LoRaWAN| Rollout

 
 

Auf dem Weg zur Smart City

Long Range Wide Area Network, kurz LoRaWAN, ist eine neue, international nomierte Funktechnik. Die Stadtwerke Karlsruhe bauen derzeit eine fächendeckende Infrastruktur auf, um das gesamte Stadtgebiet mit dieser modernen Technologie abzudecken. Denn LoRaWAN bietet eine kostengünstige und energiesparende Möglichkeit, um Karlsruhe intelligent zu vernetzen: Ob Parkplatzsensoren, Feuchtigkeitsmesser in Räumen oder Funkfernüberwachung von Trafostationen.

Hier entsteht das Internet der Dinge, das nun für viele ganz praktische Anwendungen das Rückgrat bildet und Karlsruhe zur Smart City werden lässt, in der die digitale Zukunft Gestalt annimmt.

Das herkömmliche W-LAN ist räumlich stark begrenzt, eine LoRaWAN-Antenne kann jedoch Daten über Entfernungen bis zu 20 km empfangen. In Städten wird für Anwendungen innerhalb von Gebäuden eine Strecke von 1-3 km zur Antenne empfohlen. Die Datenpakete werden von Sensoren via LoRaWAN verschlüsselt zu den Antennen geschickt und dann auf sicheren Leitungen zu den Servern der Stadtwerke weitergeleitet, welche von der hausinternen IT betreut werden.

„Wir fördern mit dieser Initiative Innovationen in Karlsruhe und tun dies mit einer unserer Kernkompetenzen, eben technische Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Jetzt können die Entwickler für alle möglichen Anwendungen aktiv werden."
Michael Homann, Geschäftsführer der Stadtwerke Karlsruhe

Karlsruhe: vernetzte Energiestadt

Weltweit sind erst wenige Städte flächendeckend mit der neuen
Technologie ausgestattet. Da es sich um eine international abgestimmte Funktechnik handelt, können die neu entwickelten Sensoren auch über die Stadtgrenzen hinaus eingesetzt werden.

Anwendungsbeispiel "Smart Waste"

Zuerst gestartet und am weitesten fortgeschritten ist das Projekt "Smart Waste". In diesem Anwendungsfall werden Ultraschall-Sensoren in Abfallbehältern der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) installiert, zum Beispiel in Unterflurcontainern an den Bus- und Bahnhaltestellen.

Die Sensoren übermitteln regelmäßig Informationen zum Füllstand, die dann per Ampeldarstellung für die Disposition visualisiert werden. Erreicht die Füllhöhe ein zuvor festgelegtes, kritisches Maß, werden Mitarbeiter der VBK per Signal darüber informiert.
Diese smarte Art des Abfallmanagements bietet eine Reihe von Vorteilen. So wird es möglich, die Unterflur-Container bedarfsgerecht zu leeren und die Route des Müllfahrzeugs intelligent zu planen. Hierdurch können die Entleerungszeiten und Fahrrouten optimiert werden. Durch Auswerten der in diesem Prozess gewonnenen Daten lassen sich darüber hinaus Vorhersagen für Belastungsspitzen wie z.B. Großveranstaltungen ableiten.

Weitere Infos und Ansprechpartner bei unserer Tochterfirma SWK Novatec:

 

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