Erwacht aus dem Dornröschenschlaf

Der Campingplatz in Durlach ist wieder geöffnet.

Die Fahrt durch das Industriegebiet in Durlach unterhalb der B 10 lässt nicht vermuten, was sich hinter der letzten Kurve Richtung Campingplatz eröffnet: viel Natur – ein schönes, parkähnliches Gelände mit tollem, altem Baumbestand. Hier lässt es sich ein paar Tage aushalten. Der saubere und wunderbar natürliche Campingplatz liegt in sehr zentraler Lage. Gastronomie, Schwimmbad, Einkaufsmöglichkeiten, Altstadt, Innenstadt, Feld, Wald, Turmberg – alles fußläufig oder mit dem Fahrrad leicht erreichbar. Der Naturplatz bietet zurzeit 50 Stellplätze mit je circa 80 Quadratmetern und expandiert gerade. 40 weitere Stellplätze werden neu erschlossen, zehn Stück davon stehen dann als Saisonstellplätze zur Verfügung. Sie werden von März bis Oktober durchgehend vermietet.

Campen, wie es Spaß macht:  frei, ungezwungen und mit Appetit.
Campen, wie es Spaß macht:
frei, ungezwungen und mit Appetit.
Rocco Trunz ist der Betriebsleiter des Platzes – er lebt und liebt das Campen.
Rocco Trunz ist der Betriebsleiter des Platzes – er lebt und liebt das Campen.

Betriebsleiter Rocco Trunz ist selbst mit Leib und Seele Camper. Schon im Alter von fünf Wochen war er mit seinen Eltern auf Campingplätzen unterwegs. Er hat für seinen Urlaub in der Nähe von Karlsruhe einen Wohnwagen auf einem festen Stellplatz und wohnt im Alltag in einem kleinen Retro-Wohnwagen direkt auf dem Durlacher Campingplatz. »Am Anfang hatte ich noch hier in der Nähe eine Wohnung. Kaum war ich zu Hause, klingelte das Telefon und ich musste wieder los zu meinem Campingplatz. So ist es viel einfacher, ich bin direkt vor Ort und ansprechbar für meine Mitarbeiter*innen und Gäste«, strahlt der junge Mann. Dass er viel Gespür für die Reisenden hat, merkt man an seinem ersten Projekt als Betriebsleiter – dem tollen Spielplatz direkt am Eingang des Platzes. »Wenn die Familien den ganzen Tag unterwegs waren, müssen die Kinder sich mal gründlich austoben und die Eltern können in Ruhe alles auf dem Campingplatz einrichten.« Das Konzept geht auf: Er beobachtet oft den ersten Stopp direkt am Spielplatz, die Kinder springen heraus, dann kommen die Erwachsenen zur Information, um sich anzumelden.

Das Campinggeschäft boomt: Über 40 An- und Abmeldungen sind manchmal in zwei Stunden zu bewältigen. Das ist eine Herausforderung. Noch befinden sich die Sanitäranlagen und der Empfang in Containern. Nächstes Jahr soll das neue Gebäude hierfür fertig gestellt sein. Vom reinen Durchreiseaufenthalt entwickelt sich der Platz immer mehr zu einem Gelände, auf dem man sich gerne länger aufhält. Trunz macht viel Werbung für die Stadt Karlsruhe mit all ihren Vorzügen. So kann es passieren, dass Camper*innen, die eigentlich nur eine Nacht zur Durchreise bleiben wollten, ein paar Tage dranhängen – um das schöne Karlsruhe kennenzulernen.

Ein weiteres interessantes Projekt ist die Zusammenarbeit mit dem KIT. Die Fakultät für Architektur lobte zusammen mit der Stadt Karlsruhe einen Architekturwettbewerb aus. Gewonnen haben Student*innen mit ihrem Projekt für ein Tiny House auf dem Campingplatz Durlach. Nun wird der Entwurf mit weiteren Architektur-Studierenden des KIT realisiert.

Eine Besonderheit: Betrieben wird der Platz von einer städtischen Tochtergesellschaft, der Karlsruher Bädergesellschaft mbH. Das ist in Deutschland, im Gegensatz zu Frankreich, recht selten. Die meisten Campingplätze in Deutschland sind in privater Hand.

Der Campingplatz wird von der Stadt Karlsruhe betrieben.  Das ist in Deutschland vergleichsweise selten.
Der Campingplatz wird von der Stadt Karlsruhe betrieben.
Das ist in Deutschland vergleichsweise selten.
Noch sind die Sanitäranlagen in Containern.  Im nächsten Jahr wird ein neues Gebäude dafür errichtet.
Noch sind die Sanitäranlagen in Containern.
Im nächsten Jahr wird ein neues Gebäude dafür errichtet.

Ein weiteres interessantes Projekt ist die Zusammenarbeit mit dem KIT. Die Fakultät für Architektur lobte zusammen mit der Stadt Karlsruhe einen Architekturwettbewerb aus. Gewonnen haben Student*innen mit ihrem Projekt für ein Tiny House auf dem Campingplatz Durlach. Nun wird der Entwurf mit weiteren Architektur-Studierenden des KIT realisiert.

Eine Besonderheit: Betrieben wird der Platz von einer städtischen Tochtergesellschaft, der Karlsruher Bädergesellschaft mbH. Das ist in Deutschland, im Gegensatz zu Frankreich, recht selten. Die meisten Campingplätze in Deutschland sind in privater Hand.

Noch eine Baustelle: Das erste Tiny House auf dem  Campingplatz Durlach. Sechs sollen es werden.  21 Quadratmeter, für vier Personen, Holzständerbauweise  in Handwerksarbeit – zum Campen und  übergangsweise für wohnungssuchende Studierende.  Ein nachhaltiger Entwurf der Gewinner*innen des  Studierenden-Wettbewerbs der Stadt Karlsruhe und dem KIT:  Merve Şimşek und Mena Ghaly.
Noch eine Baustelle: Das erste Tiny House auf dem
Campingplatz Durlach. Sechs sollen es werden.
21 Quadratmeter, für vier Personen, Holzständerbauweise
in Handwerksarbeit – zum Campen und
übergangsweise für wohnungssuchende Studierende.
Ein nachhaltiger Entwurf der Gewinner*innen des
Studierenden-Wettbewerbs der Stadt Karlsruhe und dem KIT:
Merve Şimşek und Mena Ghaly.

Weitere Infos
Campingplatz Durlach
Tiengener Str. 40
76227 Durlach
ka-camping.de

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