01.02.2012

Stadtwerke Karlsruhe gehen gegen unseriöse Haustürgeschäfte vor

Wegen massiver und unlauterer Haustürgeschäfte gehen jetzt die Stadtwerke Karlsruhe rechtlich gegen den Auftraggeber im Hintergrund, die Süwag AG in Frankfurt, eine Tochter der RWE, vor und zwar mit einer so genannten strafbewehrten Unterlassungserklärung. Werber gehen an der Haustür vor allem auf ältere Bewohner zu, um zum Teil mit falschen Behauptungen Strom- und Gasverträge direkt abzuschließen. So geben sie unter anderem an, im Auftrag der Stadtwerke zu kommen oder mit den Stadtwerken zusammen zu arbeiten. Betroffene Kunden berichteten außerdem über unwahre Aussagen zu Strompreisen der Stadtwerke.

Diejenigen Bewohner, die bedrängt wurden, einen Vertrag zu unterzeichnen und nicht die Absicht dazu hatten, können wie bei allen Haustürgeschäften den Vertrag binnen 14 Tagen schriftlich widerrufen – ohne Angabe von Gründen. Zum Nachweis ist es sinnvoll, den Widerruf per Einschreiben-Einwurf an die Süwag beziehungsweise den entsprechenden Anbieter zu versenden.

Falls sich fremde Tür- oder Telefonwerber als Stadtwerke-Mitarbeiter ausgeben, bitten die Stadtwerke um Mitteilung unter Telefon 0800 200 300 6.


 
 
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