Stadtwerke Karlsruhe für Umweltpreis Baden-Württemberg 2026 nominiert

04.08.2026

Unternehmen setzt sich gegen über 100 Bewerbungen durch – Nominierung würdigt vorbildlichen betrieblichen Umwelt- und Klimaschutz.

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Die Stadtwerke gestalten das klimaneutrale Karlsruhe von morgen wesentlich mit. Ihre Nominierung zeigt, dass kommunale Daseinsvorsorge, wirtschaftliche Stabilität und ökologische Verantwortung zusammengehören. Gerade die konsequente und langfristige Verfolgung ihrer Umweltziele macht die Stadtwerke Karlsruhe zum Motor der Karlsruher Energie- und Wärmewende.

Gabriele Luczak-Schwarz
Aufsichtsratsvorsitzende Stadtwerke Karlsruhe und Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe

Die Stadtwerke Karlsruhe sind im Jahr ihres 30-jährigen EMAS-Jubiläums für den Umweltpreis für Unternehmen Baden-Württemberg 2026 nominiert. Damit zählt das Unternehmen zu den 17 Unternehmen, die eine Fachjury aus 121 Einreichungen für die finale Preisrunde ausgewählt hat. Mit dem Umweltpreis zeichnet das Land Baden-Württemberg seit 1993 regelmäßig Unternehmen in sechs Wettbewerbskategorien aus, die durch besondere Leistungen im betrieblichen Umweltschutz, eine hohe Energie- und Ressourceneffizienz sowie eine vorbildliche umweltorientierte Unternehmensführung überzeugen. 

Die Stadtwerke Karlsruhe treten in der Kategorie „Industrieunternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden“ an - gemeinsam mit der Stuttgarter „LAPP Holding SE“ und dem Unternehmen TRUMPF aus Ditzingen. 

Und so geht's weiter

Die sieben Auszeichnungen sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert. Das Preisgeld muss für den betrieblichen Umweltschutz verwendet werden. 

Am 1. Dezember wird Umweltministerin Thekla Walker die Preisträger-Unternehmen bei einer Preisverleihung in Stuttgart bekannt geben

Die Nominierung rückt das langfristig angelegte Umweltmanagement des kommunalen Versorgers in den Mittelpunkt: Seit 1996 arbeiten die Stadtwerke Karlsruhe nach dem europäischen Umweltmanagementsystem EMAS, veröffentlichen jährlich ihre Umweltkennzahlen und lassen ihre Fortschritte durch unabhängige Umweltgutachter im Rahmen der Umwelterklärung überprüfen. Mehr als 550 Umwelt- und Energieeffizienzmaßnahmen wurden in diesem Rahmen in unterschiedlichen Bereichen bereits umgesetzt.

Immer mehr Unternehmen setzen sich zum Ziel, wertvolle Ressourcen einzusparen. Verantwortungsbewusstes Wirtschaften schützt nicht nur Umwelt und Klima, sondern lohnt sich auch in ökonomischer Hinsicht. Meine Anerkennung und mein Dank gilt den engagierten Unternehmen, die zeigen, wie sich Klima- und Umweltschutz erfolgreich im Betrieb umsetzen lassen - und wie sich Unternehmen so für die Zukunft wappnen.

Thekla Walker
Umweltministerin, Baden-Württemberg

Für die Stadtwerke Karlsruhe ist die erneute Nominierung auch eine Bestätigung ihres kontinuierlichen Ansatzes: Bereits 2010 und 2016 wurde das Unternehmen mit dem Umweltpreis des Landes ausgezeichnet. Im Zentrum der heutigen Umwelt- und Klimastrategie der Stadtwerke Karlsruhe steht vor allem der Ausbau und die CO₂-neutrale Gestaltung der Fernwärme sowie Investitionen in Erneuerbare Energien und der Ausbau von Speichertechnologien. 

Gleichzeitig arbeiten die Stadtwerke Karlsruhe daran, den Energie- und Ressourcenverbrauch ihrer Gebäude, Anlagen und betrieblichen Prozesse weiter zu senken, aber auch Maßnahmen zur Steigerung der Biodiversität konsequent umzusetzen.

150.000 Tonnen CO2 werden vermieden

Bereits heute stammt die Karlsruher Fernwärme zu rund 90 Prozent aus industrieller Abwärme, die ansonsten ungenutzt in die Atmosphäre abgegeben würde, und Kraft-Wärme-Kopplung. 

Gegenüber einer Wärmeerzeugung mit Erdgas werden dadurch jährlich rund 150.000 Tonnen CO₂ vermieden. Übergeordnetes Unternehmensziel ist die Treibhausgasneutralität bis 2040.

Diese Nominierung ist eine große Anerkennung für die vielen Kolleginnen und Kollegen, die Umwelt- und Klimaschutz in ihren Arbeitsbereichen jeden Tag konkret umsetzen. Dass wir uns in einem Rekordfeld von 121 Bewerbungen durchsetzen konnten, bestätigt uns auf unserem Weg, Nachhaltigkeit als festen Bestandteil unserer unternehmerischen Verantwortung zu verstehen. Zugleich ist die Nominierung für uns Ansporn, die Transformation unserer Energie- und Wärmeversorgung konsequent weiterzuführen.

Iman El Sonbaty
Geschäftsführerin

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