(02.03.2011) Mehrkosten amortisieren sich schnell
Großes Interesse an energiesparenden Fenstern:
Glasfaserverstärkte Fensterrahmen lösen immer stärker die mit Stahlkern
versehenen Fensterrahmen ab. „Durch das Verkleben des Glases mit dem
Fenster und einem Schaumkern werden die geforderten Festigkeiten und
energetisch ganz neue Wärmedurchgangswerte erreicht“, erläuterte Prof.
Klaus Layer, Leiter der Akademie für Glas, Fenster und Fassade beim
Vortragsabend in der Kundenberatung der Stadtwerke. Die durch die
dichten Fenster entstehende Feuchtigkeit müsse allerdings konsequent
abgelüftet werden. Sein Tipp an die über 90 Interessierten des Abends:
Das Fenster so lange weit öffnen, bis der Beschlag an der Scheibe
abgetrocknet ist.
Den heutigen Standard von Kunststofffenstern mit dreiglasiger Scheibe
stellte Jürgen Huber von dem Karlsruher Unternehmen Aluplast vor. Er
ermunterte die Renovierer und Häuslebauer sich für höherwertige Fenster
mit dem besten Wärmeschutz zu entscheiden, da sich die Mehrkosten schon
in 5 bis 10 Jahren amortisieren. Gegenüber einer herkömmlichen
Isolierverglasung wird durch die besonders gute Wärmedämmung bei einem
Einfamilienhaus der Energiebedarf um etwa 4000 Kilowattstunden pro Jahr
gesenkt. „Bei einer durchschnittlichen Lebensdauer von 30 Jahren pro
Fenster lohnt es sich genau anzusehen, was in die Gebäude eingebaut
wird“, so Andreas Barth, Leiter der Kundenberatung.
"Wir freuen uns und sind stolz darauf, mit Aluplast Europas
innovativsten Hersteller von Fenstersystemen für einen Vortrag in
unserer Kundenberatung gewonnen zu haben", unterstreicht Harald
Rosemann, Geschäftsführer der Stadtwerke.
Wer durch das große Interesse am Thema keinen Platz mehr im
Vortragsraum der Stadtwerke-Kundenberatung fand, kann beruhigt werden:
Die Veranstaltung wird im April wiederholt, der neue Termin wird
rechtzeitig bekannt gegeben.
