereich: Bevorzugt bei Netzeinspeisung oder geringem Eigenverbrauch. Zur Sicherstellung der Netzstabilität darf dieser Wechselrichter nur bis 4,6 kVA Anlagenleistung eingesetzt werden.
Bei Wechselrichteranschluss an das deutsche Dreiphasennetz und dementsprechend beim Anschluss der Geräte, die mit dem PV-Strom betrieben werden sollen, muss man sich für eine der drei möglichen Netzphasen entscheiden.
Ein Haushaltsgerät kann also immer nur den Strom der jeweilig ausgewählten Phase beziehen, was je nach Verteilung zu Einbußen im Eigenverbrauch führen kann.

Einsatzbereich: Hoher Eigenverbrauch bei einer Anlagenleistung über 4,6 kVA, zur Vermeidung möglicher Schieflasten.
Der Strom wird auf alle drei Phasen verteilt.

Anfang 2012 gab der Gesetzgeber eine grundsätzliche Anwendungsregel (VDE-AR-N 4105) zum Betrieb von PV-Anlagen vor, um anlagenseitig eine größtmögliche Netzstabilität zu gewährleisten. Diese besagt u.a., dass Ein-Phasen Wechselrichter nur noch bis zu einer Anlagengröße von 4,6 Kilovoltampere (kVA) pro Phase erlaubt sind. Liegt die Leistung der PV-Anlage über 4,6 kVA, muss ein Dreiphasen-Wechselrichter eingesetzt werden.

Da der Batterien mit Gleichstrom arbeiten, muss der Strom zur Entladung in den für die Stromverbraucher (Geräte) nötigen Wechselstrom umgewandelt werden. Grundsätzlich werden aktuelle System so konzipiert, dass der PV-Wechselrichter auch die Aufgabe des Speicherwechselrichters übernimmt. Man nenn diese Wechselrichter auch "Hybridwechselrichter".

Über den Feuerwehrschalter kann bei Bedarf die Anlage am Eintrittspunkt in das Gebäude spannungsfrei geschaltet werden. Dies ist ein Sicherheitsaspekt zur gefahrlosen Brand- und Schadensbekämpfung am Objekt.
Der Feuerwehrschalter kann in den Zusatzoptionen dazu gebucht werden und wird dann bei der Installation Ihrer PV-Anlage angebracht. Ein solcher Schalter wird jedoch keinsfalls in irgendeiner Norm oder Gesetzgebung verpflichtend gefordert. Lediglich ein Trennschalter am Wechselrichter selbst ist Verpflichtend und auch an jedem aktuellen Modell vorzufinden.

Grundsätzlich gilt: Je mehr Eigenverbrauch ich möchte, desto grösser muss auch der Speicher sein. Trotzdessen gilt gleichermaßen nicht ""viel hilft auch viel"". Ist der Speicher zu groß, leidet er im Zweifel darunter nicht wirtschaflich betrieben werden zu können, denn:
Wenn ein zu großer Speicher voll ist, wird er bei zu geringem nächtlichen Bedarf nicht ausreichend ausgelastet und in anderen Situation kann er bei zu geringem Tagesertrag nicht vollständig beladen werden. Beides führt dazu, dass trotz größerer Kapazität keine nennenswerten Autrakiegewinne erzielt werden. Die so ungenutzte Kapazität erhöt zwar die Investitionskosten, trägt jedoch nicht zur Ammortisierung bei.
Im Detail ist die Größe des Stromspeichers also ein Produkt zahlreicher Einflussfaktoren. So variiert der Speicherbedarf je nach Strombedarf während der ertragsfreien Zeit,der zur Verfügung stehenden Anlagenleistung und der zu Grunde liegende Kosten des Speichers. Wir helfen Ihnen dabei die bestmögliche Lösung für Ihre Ziele zu wählen.

Voraussetzungen

Informieren Sie sich über die baulichen und technischen Voraussetzungen, die für die Installation einer Photovoltaikanlage nötig sind, um die bestmögliche Energieeffizienz zu erreichen.

