Stadtwerke Karlsruhe spenden erneut Fernwärmerohre für Partnerstadt Winnyzja in der Ukraine

21.07.2026

Stadtwerke übernehmen Transportkosten für Fernwärmerohre. Hilfe für den Wiederaufbau der Energieinfrastruktur.

Stadtwerke-Geschäftsführungsvorsitzender Michael Homann (ganz links) beim Verladen der Fernwärmerohre

Bereits im März dieses Jahres haben die Stadtwerke Karlsruhe den Wiederaufbau der zerstörten Energieinfrastruktur in der Ukraine mit einer Spende von Fernwärmerohren unterstützt. Nun spendet das Unternehmen erneut Fernwärmerohre aus dem eigenen Bestand an die ukrainische Partnerstadt Winnyzja. Der Transport der insgesamt 700 Meter Fernwärmerohre erfolgte am 21. Juli per Lkw auf Kosten der Stadtwerke Karlsruhe. Die Organisation der Lieferung erfolgt in enger Abstimmung mit dem Hauptamt der Stadt Karlsruhe sowie der Rosinen Initiative gGmbH, die den Transport koordiniert.

Bei den gespendeten Fernwärmerohren handelt es sich – wie bereits bei der ersten Spende – um stadtwerkeeigene Materialien. Die Fernwärmerohre weisen Dämmserie 1 auf. Seit Anfang 2025 setzen die Stadtwerke Karlsruhe jedoch aufgrund des geringeren Wärmeverlusts über die Lebensdauer hinweg ausschließlich auf Fernwärmerohre der Dämmserie 2. Die Fernwärmerohre werden daher im Karlsruher Netz nicht mehr verbaut.

Die im März zur Verfügung gestellten Rohre wurden in den vergangenen Monaten in Winnyzja unter anderem für Reparatur- und Wiederherstellungsarbeiten an den dortigen Wärmenetzen genutzt. Die erhaltene Unterstützung trug dazu bei, eine zuverlässige Wärmeversorgung sicherzustellen.

Beim Verladen der Fernwärmerohre

„Mit der erneuten Spende setzen wir unsere Unterstützung für Winnyzja konsequent fort. Materialien, die sich in einwandfreiem technischen Zustand befinden, in Karlsruhe jedoch nicht benötigt werden, können der Ukraine helfen, ihre Wärmeversorgung instand zu halten. Für uns ist es daher eine Selbstverständlichkeit, diese Ressourcen weiterzugeben. Mit der Spende möchten wir dazu beitragen, unsere Partnerstadt beim Wiederaufbau ihrer Infrastruktur zu unterstützen und den Menschen vor Ort ein Stück Sicherheit zu geben“, so Michael Homann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Karlsruhe.

„Die Herausforderungen beim Wiederaufbau bleiben groß. Umso wichtiger sind engagierte Unterstützer, die unbürokratisch helfen und benötigte Ressourcen zur Verfügung stellen. Die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Karlsruhe zeigt, wie wirkungsvoll lokale Initiativen internationale Solidarität stärken können“, so Frau Skripnik von der Rosinen Initiative gGmbH aus Karlsruhe, die seit mehreren Jahren den Transport humanitärer Hilfsmittel in die Ukraine organisiert.

Auch die Stadt Karlsruhe hebt die Bedeutung der Aktion hervor: „Kommunale Partnerschaften entfalten ihre besondere Stärke gerade dann, wenn sie in Krisenzeiten mit Unterstützung und konkreter Hilfe verbunden sind. Die Hilfsaktion unterstreicht die enge Verbundenheit zwischen Karlsruhe und Winnyzja und setzt ein Zeichen der Solidarität“, so Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz.

Barrierefreie Einstellungen

Vorlesen
Aus
An
Mit Tastatur navigieren
Aus
An

Navigieren Sie mit der Tab-Taste durch die Seite

Schriftgrößen anpassen
Aus
An
Schwarz/Weiß Modus
Aus
An

Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um unsere Website für Sie nutzerfreundlicher zu gestalten und fortlaufend zu verbessern. Wir unterscheiden zwischen Cookies, die für die technischen Funktionen der Webseite zwingend erforderlich sind, und optionalen Cookies (z.B. für Analysen). Beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen ggf. nicht alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Sie können jetzt oder später festlegen, welche Cookies Sie zulassen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

loading