Ein moderner Niedertemperatur- oder Brennwertkessel ist ein guter „Futterverwerter“; er kommt mit bis zu 40 Prozent weniger Energie aus als eine veraltete Heizungsanlage. Wer dabei auf Erdgas setzt, der trägt auch einen wesentlichen Beitrag zur Umweltentlastung bei, denn Ergas-Heizkessel arbeiten in der Regel schadstoffärmer als andere Systeme, weil die Abgase nahezu frei von Schwefeldioxid, Staub, Schwermetallen und Kohlenwasserstoffen sind.
Moderne Heizungsanlagen arbeiten heute überwiegend modulierend, das heißt, sie passen die Heizleistung dem jeweiligen Bedarf an und werden zudem witterungsabhängig geführt, das heißt, die Temperatur des Heizwassers wird entsprechend der Außentemperatur gesteuert. Energiesparer lassen ihre Heizung zudem regelmäßig warten. Ist die Heizung in einem guten Zustand, spart das bis zu vier Prozent Energiekosten. Die Wartung der Heizungsanlage erhöht gleichzeitig die Betriebssicherheit der Anlage und vermindert die Störanfälligkeit.
Auch die Heizkörper sollten zu Beginn der Heizperiode überprüft werden. Wenn der Heizkörper gluckert und es trotz aufgedrehten Thermostats nicht richtig warm wird, befinden sich wahrscheinlich Luftpolster im Heizkörper, die sich in der heizfreien Zeit gebildet haben. Öffnen Sie das Entlüftungsventil Ihres Heizkörpers und halten Sie ein Gefäß darunter. Wenn Wasser kommt, ist die Luft aus dem Heizkörper raus und Sie können das Ventil wieder schließen. Kontrollieren Sie nach dem Entlüften aber unbedingt den Wasserdruck der Heizungsanlage, denn durch das Entlüften kann der Druck unter den erforderlichen Systemdruck fallen.