Alle herkömmlichen Dachformen sind für die Installation einer Solaranlage geeignet. Von Bedeutung sind die Faktoren Dachneigung, verfügbare Dachfläche, Art der Dacheindeckung und Dachausrichtung.
Dächer mit Dachschindeln, Welleternit-/ Asbest haltige Dächer, Schieferdach, Blechziegelersatz und Bitumdach sind nicht geeignet (s. auch Frage: Was ist bei Ziegeldächern zu beachten).

Die Neigung der Ziegeldächer muss mindestens 15° und maximal 55° betragen.
Achtung: Bei bestimmten Ziegeltypen kommt ein Aufpreis für die sogenannten ""Mammutdachhaken"" hinzu. Bei diesen Dächern wird der Ziegel ganz entfernt und Ersatzziegel mit Haken (Metall) kommen zum Einsatz.

Die Neigung des Stahldäches muss mindestens 5° betragen, sowie die Stärke muss mind. 0,7 mm.
Wichtig ist die Art der Dachkonstruktion, ob aus Holz oder Stahl.

Aufgrund der fehlenden Schräge (Die Neigung eines Flachdäches darf höchstens 5° betragen) bieten Flachdächer gute Voraussetzungen für die Stromerzeugung mit Photovoltaik – und zwar mit einer sogenannten Aufständerung.
Bei einer Aufständerung handelt es sich um eine spezielle Unterkonstruktion für Solarmodule. Während der Winkel für die Module auf einem schrägen Dach in der Regel durch die Schräge vorgegeben ist, ist die Modul-Ausrichtung bei der Aufständerung normalerweise frei wählbar. Das bedeutet: Der große Vorteil von Flachdächern ist, dass sich Solarmodule im optimalen Winkel (ca. 30°) montieren lassen.
Die Befestigung der Aufständerung für die Photovoltaik-Anlage auf dem Flachdach ist auf unterschiedliche Weise möglich:
Sie kann fest mit dem Dach verschraubt werden oder beschwert werden.
Die Aufständerung der Photovoltaik-Anlage auf dem Flachdach hat in puncto Flächenbedarf allerdings einen Nachteil im Vergleich zum Schrägdach. Denn die einzelnen Module müssen in einem bestimmten Abstand zueinander aufgestellt werden, da sie sich sonst gegenseitig verschatten. Das heißt: Insgesamt ist die Ausnutzung der Fläche in der Regel geringer als bei einem schrägen Dach.
Um dennoch einen möglichst hohen Ertrag zu erzielen, kann man auf dem Flachdach eine Ost-West-Ausrichtung vorsehen. Die einzelnen Module erzeugen dann zwar in der Regel weniger Strom als solche, die nach Süden zeigen. Insgesamt können aber mehr Module auf dem Dach installiert werden.
Wichtig: Vor Installation der PV-Anlage, sollte mithilfe eines Fachmanns – wie einem Statiker oder Architekten – die Tragfähigkeit geprüft werden. Neben dem Eigengewicht der PV-Anlage muss das Dach unter anderem die erhöhte Windanfälligkeit durch die Schrägstellung der Solarmodule aushalten können. Diese Leistung ist in unserem Angebot nicht inkludiert!

Bei Dacheindeckung mit Dachschindeln, Welleternit (Asbest haltiges Dach), Schieferdach, Nagelbinder Dachstuhl, Bitumen oberhalb Dachlatten, Blechziegelersatz, Bitumendach.
Ebenfalls ungeeignet sind denkmalgeschützte Gebäude oder bei Ensembleschutz eines Straßenzugs.
Die Installation einer Solaranlage ist dann leider gesetzlich oder technisch vorerst nicht möglich.

Dicke der Dachbalken min. 4 cm. Distanz zwischen den Dachbalken max. 80 cm

Solange Sie Eigentümer Ihres Hauses sind und dieses selbst bewohnen, spricht nichts gegen den Bau einer eigenen Solaranlage. Um jedoch das Eigenverbrauchsprivileg gemäß §61a EEG 2017 in Anspruch nehmen zu können, dürfen allerdings nur Sie und Ihre direkten Verwandten den Strom verbrauchen und nicht an Mieter oder Dritte verkaufen.

