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PC, Drucker & Co

Viele Familien stehen ständig unter Strom.
PC, Drucker, Scanner, Modem & Co. sind den
ganzen Tag eingeschaltet, obwohl sie einen
Großteil der Zeit nicht genutzt werden.

Auf diese Weise empfängt man zwar jede E-Mail ohne Zeitverzögerung, belastet aber seinen Geldbeutel durch eine hohe Stromrechnung:

Ein PC – ohne Bildschirm – verbraucht schnell so viel Strom wie durchschnittlich sieben Energiesparlampen. Außerdem
verkürzt sich die Lebenszeit des Rechners bei Dauerbetrieb. Dabei
gibt es viele Möglichkeiten, die moderne Informationstechnik
sinnvoll und energiesparend zu nutzen.

Hier unsere Tipps:

• Schon beim Kauf eines Computers, Druckers oder Scanners sollte man auf den Energieverbrauch achten. Mehr Leistung bedeutet immer auch mehr Verbrauch. Benötigen Sie wirklich eine leistungsstarke Grafikkarte und einen Prozessor mit hoher Taktfrequenz
für bestimmte Spielanimationen oder nutzen Sie Ihren PC vor allem für Schreibarbeiten? Dann reicht ein normal ausgestatteter PC mit geringerem Stromverbrauch vollkommen aus.

• Energieeffiziente PCs mit Flachbildschirm haben im Normalbetrieb eine Leistungsaufnahme von maximal 100 Watt, Notebooks von 30 Watt und weniger. Die tragbaren Notebooks verbrauchen generell sowohl im Normal- als auch im Stand-by-Betrieb erheblich weniger Strom als klassische PCs. Und Flachbildschirme sind sparsamer als Röhrenmonitore.

• Moderne PCs verfügen über eine Energiesparfunktion. Sie sorgt dafür, dass nur die Hardware-Komponente des PCs Strom verbraucht, die tatsächlich genutzt wird. Alle anderen schaltet der Rechner automatisch ab. Dieses „Power Management“ kann die Leistungs-aufnahme eines PCs um bis zu 90 Prozent verringern. Häufig muss die Energiesparfunktion nach dem Kauf erst aktiviert werden. Hinweise dazu finden Sie in der Bedienungsanleitung oder im Internet unter www.stromeffizienz.de, Power Management.

Bildschirmschoner brauchen viel Strom. Diese Funktion sollte man besser im „Power Management“ deaktivieren und „Monitor ausschalten“ aktivieren. Der Monitor schaltet sich dann aus, wenn Sie ihn zum Beispiel fünf bis zehn Minuten nicht nutzen.

Trennen Sie Computer, Bildschirm, externe Netzteile von Notebooks, Laserdrucker und Scanner vom Netz, wenn Sie sie nicht benutzen, da die Geräte zum Teil auch im ausgeschalteten Zustand Strom verbrauchen. Am besten geht das mit einer schaltbaren Steckdosenleiste.

• Bei einigen Tintenstrahldruckern ist der Einsatz einer schaltbaren Steckdosenleiste nur dann sinnvoll, wenn sie extrem selten benutzt werden. Das Problem: Nach jedem Einschalten spült der Drucker seinen Druckkopf mit Tinte. Das kostet mehr, als man beim Stromverbrauch sparen kann. Ein Anruf bei der Technik-Hotline des Druckerherstellers gibt Ihnen im Hotline des Druckerherstellers gibt Ihnen im Zweifel Auskunft, ob auch Ihr Drucker davon betroffen ist.


So erkennt man den Stromverbrauch:

Die elektrische Leistung, die ein Gerät aufnimmt, wird in
Watt oder Kilowatt angegeben. Die Watt-Zahl multipliziert
mit der Nutzungszeit in Stunden ergibt den Stromverbrauch
in (Kilo-)Wattstunden. Zum Beispiel: Ein PC mit
100 Watt Leistung benötigt bei einer Nutzungszeit von 30
Stunden 100 x 30 = 3.000 Wattstunden oder 3 Kilowattstunden.


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