Neue Techniken bei Geschirrspülern und Wäschetrocknern entlasten
die Haushaltskasse und schonen die Umwelt
Energiesparberater Thomas Kraus erklärt die Technik des neuen
Wärmepumpen-Wäschetrockners.
„Die neuen Wärmepumpen-Wäschetrockner nutzen die Abwärme und verbrauchen
daher rund 40 Prozent weniger Strom als herkömmliche Kondensationstrockner. Daher sind sie die ersten Wäschetrockner überhaupt, die die Energieeffizienzklasse A erreichen. Die Mehrheit der Wäschetrockner erreicht dagegen nur Effizienzklasse C“, sagt Thomas Kraus von der
Stadtwerke-Kundenberatung. Pro Trockengang verbrauchen Wärmepumpen-Wäschetrockner
weniger als zwei Kilowattstunden Strom, ein herkömmlicher Trockner braucht mindestens drei Kilowattstunden.
Inzwischen bieten verschiedene Hersteller Wärmepumpen-Wäschetrockner zu Preisen zwischen 560 und 1.200 Euro an. Bei einer Lebensdauer von 15 Jahren spart die Wärmepumpenvariante rund 1.000 Euro Betriebskosten im Vergleich zu einem herkömmlichen
Modell. Daher rechnet sich die Investition in ein umweltfreundliches Modell (Zahlen aus Öko-Test, Heft 3/2010)
Zeolith heißt das Zauberwort
Die Firmen Bosch und Siemens haben 2009 den sparsamsten Geschirrspüler aller Zeiten auf den Markt gebracht. „Die neue Zeolith-Technik führt zu großen Energieeinsparungen beim Trocknen des Geschirrs“, so Thomas Kraus. „Das natürliche Mineral Zeolith kann Wärmeenergie und
Feuchtigkeit aus dem Spülgang speichern und beim Trocknen des Geschirrs abgeben,
so dass dafür weniger Strom benötigt wird.“ So kommt der Zeolith-Spüler von Bosch/Siemens im Sparprogramm mit 0,3 bis 0,4 Kilowattstunden weniger aus als herkömmliche Geräte. Pro Jahr kann man daher bei 250 Spülgängen mit der neuen Technik rund 20 Euro sparen.
Der Nachteil: Die Zeolith-Technik braucht Zeit, so dass ein kompletter Spülgang rund zweieinhalb Stunden dauert. Daher geht Konkurrent Miele einen anderen Weg: Nach Programmende öffnet sich die Tür des neuen Miele-Spülers automatisch einen kleinen Spalt weit, so dass die feuchtheiße Luft entweichen kann. Ein Trocknungsgebläse läuft dann etwa eine Viertelstunde nach. Damit erreicht Miele beste Trockenergebnisse, auch im Kurzprogramm, bei geringfügig höherem Stromverbrauch als beim Zeolith-Konkurrenten (Zahlen aus „test“, Heft 4/2010). Geschirrspüler leisten Schwerstarbeit, brauchen heute aber wenig Energie und Wasser.
Mehr Informationen zur energiesparenden Haushaltsgeräten erhalten Sie in der Kundenberatung Kaiserstraße oder telefonisch unter 0721/599-2222.