Laut Baugesetzbuch (BauGB) ist der Bau der üblichen kleineren Photovoltaik-Aufdachanlagen auf einem Ein- oder Zweifamilienhaus von Privatleuten grundsätzlich genehmigungsfrei. Das gilt vor al­lem bei PV-Anlagen, wo die Photovoltaikmodule parallel zum Dach oder der Fassade angebracht werden. Falls Ihr Gebäude unter Denkmalschutz steht, muss zunächst geprüft werden, ob eine Solaranlage installiert werden darf. Bei Unsicherheiten empfehlen wir, schriftlich vor Baubeginn beim Bauamt nachzufragen, zur Bestätigung, dass die geplante Solaranlage baugenehmigungsfrei ist.

Unser Fachpartner, der Ihre PV-Anlage installiert, meldet Ihre Anlage beim zuständigen Netzbetreiber und der Bundesnetzagentur (Marktstammdatenregister) an.

In der Regel sollte Ihr Dach die geringe Zusatzlast einer Solaranlage tragen können. Wenn Sie Zweifel haben sollten, erkundigen Sie sich bitte bei Ihrem Bauherren oder Architekten. Alternativ können Sie auch einen Statiker beauftragen, um Ihr neues Bauvorhaben zu prüfen.

Wenn in naher Zukunft eine Dachsanierung geplant ist, sollten Sie diese vorziehen und gleichzeitig den Bau Ihrer Solaranlage mitplanen. Dadurch können Sie sich eventuelle Kosten z. B. für ein Gerüst sparen.

Installation

Von der Planung über die Auswahl der richtigen Komponenten bis hin zur fachgerechten Montage – hier finden Sie alle notwendigen Informationen.

Solaranlagen können auch auf Flachdächern installiert werden. In diesem Fall werden die Module mit Hilfe eines Montagesystems schräg aufgestellt, so dass sie die optimale Südausrichtung und eine günstige Neigung erhalten. Gleichzeitig ist mit der Schrägaufstellung der Module der Reinigungseffekt und eine ausreichende Belüftung gesichert. Hierbei ist ein ausreichend großer Abstand zwischen den Modulen wichtig, da es sonst zu einer Verschattung und somit zu einer Ertragsminderung kommt. Zur Installation der gleichen Leistung ist die benötigte Flachdachfläche in etwa doppelt so groß wie bei einer Schrägdachvariante.

Auf einem Flachdach werden die Module aufgeständert und erhalten eine Beschwerung, um ihren Halt zu gewährleisten. Die Dachhaut wird dabei nicht durchdrungen und bleibt unversehrt.

Auf einem Schrägdach erfolgt die Montage mittels Gestellsystem, das fachmännisch mit der Dachkonstruktion verbunden wird.

Das muss individuell mit unserem Bauleiter oder dem Gerüstbauer besprochen werden. Wir versuchen natürlich, ohne Bohrungen, auszukommen. Ab und an wird es allerdings notwendig sein. Wir bauen ein Gerüst dort auf, wo die Module montiert werden. Das ganze Haus wird daher nicht eingerüstet werden.

Nachdem Sie Ihr persönliches Angebot angenommen und bestätigt haben, beginnen wir mit der Koordination Ihres Auftrages. Ab diesem Zeitpunkt können wir uns mit Ihnen zu einem verbindlichen Installationstermin abstimmen.

Wir kooperieren bei der Installation Ihrer Solaranlage ausschließlich mit erfahrenen und geprüften Fachbetrieben aus Ihrer Region.

Die Installation der PV-Anlage dauert in der Regel ein bis zwei Tage. Die Arbeiten auf dem Dach sind witterungsabhängig. Bei Frost oder Regen können sich die Arbeiten verzögern.

Die Kabelführung wird während des Vor-Ort-Termins vor Installation durch den ausführenden Solarteur mit Ihnen abgestimmt. Geeignete Gegebenheiten, wie zum Beispiel ein vorhandener Kaminschacht oder Leerrohre werden genutzt. Andernfalls werden die Kabel verdeckt entlang der Außenwand gelegt und eine Bohrung zum Zählerschrank wird ggf. durchgeführt. Auf Ihre Wünsche und ästhetische Vorlieben wird natürlich so weit wie möglich eingegangen.

