30 Jahre EMAS: Bundesumweltministerium würdigt Stadtwerke Karlsruhe für nachhaltiges Handeln seit drei Jahrzehnten
22.07.2026
Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter besucht die Stadtwerke Karlsruhe zum Jubiläum des europäischen Umweltmanagementsystems EMAS


Die Stadtwerke Karlsruhe zeigen seit drei Jahrzehnten, dass Versorgungssicherheit, wirtschaftlicher Erfolg und Klimaschutz gemeinsam gedacht werden können. Dieses Engagement trägt seit vielen Jahren zur nachhaltigen Entwicklung unserer Stadt bei. Dass die Stadtwerke bereits seit 30 Jahren nach EMAS arbeiten, unterstreicht ihren Anspruch, Verantwortung dauerhaft transparent und messbar wahrzunehmen. Als kommunales Unternehmen leisten sie damit seit Jahrzehnten einen unverzichtbaren Beitrag für die Lebensqualität, die Zukunftsfähigkeit und den Klimaschutz in Karlsruhe.
Bereits 1996 – lange bevor Nachhaltigkeit gesellschaftlicher Mainstream wurde – entschieden sich die Stadtwerke Karlsruhe für einen konsequenten Weg des Umwelt- und Klimaschutzes. Seit nunmehr 30 Jahren arbeiten sie nach dem europäischen Umweltmanagementsystem EMAS. Dieses langjährige Engagement wurde heute durch den Besuch der Parlamentarischen Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter gewürdigt.
Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums im europäischen Umweltmanagementsystem EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) und mehr als 550 umgesetzten Umweltmaßnahmen begrüßten die Stadtwerke Karlsruhe die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Klimaschutzinstitutionen.
Klimaschutz entsteht nicht durch einzelne Projekte, sondern durch konsequente Entscheidungen über Jahrzehnte hinweg. Genau dafür steht EMAS bei den Stadtwerken Karlsruhe seit 30 Jahren. Es hilft uns, Verantwortung messbar zu machen und Nachhaltigkeit dauerhaft in unternehmerisches Handeln zu übersetzen. Darauf sind wir stolz – und verstehen es zugleich als dauerhaften Auftrag für die Zukunft.
Die Stadtwerke Karlsruhe wurden am 11. April 1996 in das anspruchsvolle Umweltmanagementsystem EMAS aufgenommen. Seitdem ist Umwelt- und Klimaschutz fester Bestandteil der Unternehmensentwicklung. Mehr als 550 Maßnahmen wurden in den vergangenen drei Jahrzehnten umgesetzt – von Investitionen in eine klimafreundliche Wärmeversorgung über die Nutzung industrieller Abwärme bis hin zu Energieeffizienzmaßnahmen und der Modernisierung der Infrastruktur.
Ziel der Stadtwerke Karlsruhe ist es, den Energie- und Ressourcenverbrauch kontinuierlich zu reduzieren und die Energie- und Wärmeversorgung langfristig nachhaltiger zu gestalten.
30 Jahre EMAS zeigen Wirkung!
Die Wirkung der im Rahmen von EMAS getroffenen Maßnahmen zeigt sich auch in konkreten Ergebnissen:
Die Karlsruher Fernwärme stammt bereits heute zu rund 90 Prozent aus Abwärme und Kraft-Wärme-Kopplung. Dadurch werden jährlich rund 150.000 Tonnen CO₂ im Vergleich zur Wärmeerzeugung mit Erdgas vermieden.
Zudem konnten am Verwaltungsstandort des Unternehmens seit der energetischen Sanierung und Optimierung der Gebäudetechnik im Jahr 2019 rund 50 Prozent der Wärmeverbräuche und rund 38 Prozent der Stromverbräuche eingespart werden.
Auch Gabriele Luczak-Schwarz, Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe und Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Karlsruhe, würdigte das langjährige Engagement des Unternehmens für Umwelt- und Klimaschutz sowie dessen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung Karlsruhes.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie kommunale Unternehmen Klimaschutz nicht nur strategisch planen, sondern über Jahrzehnte hinweg konkret und dauerhaft umsetzen können.
Die langjährige Teilnahme am Umweltmanagementsystem EMAS lohnt sich doppelt: für den Umwelt- und Klimaschutz sowie den unternehmerischen Erfolg. Das zeigen die Stadtwerke Karlsruhe in vorbildlicher Weise. EMAS steht für konsequenten Umweltschutz. Dank der strategischen und langfristigen Verankerung des Umweltmanagements im Unternehmen schauen die Stadtwerke heute auf eine 30-jährige Erfolgsbilanz. Die zahlreichen Effizienzmaßnahmen haben beträchtliche Mengen an Energie, Ressourcen und Treibhausgas-Emissionen eingespart, die Betriebskosten gesenkt und Abhängigkeiten vom globalen Energiemarkt reduziert.
Fortschritte werden regelmäßig überprüft
Die Stadtwerke Karlsruhe nutzen EMAS nicht als Selbstzweck, sondern als Instrument, um Umwelt- und Klimaschutz systematisch in Investitions- und Infrastrukturentscheidungen zu verankern. Die Fortschritte werden regelmäßig in den Umwelterklärungen des Unternehmens veröffentlicht und durch unabhängige Umweltgutachter überprüft.
Im Rahmen des Festakts überreichte die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter den Stadtwerken Karlsruhe eine Jubiläumsurkunde und würdigte deren langjähriges Engagement für betriebliche Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen.
30 Jahre EMAS stehen bei den Stadtwerken Karlsruhe für eines ganz klar: Klimaschutz braucht Haltung und Durchhaltewillen. Das weltweit anspruchsvollste Umweltmanagementsystem fordert Transparenz und messbare Fortschritte. Genau das macht den Unterschied zu anderen Systemen. EMAS gibt uns dafür den verlässlichen Rahmen, kontinuierlich besser zu werden

