Stadtwerke Karlsruhe
(07.11.2005) Stadtwerke Karlsruhe helfen obdachlosen Kindern und Jugendlichen

Obdachlosen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen kommt es jetzt zu Gute, dass das Ferien-Fest der Stadtwerke Karlsruhe Anfang September mit mehr als 2.500 Besuchern wieder ein voller Erfolg wurde. Dort kamen durch den Verkauf von Speisen und Getränken 4.000 Euro zusammen, die die Stadtwerke nun der zum Kinder- und Jugendhilfezentrum der Heimstiftung Karlsruhe gehörenden Anlaufstelle „IGLU" spenden. Zwei Sozialarbeiter kümmern sich dort um junge Menschen, die etwa Probleme im Elternhaus haben und auf der Straße leben. Nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe" beraten sie die Jugendlichen im Umgang mit anderen sozialen Einrichtungen, wie etwa dem Jugendamt oder der Drogenberatungsstelle. „Wir helfen auch bei der Wohnungs- und Arbeitssuche oder sind einfach nur da, um sich die Sorgen und Ängste anzuhören und den Jugendlichen etwas Halt und menschliche Wärme zu geben", so Oliver Freesemann, Leiter des Kinder- und Jugendhilfezentrums.

Die Geldspende der Stadtwerke fließt in einen Topf, aus dem Weiterbildungsmaßnahmen für die Jugendlichen finanziert werden. Sie bekommen hierdurch die Möglichkeit, beispielsweise ihren Schulabschluss in Abendkursen an der Volkshochschule nachzuholen. „Viele der ‚IGLU'-Kinder kommen aus sehr armen Verhältnissen und können noch nicht einmal die Anmeldegebühr für solche Kurse bezahlen", so Freesemann. „Hier greifen wir dann unter die Arme."

„Es freut mich, dass in diesem Jahr wieder ein so großer Spendenbetrag bei unserem Ferien-Fest zusammengekommen ist und wir dazu beitragen können, jungen Leuten eine Zukunftsperspektive zu geben", betont Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Thomas Unnerstall bei der Übergabe der Geldspende. Das Ferien-Fest fand in diesem Jahr bereits zum dreizehnten Mal statt. Den Erlös aus dem Verkauf von Speisen und Getränken bei diesen Festen spendeten die Stadtwerke immer für humanitäre Zwecke, unter anderem an die Karlsruher Kinderkrebshilfe. „Wir verbinden mit unserem Motto „Versorgung mit Verantwortung" auch eine Verpflichtung gegenüber unserer Stadt", begründet Dr. Unnerstall das soziale Engagement der Stadtwerke.



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