EnergieSparTipp der Stadtwerke-Kundenberatung:
Jede Wohnung muss für ein gesundes Raumklima mit Frischluft versorgt werden.
Gibt es keine Lüftungsanlage, kann der Luftaustausch nur über das
Öffnen der Fenster erfolgen. Doch Achtung! Wer denkt, mit einem ständig
gekippten Fensterflügel dieser Anforderung gerecht zu werden, der irrt
gewaltig und hat unter Umständen gleich den dreifachen Schaden: Der
Luftaustausch ist viel zu gering, die Energieverluste dagegen enorm,
denn ein ständig gekipptes Fenster kann bis zu 100 Euro an zusätzlichen
Energiekosten pro Jahr verursachen. Des Weiteren kühlen die umliegenden
Innenwände sehr stark aus, was zur Kondensation der Feuchtigkeit und
damit zu Schimmelproblemen führen kann.
Wann muss während der Heizperiode gelüftet werden? Die optimale
Luftfeuchtigkeit für ein gesundes Raumklima liegt bei 40 bis 60 Prozent
relativer Feuchte. Zeigt das Hygrometer über 65 Prozent an, ist Lüften
unbedingt erforderlich. Auch nach dem Duschen und Kochen ist ein
kurzzeitiges gründliches Lüften ratsam.
Wie lüftet man richtig? In der Heizperiode vier Mal täglich für mehrere
Minuten stoßlüften. Hierbei ist zu beachten: Je länger die
Aufenthaltsdauer in einem Raum ist, desto höher ist der
Feuchtigkeitseintrag, desto öfter müssen die Räume gelüftet werden.
Thermostatventile dabei an den Heizkörpern für die Dauer des Lüftens
schließen. Je kälter es draußen ist, desto kürzer kann gelüftet werden.
Tipps rund ums Energiesparen gibt es in der Kundenberatung der
Stadtwerke Karlsruhe, Kaiserstraße 182, Telefon 599-2222. Dort kann
auch das Infoblatt „Frische und gesunde Luft für Ihr Zuhause“
angefordert werden.