Umweltministerin Tanja Gönner überreichte im Neuen Schloss in
Stuttgart die Auszeichnung für besondere Leistungen im Umweltschutz /
Oberbürgermeister Heinz Fenrich: “ Ich bin stolz auf unsere Stadtwerke“

Am
Mittwochabend zeichnete Umweltministerin Tanja Gönner im Neuen Schloss
in Stuttgart die Stadtwerke Karlsruhe landesweit als das
Umweltschutzunternehmen des Jahres 2010 im Bereich Dienstleistungen
aus.
„Die mit einem Umweltpreis landesweit ausgezeichneten Betriebe sind
Vorreiter und Vorbilder für unsere gesamte Wirtschaft“, so
Umweltministerin Tanja Gönner, als sie die Anerkennung an die
Stadtwerke überreichte. Sie möchte mit dieser Preisverleihung auch
andere Unternehmen und Energieversorger anregen, sich genauso engagiert
für den Umweltschutz einzusetzen.
„Ich freue mich mit den Stadtwerken über diese Auszeichnung“, so
Oberbürgermeister Heinz Fenrich. „Sie versorgen nicht nur Karlsruhe,
sondern sorgen sich auch um unsere Stadt. Dieses Erfolgskonzept wurde
nun auch von Außen gewürdigt.“ Die Karlsruher Stadtwerke haben recht
früh erkannt, dass sie in der Kommune eine maßgebliche Verantwortung
für den Umweltschutz haben. „Die Errichtung der Kundenberatung in der
Kaiserstraße vor nahezu 20 Jahren, Förderprogramme für
Energiesparmaßnahmen und Regenerative Energien, Umweltzertifizierungen
und ein gelebtes Umweltmanagementsystem, unsere Stadtwerke engagieren
sich sehr breit gefächert im Umweltbereich“, unterstreicht auch die
Aufsichtsratsvorsitzende, Erste Bürgermeisterin Margret Mergen.
Im März dieses Jahres bewarben sich die Stadtwerke mit einer
umfassenden Dokumentation über ihre Umweltaktivitäten für den
Umweltpreis Baden-Württemberg. Dabei wurden ökologisch orientierte
Betriebsabläufe im Unternehmen ebenso bewertet wie die Förderung des
nachhaltigen Umgangs mit Energie und Trinkwasser in Karlsruhe. Bei
einem Vor-Ort-Termin im Juli war eine hochkarätig besetzten Jury mit
Vertretern des baden württembergischen Ministeriums für Umwelt,
Naturschutz und Verkehr, des Wirtschaftsministeriums, der Landesanstalt
für Umwelt, des Landesverbandes Industrie, des
Landesnaturschutzverbandes und der IHK Karlsruhe vor allem von der
Umsetzung des Umweltschutzes in allen Bereichen sowie der Einbindung
der Mitarbeiter beeindruckt. Sie überzeugte sich außerdem vom Erfolg
der Photovoltaik-Initiative und anderer Projekte, mit denen die
Stadtwerke das Umweltbewusstsein fördern.
Der Technische Geschäftsführer der Stadtwerke, Dr. Karl Roth,
bekräftigte den Wert dieser Anerkennung für das Unternehmen: „Das
bestärkt uns in unserer Überzeugung, dass wir mit unserem
Umweltengagement auf dem richtigen Weg sind. Über 200 Maßnahmen zur
Verbesserung der Umweltleistungen wurden in den vergangenen Jahren
umgesetzt. Unsere Verantwortung ist es nun, die Balance zwischen den
Unternehmenszielen einer sicheren, preisgünstigen und umweltschonenden
Versorgung zu finden.“
Der Umweltpreis Baden-Württemberg im Sektor Dienstleistungen ist für
die Stadtwerke der Höhepunkt eines überaus erfolgreichen „Umweltjahres“:
Bereits im Mai wurden sie erfolgreich nach der neuen EMAS-Verordnung
(EMAS III) revalidiert. Die neue Umwelterklärung mit Klimareport und
CO2-Bilanz fand in der Öffentlichkeit eine überaus positive Resonanz.
Im Sommer wurden die drei Karlsruher Sonnensegel – „Deutschlands
schönste Solaranlage“ in Betrieb genommen, und Ende Oktober wurden die
Stadtwerke in die deutsche Klimaschutzgruppe aufgenommen.
Vorausgegangen war eine Initiative des Bundesumweltministeriums, des
Bundeswirtschaftsministeriums und des Deutschen Industrie- und
Handelskammertages, die Vorbildunternehmen im Klimaschutz
zusammenbringen wollen, um deren Erfahrung für die Wirtschaft nutzbar
zu machen. Die Stadtwerke und zehn weitere Unternehmen konnten
bundesweit im Auswahlverfahren mit ihren Bewerbungen überzeugen.
„Die Stadtwerke haben nicht allein, sondern zusammen mit ihren Kunden
diesen Preis gewonnen und darauf sind wir ganz stolz“, so Harald
Rosemann, Kaufmännischer Geschäftsführer (Sprecher) der Stadtwerke.
Viele Initiativen haben sie zusammen mit ihnen umgesetzt wie etwa 1300
solarthermische Solaranlagen auf Karlsruher Dächern. „Wir sind auch an
den Kunden für morgen, nämlich den Schülerinnen und Schülern, ganz nah
dran: ‚Schüler auf den Energieberg’ oder ‚Sonne in der Schule’ heißen
hier die Initiativen und zeigen die Anstrengungen auf dem
umweltpädagogischen Sektor sehr deutlich“, so Rosemann. Aus diesem
Grund hat Andreas Rybin, ein jugendlicher Preisträger, die
Geschäftsführung der Stadtwerke zur Preisverleihung begleitet. Auch
Thomas Müllerschön war als Vertreter der engagierten Stadtwerke-Kunden
bei der Delegation dabei.
Für die Stadtwerke ist die Auszeichnung Ansporn, auch zukünftig im
Rahmen ihrer Verantwortung für die nächsten Generationen gemeinsam mit
ihren Kunden und lokalen Akteuren für eine lebenswerte Zukunft in
Karlsruhe zu arbeiten.
> Mehr Info: Das hat die Jury überzeugt
> Internetpräsenz des Ministeriums zum Umweltpreis für Unternehmen
> Bildergalerie Preisverleihung

> Video Preisverleihung


> Portrait über den Preisträger Stadtwerke Karlsruhe