Weltwassertag in Karlsruhe: Das ist geplant!
11.03.2026
Weltwassertag 2026 in Karlsruhe: Wasser erleben, verstehen und diskutieren.

Zum Weltwassertag am 22. März 2026 laden die Stadtwerke Karlsruhe gemeinsam mit der Nichtregierungsorganisation a tip: tap (dt.: ein Tipp: Leitungswasser) und dem Badischen Staatstheater Karlsruhe zu einem vielfältigen Programm rund um das Thema Wasser ein. Geplant sind unter anderem eine Führung durch das Wasserwerk Mörscher Wald sowie eine Ausstellung zum Thema Wasser bis hin zu einem Theaterstück und einer Podiumsdiskussion. Mit dem gemeinsamen Programm möchten die Akteur*innen den Weltwassertag als Anlass nutzen, um die Bedeutung des Wassers als unsere Lebensgrundlage sichtbar zu machen und über das Thema mit Bürger*innen ins Gespräch zu kommen.
Blick hinter die Kulissen im Wasserwerk Mörscher Wald
Von 11 bis 17 Uhr öffnen die Stadtwerke Karlsruhe die Türen des Wasserwerks Mörscher Wald – dem größten und modernsten Wasserwerk der Region. Besuchende erhalten bei kostenfreien Führungen einen Einblick in die Trinkwasserversorgung der Stadt. Die erste Führung startet um 11:30 Uhr, die letzte um 15:30 Uhr.
Ergänzend dazu lädt eine Trinkwasserausstellung mit 14 Themenstationen dazu ein, sich über Herkunft, Aufbereitung und Qualitätssicherung des Karlsruher Trinkwassers zu informieren. Ein besonderes Highlight ist die multimediale Kunstinstallation in der Netzpumpenhalle, die Technik und Kunst auf eindrucksvolle Weise verbindet. Das Wasserwerk Mörscher Wald ist ein zentraler Bestandteil der regionalen Trinkwasserversorgung: Hier wird Grundwasser gefördert, aufbereitet und mit moderner, ressourcenschonender Technik in höchster Qualität an die Haushalte verteilt.
Das Wasserwerk ist über Rheinstetten sowie über den Zubringer Karlsruhe/Ettlingen (L566) erreichbar. Bitte beachten Sie den Wegweiser „Wasserwerk“ für die Zufahrt von der L566.

Theater und Diskussion im Badischen Staatstheater
Am Abend öffnet das Badische Staatstheater seine Türen für ein Theaterstück zum Thema Wasser: Beginn ist um 19 Uhr in der Spielstätte Insel des Badischen Staatstheaters Karlsruhe (Karlstraße 49b). Aufgeführt wird das Theaterstück „Die Hitze und das Recht“ von Matthias Naumann (Futur II Konjunktiv). Das Stück ist für Menschen ab 15 Jahren empfohlen und setzt sich tragikomisch mit dem juristisch-politischen Diskurs rund um die Klimakrise auseinander.
Ausgangspunkt ist ein Urteil aus Karlsruhe aus dem Jahr 2021, das dem Staat eine Verpflichtung zum Klimaschutz auf Basis des Grundgesetzes auferlegte, um die Freiheitsrechte zukünftiger Generationen zu schützen. Doch lässt sich der Widerstreit zwischen Klimaschutz, Wirtschaftsliberalismus und politischer Trägheit lösen?
Mit Leichtigkeit und Humor begeben sich die Darsteller*innen auf eine Reise zwischen Bundesverfassungsgericht, Pariser Klimaabkommen und Aarhus-Konvention. Das Stück spielt mit möglichen Zukünften – und mit der Frage, wie Demokratie im Angesicht der Klimakrise gestaltet werden kann. Tickets lassen sich über die Website des Badischen Staatstheaters (staatstheater-karlsruhe.de) erwerben.
Podiumsdiskussion mit Expert*innen
Im Anschluss an das Theaterstück folgt um 20:45 Uhr eine öffentliche Podiumsdiskussion unter dem Titel „Und wer kümmert sich um unser Wasser?“. Vertreter*innen aus unterschiedlichen Bereichen diskutieren darüber, wie Wasserversorgung, Klimaanpassung und gesellschaftliche Verantwortung zusammengedacht werden können. Es diskutieren: Johannes Wenzel (Regisseur des Theaterstücks), Wolfgang Deinlein (Geschäftsführer der Internationalen Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke im Rheineinzugsgebiet, IAWR und Experte für Trinkwasserqualität bei den Stadtwerken Karlsruhe) sowie Dr. Kathrin Korth (Stadtplanerin, Leiterin des Büros ‚Korth StadtRaumStrategien‘ in Lichtenau/Baden und Expertin für Wasser im städtischen Raum). Moderiert wird das Podium durch Thomas Frank, Wasserkurator und Projektleiter Wasser-Quartier Karlsruhe bei a tip: tap.

