(09.02.2012) Spitze in der Fernwärmeabgabe
Die extrem niedrigen Temperaturen der letzten Tage führten auch zu einem Spitzenbedarf an Fernwärme in der Stadt: Im Vergleich zur höchsten Tagesabgabe Anfang Februar 2011 wurde über doppelt so viele Wärme durch die Haushalte in dieser Woche angefordert. Spitzentag war bisher der Montag, 6. Februar, mit über 300 Megawatt angeforderter Leistung und über 6.500 Megawattstunden Wärme für den gesamten Tag. An diesem Tag lag die Durchschnittstemperatur in Karlsruhe auch konstant unter minus zehn Grad Celsius.
Durch die Fernwärme werden in Karlsruhe bereits über 24.500 Wohnungen, viele öffentliche Einrichtungen, Kaufhäuser und Kliniken versorgt. „Sie ist eine ökologisch und auch ökonomisch besonders attraktive und sichere Heizenergie“, betont Harald Rosemann, Kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtwerke Karlsruhe. „Sie hat dabei einmal mehr ihre Leistungsfähigkeit bewiesen.“ Die Fernwärme in Karlsruhe entsteht zu einem ganz großen Teil in so genannter Kraft-Wärme Kopplung, also in Kombination mit der Stromerzeugung. Der eingesetzte Brennstoff wird mit einem Wirkungsgrad von rund 80 Prozent besonders gut genutzt. Daneben kommt ein Teil der Wärme durch die im vergangenen Jahr in Betrieb genommene Transportleitung von der Mineralölraffinerie MiRO.