Klimahelden gesucht

08.01.2020 | Die Stadtwerke fördern 20 Klimaschutzprojekte mit bis zu 3.000 Euro. Der Wettbewerb richtet sich an Karlsruher Organisationen, Schulen und Vereine.

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Eine Solaranlage fürs Vereinsheim, eine neue Heizung für den Kindergarten oder ein nachhaltiger Schulgarten – das sind nur einige der Ideen, die sich die Stadtwerke als Bewerbungsprojekte für ihre neue Klimahelden-Kampagne vorstellen. „Unser Herz schlägt seit vielen Jahren für den Energie- und Klimaschutz und wir haben schon viel bewegt. Zahlreiche Einrichtungen, Vereine und Schulen sind hier ebenfalls aktiv, jede noch so kleine Maßnahme ist wirksam und zahlt auf unser gemeinsames Ziel Klimawende ein“, erläutert Michael Homann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Karlsruhe. „Unsere Idee ist nun, das Engagement der Klimahelden, wie wir sie getauft haben, im Einzelnen zu würdigen, in dem wir ihre Projekte bekannt machen. Im gleichem Zug bieten wir unsere Unterstützung durch die Chance auf ein Fördergeld an.“ Wie auch bei der letztjährigen Kampagne der Stadtwerke für Karlsruher Vereine wird die Bevölkerung wieder über ein Online-Voting entscheiden, welche Projekte den Zuschuss bekommen sollen.

Jeder kann Klimaheld sein

Mit ihrer neuen Kampagne „Klimaheld werden? Kann ich“ fördern die Stadtwerke 20 Klimaschutzprojekte mit bis zu 3.000 Euro. Der Wettbewerb richtet sich an Karlsruher Organisationen, Schulen und Vereine, die sich mit einem laufenden oder für 2020 geplanten Projekt bewerben können. Die Bewerbung findet online unter klima.stadtwerke-karlsruhe.de statt. Seit dem 7. Januar können die „Klimahelden“ ihr Projekt definieren, beschreiben und auf der Website hochladen. Anregungen und Ideen für Projekte finden sich dort ebenfalls.

Die Publikumsabstimmung beginnt am 24. Februar

Zwischen dem 24. Februar und dem 16. März läuft die Qualifikationsphase des Wettbewerbs: In dieser Zeit kann jeder täglich für seinen Favoriten online abstimmen. Die Bewerbung ist in dieser Phase weiterhin möglich. Die 10 Klimahelden mit den meisten Stimmen ziehen ins Finale ein und starten dann wieder mit 0 Stimmen: Vom 16. bis 19. März entscheidet sich, wie die Platzierung und damit die Förderhöhe im Rahmen der Publikumsabstimmung ausfällt.

Eigenwerbung ist wichtig zum Stimmen sammeln

„In der Qualifikationsphase gilt es, seitens der Klimahelden ordentlich für ihr Projekt zu trommeln und möglichst viele Stimmen zu sammeln“, erklärt Vertriebsleiterin Iman El Sonbaty. Hier spielen soziale Netzwerke wie Facebook oder Instagram natürlich eine wichtige Rolle für die virale Reichweite. Das wiederum hat viele positive Nebeneffekte, wie zum Beispiel die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls, die Begeisterung für Klimaschutz bei möglichst vielen Bürgern zu wecken oder auch, neue Mitglieder für den Verein zu gewinnen. „Vor allem aber bewirken wir so, dass sich noch mehr Menschen mit Klimaschutzthemen beschäftigen und überhaupt erst auf die Idee kommen, eigene Projekte zu starten“, so El Sonbaty weiter.

Auch diejenigen, denen es vielleicht nicht gelingt, genügend Stimmen fürs Finale zu sammeln, haben noch eine Chance: Eine unabhängige Jury der Stadtwerke vergibt 10 Sonderpreise für besonders förderungswürdige Projekte. Diese sind mit je 1.000 Euro dotiert.

Vielfältiges Umweltengagement der Stadtwerke


Die Stadtwerke Karlsruhe engagieren sich nun bereits seit mehreren Jahrzehnten in Sachen Klimaschutz und nachhaltigen Umweltprojekten. Dies wird nicht nur durch die zahlreichen Auszeichnungen in der Vergangenheit deutlich, sondern auch durch Großprojekte wie dem Ausbau der klimaschonenden Fernwärme in der Fächerstadt. Seit dem Jahr 2018 liefern die Stadtwerke als erster Versorger bundesweit klimaneutrales Trinkwasser. Sie sind seit über 20 Jahren EMAS-zertifiziert und Mitglied bei den Klimaschutz-Unternehmen. Das äußerst vielfältige Engagement des Energie- und Trinkwasserversorgers veranschaulicht neuerdings ein Klimazähler: Er bilanziert ganz konkret und transparent die Auswirkungen der Klimaschutzmaßnahmen: Insgesamt addiert sich die CO₂-Einsparung der Stadtwerke Karlsruhe alleine seit dem Jahr 2010 auf insgesamt über 3,6 Millionen Tonnen CO2. Zu finden ist das Tool unter www.swka.de/klimazaehler.

 

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