Qualität des Trinkwassers

 
 

Von Natur aus gut.

Von der Natur beschenkt. Natürlich gefiltert und mineralisiert von den Kies- und Sandschichten der
Oberrheinebene. Gewonnen aus Tiefbrunnen in den Karlsruher Wäldern. Karlsruher Trinkwasser ist Lebensqualität. Drehen Sie einfach den Hahn auf und verwenden Sie Karlsruher Trinkwasser zum
Trinken und Kochen sowie zur Zubereitung von Säuglingsnahrung.

Jahresmittelwerte

Das Karlsruher Trinkwasser wird nach den Vorgaben der Trinkwasserverordnung auf eine Vielzahl an Parametern untersucht. In einem Infoflyer listen wir für Sie die aktuellen Jahresmittelwerte der Wasserqualität des Karlsruher Trinkwassers auf.

Gute Nachrichten:

  • Das Grundwasser, aus dem das Karlsruher Trinkwasser gewonnen wird, ist mikrobiologisch einwandfrei. Deshalb muss es nicht mit Chlor desinfiziert werden.
  • Kein Problem mit Blei: Trinkwasserleitungen aus Blei sind in Karlsruhe seit 1909 verboten.
  • Das Karlsruher Trinkwasser wird in unseren vier Wasserwerken in regelmäßigen Abständen auf per- und polyfluorierte Verbindungen (PFC) untersucht. Dabei wird das Trinkwasser auf 19 verschiedene PFC-Einzelsubstanzen getestet. Bei den aktuellen Untersuchungen wurden keine PFC im Karlsruher Trinkwasser nachgewiesen. (Die analytische Bestimmungsgrenze für PFC liegt bei 1 Nanogramm (=1 Milliardstel Gramm) pro Liter.)

 

Wasserhärte

Trinkwasser von den Stadtwerken Karlsruhe liegt im Härtebereich „hart“. 
Als hartes Wasser enthält es genügend gesunde Calcium- und Magnesium-Ionen, die für unseren Körper sehr wichtig sind.
Es weist eine Härte von etwa 3,2 Millimol Calciumcarbonat je Liter auf (rund 18 °dH).

 

Online-Messwerte

Das Trinkwasser aus den Karlsruher Wasserwerken wird in der Wassergüte-Messstation der Stadtwerke Karlsruhe im Wasserwerk Durlacher Wald kontinuierlich überwacht.

Messwerte

Erläuterung der Parameter

 

Temperatur

Temperatur

pH-Wert

pH-Wert

Leitfähigkeit

Leifähigkeit
 

Trübung

Temperatur

Sauerstoff

pH-Wert

Nitrat

Leifähigkeit
 
Letzte Abfrage am: 26 Mar 17 16:05

Temperatur

Das zur Trinkwasserversorgung entnommene Grundwasser weist über das ganze Jahr eine gleichmäßige Temperatur von ca. 10-12 °C auf. Im Verteilungsnetz kann sich die Temperatur deutlich ändern. Messungen im Stadtgebiet zeigen, dass die Temperatur in den Versorgungsleitungen zwischen ca. 8 °C (im Winter) und ca. 20 °C (im Hochsommer) schwanken kann.

Für die Temperatur ist in der Trinkwasserverordnung kein Grenzwert festgelegt.

pH-Wert

Der pH-Wert lässt erkennen, ob eine Flüssigkeit sauer (pH < 7) neutral (pH = 7) oder basisch (pH > 7) ist. Einträge von Säuren (z.B. durch Niederschläge) führen zu einer Verschlechterung der Bodeneigenschaften und können letztendlich zu einer Absenkung des pH-Wertes im Grundwasser führen.  Der pH-Wert ist eine wichtige Kenngröße zur korrosionschemischen Beurteilung von Wässern.
Die Trinkwasserverordnung schreibt vor, dass der pH-Wert nicht kleiner als 6,5 und nicht größer als 9,5 sein darf.

Leitfähigkeit

Die elektrische Leitfähigkeit ist ein Maß für die im Wasser gelösten Salze. Da die elektrische Leitfähigkeit von der Temperatur abhängig ist, werden die Messwerte immer auf eine Temperatur von 25 °C umgerechnet.

Der Grenzwert nach der Trinkwasserverordnung beträgt 2790 µS/cm (MikroSiemens pro cm).

Trübung

Trübungen im Trinkwasser können durch feinste, ungelöste Stoffe wie beispielsweise Rostpartikel oder Luftbläschen entstehen.
Eine evtl. milchige Trübung direkt nach dem Zapfen kommt von Luftbläschen, die nach kurzer Zeit von selbst verschwinden. Die guten Eigenschaften des Karlsruher Trinkwassers werden dadurch nicht beeinträchtigt.

Der Grenzwert nach der Trinkwasserverordnung liegt bei 1,0 NTU (Nephelometrische Trübungseinheiten).

Sauerstoff

Der Sauerstoffgehalt eines Wassers kann durch chemische und mikrobiologische Prozesse (Enteisenung, Abbau organischer Substanz etc.) beeinflusst werden.
Das in Karlsruhe geförderte Grundwasser ist sauerstoffarm. Bei der Belüftung zur Entfernung von Eisen und Mangan wird Sauerstoff als natürliches Aufbereitungsverfahren ins Wasser eingebracht.

Für den Sauerstoffgehalt ist in der Trinkwasserverordnung kein Grenzwert festgelegt.

Nitrat

Erhöhte Nitratgehalte im Grundwasser sind in den meisten Fällen auf zu hohe Stickstoffeinträge aus der Düngung zurückzuführen.

Der Grenzwertwert für Nitrat nach der Trinkwasserverordnung liegt bei 50 mg/l und wird im Karlsruher Trinkwasser weit unterschritten.

 
 
 

Weitere Infos

Service-Rufnummer

Hotline:

0800 200 300 6

 
 
 

Entstörungsdienste (Info):

0721 599 - 12   Gas + Wasser
0721 599 - 13   Strom
0721 599 - 14   Fernwärme

 

Auszeichnungen

 
 
Umweltpreis Baden-Württemberg
emas
Tüv Nord
TOP-Lokalversorger Strom & Gas
Ok Power
 
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