Stadtwerke Karlsruhe
Initiative "energie2010 - Wärme mit Zukunft"



  „Wärme mit Zukunft“,
  unter diesem Motto
  wollen die Stadtwerke
  Karlsruhe gemeinsam
 
mit ihren Kunden auch
  die neuen Heraus
  forderungen beim
  Thema Klimaschutz 
  aktiv
angehen


Mit dem Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) will das Land den Klimaschutz aktiv fördern und langfristig den CO2-Ausstoß von Wohngebäuden reduzieren. Denn die Bereitstellung von Wärme und die Warmwasserbereitung für Wohnzwecke sind zu rund einem Drittel an den jährlichen Kohlendioxid-Emissionen beteiligt - in Baden-Württemberg sind das etwa 25 Millionen Tonnen pro Jahr. 

Die effizientere Nutzung fossiler Energieträger und der sinnvolle Einsatz erneuerbarer Energien bei der Heizung und der Warmwasserbereitung können also einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Hinzu kommt das das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) der Bundesregierung. Es legt fest, dass spätestens im Jahr 2020 14 Prozent der Wärme in Deutschland aus Erneuerbaren Energien stammen muss.

Die Stadtwerke Karlsruhe möchten mit ihrer Initiative "energie 2010 – Wärme mit Zukunft" ihre Kunden bei der Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben unterstützen. Die Initiative läuft von 2008 bis 2010.

Insgesamt 1 Million Euro an zusätzlichen Fördergeldern stehen für die fünf Bausteine der Initiative zur Verfügung. Das Programm soll eine Einsparung von insgesamt etwa 6.000 Tonnen CO2 jährlich erwirken.

> zum Video-Clip
 


Die fünf Bausteine:


Erdgas+Solar
 

Mit dem neuen Förderprogramm „Erdgas+Solar“ unterstützen die Stadtwerke die besonders effektive Kombination einer Erdgas-Brennwertheizung mit einer thermischen Solaranlage bei bestehenden Gebäuden oder Neubauten mit 1.700 bis 4.050 Euro, je nach der Anzahl der Wohnungen. Thermische Solaranlagen allein werden mit 500 bis 1.250 Euro gefördert, und Erdgas-Brennwertheizungen allein mit 1.200 bis 2.800 Euro. > zum Förderprogramm


Mini-BHKW

Im Rahmen des neuen Förderprogramms „Mini-BHKW“ fördern die Stadtwerke den Bau von kleinen, dezentralen Kraft-Wärme-Koppelanlagen, die aus Erdgas sowohl Strom als auch Wärme erzeugen. Gefördert werden Anlagen mit einer elektrischen Leistung von bis zu 50 Kilowatt. Die Fördersumme kann je nach Leistung etwa 4.000 bis maximal 20.000 Euro betragen. > zum Förderprogramm


Bio-Erdgas

Seit Oktober 2008 können Erdgaskunden der Stadtwerke neben fossilem Erdgas auch ein neues Erdgasangebot, das zehn Prozent Bio-Erdgas beinhaltet, in Anspruch nehmen. Bio-Erdgas ist ein veredeltes Biogas. Bei der Verbrennung von Biogas wird nur so viel Kohlendioxid freigesetzt wie die zu seiner Herstellung genutzte Biomasse zuvor der Atmosphäre entzogen hat. Mehrkosten: 0,5 Cent/kWh. 

Wärmepumpen

Das bereits bestehende Förderprogramm für Wärmepumpen wird ausgebaut, die maximale Fördersumme erhöht sich von 3 000 auf 4 000 Euro, die Förderung der ersten 15 Kilowatt wird von 150 auf 200 Euro je Kilowatt aufgestockt, für jedes weitere Kilowatt Leistung gibt es 100 statt bisher 50 Euro. > zum Förderprogramm


Fernwärme
Fernwärme gilt daher im Rahmen des Erneuerbaren-Wärme-Gesetzes als gute Alternative und befreit von vielen zusätzlichen Umweltauflagen. Die Stadtwerke werden die Karlsruher Fernwärmeversorgung weiter ausbauen und unter anderem die Neubaugebiete auf den ehemaligen Kasernengeländen in Knielingen und Neureut-Kirchfeld mit Fernwärme versorgen. Mit der Nutzung der Abwärme aus dem Produktionsprozess der Karlsruher MiRO-Raffinerie für die Fernwärmeversorgung wird ab 2010 die CO2-Bilanz der Fernwärme nochmals verbessert.
> Fernwärme für Karlsruhe


 



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