Der normale Stromzähler wird ersetzt durch einen Zweirichtungszähler. Der Austausch des Zählers durch den Netzbetreiber erfolgt nach Bau der Anlage beim Zählersetzungstermin. Die Grundgebühr des Zählers ist abhängig vom Netzbetrieber und kann i.d.R. über den Preisaushang des jeweiligen Netzbetreibers in Erfahrung gebracht werden. Unser Fachpartner wird rechtzeitig vorher für die Terminabstimmung mit Ihnen in Kontakt treten.

Wenn im Zuge der technischen Prüfung festgestellt wird, dass Ihr Zählerschrank veraltet ist und nicht mehr den technischen Anschlussbedingungen des Verteilnetzbetreibers entspricht, prüfen wir ob wir im Zuge unserers Leistungsangebots einen neuen Schrank installieren können. Dieser wird im Regelfall zwischen Hausanschluss und alten Schrank geschaltet. Sollte die Ertüchtigung der Elektrik außerhalb unseres Leistungssprktrums liegen, können Sie natürlich selbst einen Fachbetrieb mit dieser Vorarbeit beauftragen, sodass Ihr Zählerschrank den aktuellen Norm und DIN-Regelungen entspricht.

Betrieb

Erhalten Sie wertvolle Tipps und Informationen zum Betrieb und zur Wartung Ihrer Photovoltaikanlage, damit Sie langfristig von maximaler Effizienz und Ertrag profitieren können.

Nein. Nur wenn gewünscht. Wir dürfen Sie aus rechtlichen Gründen hierzu nicht beraten. Bitte kontaktieren Sie hierzu einen Steuerberater.

Grundsätzlich ja. Die Einnahmen aus dem Betrieb einer Solaranlage sind steuerlich zu berücksichtigen und müssen beim zuständigen Finanzamt gemeldet werden. Bis 30 kWP entfallen diese Verpflichtungen jedoch seit der steuerlichen Neuregelgung vom 01.01.2023. Details klären Sie bitte mit Ihrem Steuerberater. Aus rechtlichen Gründen dürfen wir Sie hierzu nicht beraten.

Dies kann z.B. ein Solarteur aus ihrer Region übernehmen. Wir können Ihnen hierzu gerne behilflich sein und Ihnen einen geeigneten Fachpartner in Ihrer Umgebung vermitteln.

Sie können die wichtigsten Werte z.B. direkt am Wechselrichter ablesen. Im Rahmen der Inbetriebnahme der Anlage erklärt Ihnen der Fachpartner den Zugang zum Wechselrichter-Portal.

Der Stromlieferant ist frei wählbar und Sie sind nicht dazu verpflichtet einen Vertrag über den Strombezug mit uns abzuschließen. Informieren Sie sich gerne auf www.stadtwerke-karlsruhe.de über unsere aktuellen Stromtarife oder sprechen Sie uns direkt an.

Von einer dauerhaften Beeinträchtigung der Stromproduktion der Solaranlage durch Schnee, Regen oder Vogelexkremente ist nicht auszugehen. Schnee rutscht durch die glatte Oberfläche und Schräglage der Anlage schnell ab und führt nur kurzfristig zu geringeren Erträgen in der Produktion. Bei Regen ist kurzzeitig eine geminderte Stromproduktion zu verzeichnen. Allerdings sind die Module dafür ausgelegt auch bei diffusen Lichtverhältnissen die bestmögliche Stromproduktion zu gewährleisten. Vogelexkremente werden durch Regen abgewaschen, weshalb nicht von längerfristigen Mindererträgen auszugehen ist. Auch deshalb ist es grundsätzlich nicht ratsam die Module selbst zu reinigen.

Grundsätzlich ist es ratsam nach der Installation eine Meldung an die eigene Gebäudeversicherung zu machen oder eine Zusatzversicherung bei einem frei wählbaren Anbieter abzuschließen.

Grundsätzlich prüfen unsere Solarteure vor Installation, dass sich Ihr Dach in einem guten Zustand befindet und allen relevanten Normen und Regeln entspricht. Falls dennoch über die Lebensdauer Ihrer Anlage diese teilweise oder ganz abmontiert und reinstalliert werden muss, müssen Sie als Anlagenkäufer für die Kosten aufkommen. Aber wir können Ihnen hierzu gerne behilflich sein und Ihnen einen geeigneten Fachpartner in Ihrer Umgebung vermitteln.

