03.03.2011
(01.12.2010) Stadtwerke freuen sich über Auszeichnung als bestes Umweltunternehmen

Umweltministerin Tanja Gönner überreichte im Neuen Schloss in Stuttgart die Auszeichnung für besondere Leistungen im Umweltschutz / Oberbürgermeister Heinz Fenrich: “ Ich bin stolz auf unsere Stadtwerke“




Am Mittwochabend zeichnete Umweltministerin Tanja Gönner im Neuen Schloss in Stuttgart die Stadtwerke Karlsruhe landesweit als das Umweltschutzunternehmen des Jahres 2010 im Bereich Dienstleistungen aus.

„Die mit einem Umweltpreis landesweit ausgezeichneten Betriebe sind Vorreiter und Vorbilder für unsere gesamte Wirtschaft“, so Umweltministerin Tanja Gönner, als sie die Anerkennung an die Stadtwerke überreichte. Sie möchte mit dieser Preisverleihung auch andere Unternehmen und Energieversorger anregen, sich genauso engagiert für den Umweltschutz einzusetzen.

„Ich freue mich mit den Stadtwerken über diese Auszeichnung“, so Oberbürgermeister Heinz Fenrich. „Sie versorgen nicht nur Karlsruhe, sondern sorgen sich auch um unsere Stadt. Dieses Erfolgskonzept wurde nun auch von Außen gewürdigt.“ Die Karlsruher Stadtwerke haben recht früh erkannt, dass sie in der Kommune eine maßgebliche Verantwortung für den Umweltschutz haben. „Die Errichtung der Kundenberatung in der Kaiserstraße vor nahezu 20 Jahren, Förderprogramme für Energiesparmaßnahmen und Regenerative Energien, Umweltzertifizierungen und ein gelebtes Umweltmanagementsystem, unsere Stadtwerke engagieren sich sehr breit gefächert im Umweltbereich“, unterstreicht auch die Aufsichtsratsvorsitzende, Erste Bürgermeisterin Margret Mergen.

Im März dieses Jahres bewarben sich die Stadtwerke mit einer umfassenden Dokumentation über ihre Umweltaktivitäten für den Umweltpreis Baden-Württemberg. Dabei wurden ökologisch orientierte Betriebsabläufe im Unternehmen ebenso bewertet wie die Förderung des nachhaltigen Umgangs mit Energie und Trinkwasser in Karlsruhe. Bei einem Vor-Ort-Termin im Juli war eine hochkarätig besetzten Jury mit Vertretern des baden württembergischen Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, des Wirtschaftsministeriums, der Landesanstalt für Umwelt, des Landesverbandes Industrie, des Landesnaturschutzverbandes und der IHK Karlsruhe vor allem von der Umsetzung des Umweltschutzes in allen Bereichen sowie der Einbindung der Mitarbeiter beeindruckt. Sie überzeugte sich außerdem vom Erfolg der Photovoltaik-Initiative und anderer Projekte, mit denen die Stadtwerke das Umweltbewusstsein fördern.

Der Technische Geschäftsführer der Stadtwerke, Dr. Karl Roth, bekräftigte den Wert dieser Anerkennung für das Unternehmen: „Das bestärkt uns in unserer Überzeugung, dass wir mit unserem Umweltengagement auf dem richtigen Weg sind. Über 200 Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltleistungen wurden in den vergangenen Jahren umgesetzt. Unsere Verantwortung ist es nun, die Balance zwischen den Unternehmenszielen einer sicheren, preisgünstigen und umweltschonenden Versorgung zu finden.“

Der Umweltpreis Baden-Württemberg im Sektor Dienstleistungen ist für die Stadtwerke der Höhepunkt eines überaus erfolgreichen „Umweltjahres“:
Bereits im Mai wurden sie erfolgreich nach der neuen EMAS-Verordnung (EMAS III) revalidiert. Die neue Umwelterklärung mit Klimareport und CO2-Bilanz fand in der Öffentlichkeit eine überaus positive Resonanz. Im Sommer wurden die drei Karlsruher Sonnensegel – „Deutschlands schönste Solaranlage“ in Betrieb genommen, und Ende Oktober wurden die Stadtwerke in die deutsche Klimaschutzgruppe aufgenommen. Vorausgegangen war eine Initiative des Bundesumweltministeriums, des Bundeswirtschaftsministeriums und des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, die Vorbildunternehmen im Klimaschutz zusammenbringen wollen, um deren Erfahrung für die Wirtschaft nutzbar zu machen. Die Stadtwerke und zehn weitere Unternehmen konnten bundesweit im Auswahlverfahren mit ihren Bewerbungen überzeugen.

„Die Stadtwerke haben nicht allein, sondern zusammen mit ihren Kunden diesen Preis gewonnen und darauf sind wir ganz stolz“, so Harald Rosemann, Kaufmännischer Geschäftsführer (Sprecher) der Stadtwerke. Viele Initiativen haben sie zusammen mit ihnen umgesetzt wie etwa 1300 solarthermische Solaranlagen auf Karlsruher Dächern. „Wir sind auch an den Kunden für morgen, nämlich den Schülerinnen und Schülern, ganz nah dran: ‚Schüler auf den Energieberg’ oder ‚Sonne in der Schule’ heißen hier die Initiativen und zeigen die Anstrengungen auf dem umweltpädagogischen Sektor sehr deutlich“, so Rosemann. Aus diesem Grund hat Andreas Rybin, ein jugendlicher Preisträger, die Geschäftsführung der Stadtwerke zur Preisverleihung begleitet. Auch Thomas Müllerschön war als Vertreter der engagierten Stadtwerke-Kunden bei der Delegation dabei.

Für die Stadtwerke ist die Auszeichnung Ansporn, auch zukünftig im Rahmen ihrer Verantwortung für die nächsten Generationen gemeinsam mit ihren Kunden und lokalen Akteuren für eine lebenswerte Zukunft in Karlsruhe zu arbeiten. 

> Mehr Info: Das hat die Jury überzeugt

> Internetpräsenz des Ministeriums zum Umweltpreis für Unternehmen

> Bildergalerie Preisverleihung



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> Video Preisverleihung                            
 


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> Portrait über den Preisträger Stadtwerke Karlsruhe          



 
 
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