Die Verkehrsbetriebe Karlsruhe VBK und die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft AVG starten neue Ausbaustufe für Ladeinfrastruktur. Dies geschieht in Kooperation mit der Stadtwerke Karlsruhe
Netzservice-Gesellschaft.

Elektrisch aufladen: Die Dienstfahrzeuge von VBK und AVG
tanken in der Maybachstraße in Durlach frische Energie.
Elektrische Busse fahren schon länger in Karlsruhe. Jetzt geht es weiter mit der E-Mobilität: VBK und AVG starten gemeinsam mit der Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH in die Elektromobilität auch für andere Fahrzeuge. Im Rahmen dieser Ausbaustufe sind in der Bahnmeisterei Karlsruhe-Durlach sechs Ladesäulen mit insgesamt zwölf Ladepunkten für Dienstfahrzeuge bis 3,5 Tonnen entstanden.
Die Ladepunkte sind technisch leistungsfähig ausgelegt: Zehn Ladepunkte bieten 11/22 Kilowatt, während zwei Schnellladepunkte bis zu 75/150 Kilowatt ermöglichen – abhängig davon, ob ein oder zwei Fahrzeuge gleichzeitig laden. Damit wird eine flexible und zukunftssichere Versorgung der Elektro-Dienstfahrzeuge gewährleistet. Am Standort Maybachstraße haben die VBK aktuell sechs E-Dienstfahrzeuge im Einsatz. Bei Neuanschaffungen setzt das Unternehmen wenn möglich auf E-Fahrzeuge.
Kooperation für stabile Energieversorgung
Für die sichere Stromversorgung der neuen Ladeinfrastruktur hat die Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH einen Mittelspannungstransformator mit einer Leistung von 800 Kilovoltampere errichtet. Diese technische Basis garantiert eine zuverlässige Energieversorgung und unterstützt die Verkehrsunternehmen dabei, ihre Klimaziele zu erreichen.
Darüber hinaus ist bereits eine weitere Ausbaustufe konzipiert, die je nach Bedarf umgesetzt wird. So kann die Ladeinfrastruktur von VBK und AVG auch mit zukünftigen Anforderungen wachsen.

48 E-Busse im Einsatz
Seit Februar 2026 verfügen die VBK über 48 batteriebetriebene Fahrzeuge.
Damit ist fast die gesamte VBK-Busflotte elektrifiziert. Die E-Busse haben
ihre Ladestationen samt Werkstatt im Betriebshof West II in der Wikingerstraße
beim Rheinhafen. Dort laden sie nachts, damit sie tagsüber leise
und umweltschonend in der Stadt unterwegs sein können.
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