Stadtwerke Karlsruhe
(03.12.2007) Renaissance-Hotel bezieht Ökostrom von den Stadtwerken Karlsruhe
Das Hotel Renaissance Karlsruhe, das mit 1,6 Millionen Kilowattstunden Jahresverbrauch ein großer Stromkunde der Stadtwerke ist, wird ab 2008 zu 100 Prozent Ökostrom von den Stadtwerken beziehen. „Der Strombezug aus erneuerbaren Energiequellen ist für uns ein wichtiger Meilenstein zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen - und dies zu erfreulich moderaten Mehrkosten“, so General Manager Dirk Schöbel zu seiner Entscheidung. „Wir möchten in unserem Hotel nachhaltigen Umweltschutz betreiben.“ Das Renaissance Hotel in Karlsruhe ist Teil der Hotelkette Marriott International mit über 2.800 Hotels weltweit. Mariott entwickelte bereits vor Jahren ein eigenes Umweltprogramm, welches primär darauf abzielt, zu reduzieren, wieder zu verwenden und zu recyclen. Hierfür wurde die Hotelkette in den vergangenen drei Jahren mit dem „ENERGY STAR“ der US Umweltbehörde ausgezeichnet. Mariott trat auch als erste Hotelgruppe dem EPA-Klimaprogramm bei und ist auf dem Weg, den eigenen CO2-Ausstoß bis 2010 um mindestens 20 Prozent zu reduzieren.

„Wir freuen uns, dass das Renaissance Hotel sich für Ökostrom entschlossen hat, und hoffen, dass weitere Großkunden nachziehen“, so Dr. Thomas Unnerstall, bei den Stadtwerken Geschäftsführer für Vertrieb und Handel. Das Hotel erhält für die Dauer von zunächst zwei Jahren Strom über so genannte RECS-Zertifikate aus den Wasserkraftwerken Høyanger K2 und Høyanger K5 in Norwegen. Pro Jahr können so knapp 800.000 Kilogramm schädliche Kohlendioxid-Emissionen eingespart werden.

Das Renewable Energy Certificate System (RECS) ist ein in 15 europäischen Ländern eingeführtes System, das anhand international kompatibler Kriterien die Produktion und den Handel mit Ökostromzertifikaten ermöglicht. RECS-Zertifikate dienen dabei als Nachweis über eine umweltfreundliche Stromproduktion. Sie können unabhängig von der physikalischen Stromproduktion gehandelt werden und sollen den Ausbau regenerativer Energien in Europa fördern.

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