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(11.07.2011) Stabiles Ergebnis der Dienstl.-Gruppe in teilw. schwierigem Umfeld
Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- und Hafen GmbH verbindet Dienstleistungen in der Stadt: Gutes Ergebnis der Stadtwerke / VBK konnte Fahrgastzahlen und Fahrgeldeinnahmen erneut steigern / Rheinhäfen mit stabilem Umschlag Das Wirtschaftsjahr 2010 konnte bei einem operativen Konzernumsatz von über einer Mrd. Euro mit einem Gesamtergebnis von 2,6 Millionen Euro abgeschlossen werden. Dabei war der KVVH-Konzern erneut in der Lage, die Fehlbeträge des Verkehrsbereiches und der Bädergesellschaft auszugleichen. „Dieses Ergebnis ist erneut ein Beleg für den Vorteil der Holdingstruktur der Unternehmensgruppe KVVH mit dem Verlustausgleich zwischen Versorgung und Verkehr“, unterstrich Geschäftsführer Rosemann. Wichtige Grundlage für das Jahresergebnis der KVVH-Gruppe bildete wiederum das gute Ergebnis der Stadtwerke: „Das Geschäftsjahr 2010 war zum einen geprägt von der konjunkturellen Erholung in Deutschland. Dies war vor allem in der Sparte Strom, und hier insbesondere beim produzierenden Gewerbe, durch wieder gestiegene Ab-satzmengen spürbar“, so Rosemann. Daneben profitierten die leitungsgebundenen Heizenergien von der lang anhaltenden kühlen Witterung im Frühjahr 2010 und dem frühen Wintereinbruch im November. Infolgedessen gab es beim Heizgas ein Absatz-plus von 6 Prozent und bei der Fernwärme sogar von 10 Prozent. Zum anderem hat sich das Versorgungsunternehmen in einem zunehmend hartem Wettbewerb um Kunden zu behaupten. VBK: Die Fahrgastzahlen und die Betriebsleistungen sind weiter angestiegen Der öffentliche Personennahverkehr hat sich in Karlsruhe im Jahr 2010 erneut gut entwickelt: Die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) konnten die Zahl der beförderten Personen im Geschäftsjahr 2010, verglichen mit dem sehr hohen Niveau von 2009, noch einmal steigern. Die Fahrgastzahl inklusive den schwerbehinderten Fahrgästen stieg auf 112,8 Millionen (Vorjahr: 111,2 Millionen). Die Betriebsleistung der VBK betrug 2010 13,4 Millionen Wagenkilometer (Vorjahr: 13,2 Millionen). Die Betriebsleistungen auf der Schiene waren mit 9,1 Millionen Wagenkilometer nahezu konstant, im Omnibusverkehr mit 4,3 Millionen Wagenkilometern (Vorjahr: 4,1 Millionen) geringfügig höher als im Vorjahr. Rheinhäfen: Schiffsumschlag auf hohem Niveau - über 4.000 Schiffe kamen nach Karlsruhe Bei den Rheinhäfen ist im Jahr 2010 der Schiffsumschlag von 6,3 auf 6,1 Millionen Tonnen zurückgegangen. 4.344 Schiffe transportierten die Güter in die beiden Karlsruher Häfen. Die Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung blieben in der gleichen Höhe wie im Vorjahr. Wiederum war so gut wie kein krisenbedingter Leerstand zu verzeichnen. Der Umschlag im Schienengüterverkehr der Rheinhäfen entwickelte sich weiter positiv. Nahezu eine Million Tonnen wurden durch die Hafenbahn transportiert. Karlsruher Bädergesellschaft: Mehr Badegäste im Europabad Entgegen dem bundesweit rückläufigen Trend konnte das Karlsruher Europabad seine Besucherzahlen gegenüber dem Vorjahr um 15.000 steigern. An 359 Öffnungstagen besuchten 427.765 Gäste das Bad. Insgesamt hat sich das Europabad gut stabilisiert. Die Kundenzufriedenheit hat ebenso wie die