Photovoltaik-Anlagen sind i.d.R. störungs- und wartungsfrei.

Hardware

Lernen Sie die verschiedenen Komponenten einer Solaranlage kennen. Von Solarmodulen bis hin zu Wechselrichtern – wir erklären Ihnen die Technik, die hinter der Solarstromerzeugung steht.

Die Potentialausgleichsschiene ist ein Bestandteil der Elektroinstallation. Sie besteht aus einer Metallleiste, auf der Schraubklemmen verschiedener Größe angebracht sind. Die Schraubklemmen dienen zum Anschluss von Erdungs- und Schutzleitungen in Innenräumen. Die Potentialausgleichsschiene legt alle über sie miteinander verbundenen metallenen Strukturen und Einrichtungen eines Gebäudes sowie den Fundamenterder auf ein gemeinsames Erdpotential. Die Potentialausgleichsschiene finden Sie meist in der Nähe des Hausanschlusses.

Eine Solaranlage besteht aus folgenden Komponenten, die individuell aufeinander abgestimmt sind und somit an die baulichen Grundgegebenheiten des Hauses angepasst werden:

  • Solarmodule, die aus der Sonnenenergie Gleichstrom erzeugen
  • Wechselrichter, die den Gleichstrom in netzfähigen Wechselstrom umwandeln
  • Zweirichtungszähler, der den eingespeisten Strom in das Stromnetz und den aus dem Netz bezogenen Strom misst
  • Verkabelung und Montagegestell, auf dem die Solarmodule befestigt werden
  • Stromspeicher (optional), der den erzeugten Solarstrom zwischenspeicher

Wir gehen bei der Solaranlage von einer Lebensdauer von mind. 25 Jahren aus. Über diese Dauer wird die Modulleistung jährlich geringfügig (ca. 0,3 - 0,5 %) nachlassen aber die Solarmodule werden weiterhin Strom erzeugen. Darüber hinaus sind die verwendeten Materialien extrem langlebig und korrosionsbeständig, dabei aber nicht beweglich, so dass einem langen Einsatz nichts im Wege steht. Die am stärksten beanspruchte Komponente der Solaranlage ist der Wechselrichter. Sollte dieser im Laufe der Betriebsdauer ausfallen, kann er durch einen neuen ersetzt werden. Hierfür empfehlen wir von Beginn an eine Rücklage zu bilden.

Module liefern schon bei wenig Licht Strom. Direkte Sonneneinstrahlung ist nicht erforderlich. Es gibt auch keine nennenswerten Unterschiede zwischen kristallinen (Poly/Mono) Modulen der einzelnen Hersteller. 

Ihre PV-Anlage besteht aus technisch hochwertigen Premium-Komponenten. Diese sorgen für stabile Stromerträge, hohe Effizienz und eine lange Lebensdauer der Solaranlage. Des Weiteren verfügen alle unsere Produkte über eine mehrjährige Produktgarantie und unsere Solarmodule zusätzlich über eine Leistungsgarantie. Bei der Installation und Wartung Ihrer Solaranlage arbeiten wir mit regionalen Fachpartnern zusammen.

Wechselrichter werden i.d.R. sehr kompakt verbaut und haben ungefähr den Platzbedarf eines Zählerschranks. Die genauen Maße sind aber letztlich produktspezifisch.

Die Größe des Speichers ist insbesondere abhängig von der Speicherkapazität. Grundsätzlich werden Speicher aber sehr kompakt gebaut. Im Gegensatz zum Wechselrichter bringen Speicher aufgrund der eingesetzten Batterietechnik ein deutlich höheres Gewicht mit.

Die Garantiedauer beträgt im Regelfall 10 Jahre. Vereinzelt können die Garantien selbst nach Betriebsbeginn über die Herstellerportale erweitert werden. Sprechen Sie uns gern darauf an.

Die Garantiedauer beträgt mindestens 10 Jahre und sichert zu, dass das Produkt mindestens 80 % der Nennenergie für 10 Jahre ab Rechnungsdatum behält. Eine Verlängerung der Garantiezeit ist meist nicht möglich.

