Global denken – lokal handeln
Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Niemals zuvor hat sich unser Klima so schnell verändert wie in den vergangenen 160 Jahren. Die große Mehrheit der Wissenschaftler sagt einen globalen Temperaturanstieg bis zum Jahr 2100 zwischen 1,7 und 4,0 °C voraus. Der weltweite Anstieg von Treibhausgasen, allen voran Kohlendioxid das bei der Verbrennung fossiler Energieträger entsteht, ist daran maßgeblich beteiligt. Der Energiewirtschaft kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Wir als Energieversorger sehen uns daher in einer besonderen Verantwortung. Wie viel Kohlendioxid entsteht durch die Bereitstellung, Transport, Umwandlung und Nutzung unserer Produkte? Wie hoch sind unsere Eigenverbräuche?
Sankey-Diagramm, Flash
Ausführlichere Informationen zum Thema und was wir zur Verringerung der Treibhausgas-Emissionen unternehmen, finden Sie im aktuellen Klimareport.
Klimaschutz erhält einen Preis
Der Klimawandel, an dessen Beginn wir stehen, wird das Leben auf der Erde gravierend verändern. Die Hauptursache, darin ist sich die Wissenschaft inzwischen einig, liegt in der Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle, Erdöl und Erdgas sowie dem hierdurch entstehenden klimaschädlichen Kohlendioxid. Obwohl Industrieproduktion, Verkehr und Bevölkerung und der damit verbundene Energieverbrauch weltweit stark zunehmen, wurde 1997 mit der internationalen Klimakonferenz von Kyoto erstmals der Versuch unternommen, einen weiteren Anstieg der wichtigsten klimaschädlichen Gase in der Atmosphäre zu stoppen und sogar zu reduzieren. Im so genannten Protokoll von Kyoto verpflichten sich zahlreiche Industriestaaten völkerrechtlich verbindlich zu konkreten Verringerungen der Emissionen. Während die Europäische Union insgesamt eine Reduktion von 8 Prozent zugesagt hat, hat sich die Bundesrepublik Deutschland verpflichtet, die Treibhausgase bis 2012 um 21% gegenüber 1990 zu reduzieren.
Für die Erreichung der Klimaschutzziele hat das Kyotoprotokoll mehrere Instrumente beschrieben, darunter vor allem der Emissionshandel.