Zahl der Stammgäste deutlich zugenommen. Hierzu haben nicht zuletzt auch die im Jahr 2010 durchgeführten Attraktivitätssteigerungen wie der so genannte Aqua-Cross Klettergarten über dem Sportbecken beigetragen. Darüber hinaus hat die Umstellung auf bargeldlosen Zahlungsverkehr mit dem Chip-Coin zu einer höheren Verweildauer und einem höheren pro Kopf Umsatz im gastronomischen Bereich geführt. Fächerbad Karlsruhe GmbH: Gute Zusammenarbeit innerhalb der Karlsruher Bäder Im Hinblick auf die neue Karlsruher Bäderlandschaft wurde eine stärkere Ausrichtung des Fächerbads als Schwerpunktbad für Sport und Familien weiter verfolgt. Auch im zweiten Jahr der Partnerschaft zwischen Fächerbad und Europabad unter dem gemeinsamen Dach des KVVH-Konzerns, konnte wiederum erfolgreich agiert werden. KASIG – Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft: Fortsetzung der Bauar-beiten an der Kombilösung Bereits mit Ablauf des ersten Jahres bei der Umsetzung der Kombilösung ist ein erstes wichtiges Zwischenziel in Sicht: Die großen Baustellen an den unterirdischen Haltestellen in der Kaiserstraße werden auf die jeweils andere Seite verlegt und danach an der Oberfläche auch weitgehend geschlossen sein. Nachdem am 21. Januar 2010 der Spatenstich und damit der offizielle Baubeginn auf dem Europaplatz erfolgte, erhält die Innenstadt wieder ein Stück Normalität. Im Jahr des „großen“ Stadtgeburtstags 2015 gibt es in der Innenstadt keine größeren Baustellen, und ab 2016 fahren zwei Drittel der Bahnen bereits unter der Kaiserstraße. Ausblick Neben einer Stabilisierung der allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zeigen sich allerdings im Energiebereich Belastungsfaktoren, die sich in steigenden Rohöl-, Kohle- und sonstigen Energiepreisen widerspiegeln. Diese Entwicklung führt auch bei den Stadtwerken zu Kostensteigerungen beim Energiebezug. Darüber hinaus haben die extrem milden Temperaturen in den ersten vier Monaten zu erheblichen Absatzrückgängen bei den Heizenergien Erdgas und Fernwärme geführt. Die VBK rechnen im Jahr 2011 mit einer Stabilisierung der Fahrgastzahlen auf dem hohen Niveau des Jahres 2010. Dabei werden allerdings die Kosten, vor allem aufgrund der höheren Preise für Fahrzeug- und Streckenausrüstungsgegenstände sowie für Strom etwas stärker ansteigen als die Einnahmen. Hinzu kommen noch die wieder ansteigenden Preise für Dieselkraftstoff. Die KASIG weitet ihre Tätigkeiten im Jahr 2011 planmäßig weiter aus. Im Laufe des Geschäftsjahres werden die eingeleiteten Baumaßnahmen fortgesetzt und neue Projekte in Angriff genommen. Die Rheinhäfen rechnen im Jahr 2011 insgesamt wieder mit einem positiven Ergebnis. Dabei gehen sie sowohl beim Schiffsgüterumschlag wie auch beim Bahnverkehr von leichten Zuwächsen aus. Der Bereich Vermietung und Verpachtung wird voraussichtlich konstant bleiben. Grundlegende Zielsetzung der KVVH-Gruppe für das Geschäftsjahr 2011 wird es sein, im Unternehmensverbund neben dem Verlustausgleich wiederum ein positives Ergebnis zu erreichen. Dieses Ziel erfordert intensive gemeinsame Anstrengungen aller in dem KVVH-Konzern integrierten Tochtergesellschaften. • Solides Ergebnis im Konzern im Zeichen einer wirtschaftlichen Erholung gelungen Bereich Vermietung und Verpachtung
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