Die Garantiedauer beträgt bis zu 25 Jahre auf Material- oder Fabrikationsfehler (Produktgarantie) und bis zu 30 Jahre auf die Leistung. D.h. nach Ablauf des 25. Betriebsjahres bringt das Modul noch eine Leistung von mindestens 85 % der im Datenblatt des Moduls ausgewiesenen garantierten Mindestleistung.

Idealerweise wird der Wechselrichter an einem geschützten Ort, der auch im Sommer nicht zu warm wird, installiert. Wenn im Haus kein geeigneter Montageort vorhanden ist, gibt es auch Wechselrichter, die außen angebracht werden können. Darüber hinaus sollte beachtet werden, dass alle Wechselrichter in Abhängigkeit Ihrer Auslastung gewisse Geräsche von sich geben können. Ein Aufstellungsort mit verschließbarer Tür bzw. ohne störenden Einfluss auf den Wohnbereich ist sinnvoll.

Auf privaten Gebäuden ist eine Blitzschutzanlage nicht verpflichtend. Wenn bereits eine Blitzschutzanlage vorhanden ist, muss die PV-Anlage eingebunden werden, damit der Blitzschutz für das Haus durch die neue Anlage nicht verschlechert wird. Weitere Hinweise zum Blitzschutz von PV-Anlagen findet sich auf https://www.vde.com/de/blitzschutz/infos/pv-anlagen.

Wie lange ein Wechselrichter genau hält, ist schwer zu sagen. Im Mittel kann man mit ca. 15 Jahren Betriebszeit planen. Hersteller bieten aber teilweise kostenpflichtige Garantieverlängerungen auf bis zu 25 Jahren an. Wir empfehlen allerdings eher Rücklagen für den Fall eines zukünftig eventuell erforderlichen Austauschs anstelle einer Garantieverlängerung zu bilden. Die Kosten hierfür dürften ähnlich hoch sein und der Kunde profitiert durch Herstellerunabhängigkeit und möglichen technischen Weiterentwicklungen.

Die Haltbarkeit modernen Solarmodule ist auf rund 30 Jahre ausgelegt. Dies spiegelt sich auch in den Produkt- und Leistungsgarantien der Hersteller wider.

Zukünftige Entwicklungen sind nur schwer vorhersehbar. Wir arbeiten aber nur mit sehr namhaften Herstellern zusammen, die bereits lange im Markt existieren und viel Erfahrung mitbringen.

Nein. Durch genaue Planung und Materialauswahl können wir diese Gefahr in Abhängigkeit der Windlastzone berücksichtigen und weitestgehend ausschließen.

Bei Flachdächern muss, durch den Modulaufbau auf einem Ständerwerk, ggf. eine höhere Belastung des Daches berücksichtigt werden. Bitte kontaktieren Sie hierzu Ihren Architekten oder einen Statiker.

Technisch sind die Solarmodule nicht geschützt. Der Aufwand eines Diebstahls mit Demontage und Transport dürfte allerdings sehr hoch im Vergleich zum möglichen Nutzen sein. Daher ist diese Gefahr sehr unwahrscheinlich.

Grundsätzlich ja, gem. Norm IEC 61215. Die von uns verwendeten Solarmodule sind äußerst robust und halten auch sehr starken Hagelschlag problemlos aus.

Solarmodule reflektieren i.d.R. wenig. Daher ist uns bisher auch keine Beschwerde dieser Art bekannt.

Bei einer fachmännischen Montage bietet die Unterkonstruktion keinen Bewegungsbereich, der zu einem Klappern führen kann.

Nein, das ist natürlich nicht der Fall. Zudem bietet Ihnen der Hersteller eine 10 jährige Garantie. Montagesysteme sind im Allgemeinen aus Aluminium, aber auch Aluminium kann korrodieren. Allerdings bildet sich hier eine stabile Oxidschicht aus, die das Metall wie eine schützende Haut überzieht. Nun bestehen Solar-Montagesysteme immer aus einer Kombination verschiedener Metalle. Ein reines Alugestell gibt es nicht. Kombiniert man Metalle, die in der elektrochemischen Spannungsreihe verschiedene Potenziale aufweisen, kann die sogenannte galvanische Korrosion auftreten. Die Verwendung von Edelstahl ist hier allerdings unproblematisch. So gesehen spielt in der Solarbranche die Korrosion praktisch keine Rolle und/oder betrifft alle Montagesysteme die am Markt sind.

