(26.07.2012) Karlsruher Trinkwasser ist nahezu klimaneutral
Müheloser Beitrag zum Klimaschutz:
Das Karlsruher Trinkwasser hat eine äußerst positive Klimabilanz. Dies geht erstmalig aus einer Ökobilanz-Studie hervor, die die Stadtwerke Karlsruhe beim renommierten IFEU-Institut (Institut für Energie- und Umweltforschung) in Heidelberg erstellen ließen. Danach entstehen für einen Liter Leitungswasser auf dem gesamten Weg von der Wassergewinnung bis in den Kundenhaushalt Treibhausgas-Emissionen von nur 0,25 Gramm Kohlendioxid (CO2). Da die Stadtwerke ihren Stromeigenbedarf aus regenerativen Quellen decken, verringert sich dieser Wert weiter auf verschwindend geringe 0,04 Gramm CO2 – einem Wert nahe der Klimaneutralität. Zum Vergleich: Für einen Liter Mineralwasser fallen im Schnitt 201 Gramm CO2 an. Wenn das Mineralwasser aus dem Ausland kommt und einen Transportweg von 1.000 Kilometern hat, sind es sogar 425 Gramm CO2.
"Wer also seinen täglichen Flüssigkeitsbedarf von 2,5 Litern mit Karlsruher Trinkwasser statt mit Mineralwasser deckt, spart damit im Jahr eine beträchtliche Menge an CO2 ein – soviel wie etwa auf einer 1.200 Kilometer langen Autofahrt entstehen würde“, informiert Dr. Karl Roth, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke. Damit lässt sich auf mühelose Weise ein signifikanter Beitrag zum Klimaschutz leisten. „Wer gesunde Ernährung mit nachhaltiger Lebensweise kombinieren möchte, für den ist Karlsruher Leitungswasser also ein ideales und dazu noch äußerst preiswertes Getränk“, resümiert Dr. Karl Roth.