Die Wasserwende kommt ins Rollen

15.10.2020 | Der CO₂-Fußabdruck der Deutschen könnte durch den Umstieg auf Trinkwasser enorm verringert werden. Unter dem Motto „Trinkwasser ist Klimaschutz” soll daher nun die Wasserwende ins Rollen gebracht werden.

Seit den 1970er Jahren hat sich der Flaschenwasserkonsum in Deutschland mehr als verzehnfacht. Der gemeinnützige Verein a tip: tap setzt sich deswegen für eine Trendwende ein. Gemeinsam mit den lokalen Wasserversorgern setzt er das im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative geförderte Projekt „Wasserwende: Trinkwasser ist Klimaschutz” um. „Mit der Wasserwende wollen wir in ganz Deutschland Menschen für Leitungswasser und Klimaschutz begeistern", sagt Julian Fischer, Berlin, Projektleiter der Wasserwende. Trinkwasser hat in Deutschland eine sehr hohe Qualität. Wer Leitungswasser trinkt, spart nicht nur Plastik, Geld und die nervige Kistenschlepperei, sondern leistet auch einen Beitrag zum Klimaschutz. Würden alle Menschen in Deutschland auf Leitungswasser umsteigen, könnten drei Millionen Tonnen CO₂ eingespart werden (GutCert, Februar 2020). Klimaschutz ist also so einfach, dass jede und jeder sofort mitmachen kann.

Die Stadtwerke Karlsruhe, die Europäische Brunnengesellschaft, das Gartenbauamt der Stadt Karlsruhe und der städtische Umwelt- und Arbeitsschutz unterstützen die Kampagne des Vereins a tip: tap e.V. und luden zur Auszeichnung des Trinkbrunnens am Lidellplatz mit der UN-Wasserdekade Plakette ein. Die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter weihte diese als Vertreterin des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) ein. Rita Schwarzelühr-Sutter: „Trinkwasser in Deutschland hat eine sehr gute Qualität und ist klimafreundlich. Es soll allen Menschen einfach und ungehindert zur Verfügung stehen, auch im öffentlichen Raum. Daher unterstützt das BMU die Karlsruher Initiative und zeichnet die Trinkbrunnen als Beitrag zur UN-Wasserdekade der Vereinten Nationen aus.“

Maria Kondra schilderte als Vertreterin von a tip: tap die Wasserwende und das Wasser-Quartier Karlsruhe-Ost. Gemeinsam mit Umweltbürgermeisterin Bettina Lisbach enthüllten sie das erste Schild im Karlsruher Straßenraum, das Passantinnen und Passanten auf einen Trinkbrunnen aufmerksam macht.

Die Umweltbürgermeisterin ist Schirmherrin des Projekts in Karlsruhe und sieht es gut im Korridorthema „Meine Grüne Stadt Karlsruhe“ verankert. Dessen drei Handlungsfelder Klima, Natur und Gesundheit werden mit der Wasserwende beispielhaft und überzeugend alltagstauglich zusammengeführt. Bettina Lisbach: „Als Umweltbürgermeisterin von Karlsruhe bin ich sehr gerne Schirmherrin für das Projekt "Wasserwende - Trinkwasser ist Klimaschutz". Das Karlsruher Trinkwasser ist von hervorragender Qualität, gesund, frisch und bequem aus dem heimischen Wasserhahn zu genießen. Dies ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz, da das Karlsruher Trinkwasser klimaneutral gewonnen wird, kaum Transportwege hinter sich hat und außerdem preiswert und überall verfügbar ist. Einfach Wasserhahn aufdrehen, das Glas füllen und den Durst löschen. Ich freue mich auf kreative Aktionen, die das Karlsruher Trinkwasser noch bekannter machen werden.“

(von links) Maria Kondra, Vertreterin tip: tap e.V.; Bettina Lisbach, Umweltbürgermeisterin von Karlsruhe und Schirmherrin des Wasser-Quartiers Ost; Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarischen Staatssekretärin des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU); Dr. Olaf Heil, Technischer Geschäftsführer Stadtwerke Karlsruhe
(von links) Maria Kondra, Vertreterin tip: tap e.V.; Bettina Lisbach, Umweltbürgermeisterin von Karlsruhe und Schirmherrin des Wasser-Quartiers Ost; Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarischen Staatssekretärin des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU); Dr. Olaf Heil, Technischer Geschäftsführer Stadtwerke Karlsruhe

Dr. Olaf Heil, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Karlsruhe, unterstrich die hohe Qualität des Trinkwassers der Stadtwerke Karlsruhe und hob seine Bedeutung für den Klima- und Umweltschutz hervor: „Der Konsum von Karlsruher Trinkwasser bietet den Karlsruher Bürgerinnen und Bürger eine einfache Möglichkeit selbst aktiv das Klima und die Umwelt zu schützen.“ Im Jahr 2018 wurde die Wasserversorgung der Stadtwerke komplett klimaneutral gestellt. Das spart CO2 und durch das Trinken aus dem Wasserhahn wird auf Wasserflaschen und somit auf Verpackungsmüll verzichtet. Gleichzeitig sind die Stadtwerke als Trinkwasserversorger auf den vorsorgenden Schutz ihrer Trinkwasserressourcen angewiesen. Hier engagiert sich das Unternehmen als Sitz der internationalen Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke im Rheineinzugsgebiet für einen erhöhten Schutz der Trinkwasserressourcen. „Unser Trinkwasser in Karlsruhe hat heute eine hervorragende Qualität. Sorgen wir dafür, dass diese hohe Qualität erhalten bleibt und die Trinkwasserressourcen intakt bleiben, so dass auch kommende Generationen sauberes Trinkwasser genießen können“, so Olaf Heil.


Kontakte:
a tip: tap e.V.
www.wasserwende.org
Lisa Wenzel, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 
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Stadtwerke Karlsruhe
Anke Hoffmann, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit nkhffmnnstdtwrk-krlsrhd

 

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