Für alle von uns ausgewählten und eingesetzten Komponenten bietet der jeweilige Hersteller eine Produkt- und Leistungsgarantie, welche je nach Bauteil variieren kann (z.B. Wechselrichter von SMA: 10 Jahre Garantie; Module von IBC: 15 - 25 Jahre Garantie).
Sollte ein Garantiefall bei Ihnen vorliegen, kontaktieren Sie uns bitte unverzüglich, damit Ihre Solaranlage schnellstmöglich wieder zu Ihrer Zufriedenheit funktioniert. Die Dauer der Garantiezeit kann abhängig von Produkt und Hersteller unterschiedlich lang sein. Im Falle einer fehler- oder mangelhaften Montage übernehmen wir für die Dauer von 2 Jahren nach der Installation die Gewährleistung und gegebenenfalls kostenfrei Abwicklung von Garantiefällen. Darüber hinaus stehen wir Ihnen natürlich weiterhin zur Seite, auch wenn eine Instandsetzung und/ oder Abwicklung dann kostendeckend von einem unserer Fachpartner übernommen wird.

Wirtschaftlichkeit

Erfahren Sie, wie sich die Investition in eine Photovoltaikanlage finanziell lohnt. Wir geben Ihnen einen Überblick über Kosten, Fördermöglichkeiten und die langfristigen Einsparungen durch Solarenergie.

Ja. In diesem Fall spricht man von Eigenverbrauch. Dabei handelt es sich um die Menge, die zeitgleich durch die Anlage produziert und im Haus verbraucht wird. Gerade bei steigenden Strompreisen kann durch Eigenverbrauch die Wirtschaftlichkeit der Solaranlage weiter verbessert werden.

Die Umlage ist seit Juli 2022 abgeschafft. Mit der Abschaffung der EEG-Anlage endet auch die EEG-Umlage auf Eigenverbrauch. Damit wird der Eigenverbrauch von Solarstrom endlich nicht mehr mit zusätzlichen Abgaben belastet und die Anschaffung einer Solaranlage noch attraktiver.

Bundesweit gibt es von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergünstigte Darlehen. Die KfW fördert Ihre Solaranlage über das Programm 270 mit günstigen Zinsen. Auch verschiedene Banken bieten günstige Solarkredite an. Darüber hinaus kann es regional weitere Fördermöglichkeiten geben, die bei den einzelnen Bundesländern gelten.

Kleine Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung bis 30 kWp sind von der Pflicht zur Angabe der Einkünfte in der Einkommenssteuererklärung befreit. Auch entfällt hier die USt. auf die Anschaffung. Darüber hinaus dürfen wir Sie hierzu leider aus rechtlichen Gründen nicht beraten. Bitte wenden Sie sich an Ihren Steuerberater.

Solar-Module nutzen nicht nur das direkte Sonnenlicht, das nur bei klarem Himmel auftritt, sondern auch die diffuse Strahlung, die durch die Wolken tritt. Je heller es ist, desto mehr Leistung bringen die Module – egal, ob dabei die Sonne direkt zu sehen ist oder nicht. In Deutschland macht der diffuse Anteil übrigens etwa die Hälfte der Einstrahlung aus.
Trifft beispielsweise aufgrund von Bäumen, Wolken, Sonnenstand, Verschmutzung weniger Sonneneinstrahlung auf das Einzelmodul, so reduziert sich die Leistung der verschatteten Module.

Fast überall. Sofern Ihr Dach direkte Sonneneinstrahlung bekommt und nicht vollständig von Schatten bedeckt ist, zählt nur noch die Ausrichtung. Hier gilt, ein Dach muss nicht immer nach Süden ausgerichtet sein. Auch ein Dach, das nach Ost-West ausgerichtet ist, kann sehr gut genutzt werden.

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