(15.07.2010) Kreative Ideen beim Stadtwerke-Malwettbewerb
Über 400 Viertklässler beteiligten sich am größten Malwettbewerb der Fächerstadt
Der diesjährige Kinder-Malwettbewerb der Stadtwerke Karlsruhe stand unter dem Motto „Mobil mit Strom“. Zu diesem Thema malten insgesamt 411 Viertklässler kleine und große Kunstwerke, die sie bis zum Einsendeschluss am 21. Mai bei den Stadtwerken einreichten. „Die Viertklässler haben entweder im Schulunterricht oder zuhause zu farbenfrohen Malstiften gegriffen und mit viel Fantasie ihre Gedanken zur umweltschonenden Mobilität mit Strom auf unterschiedlichste Art und Weise zu Papier gebracht“, freut sich Dr. Karl Roth, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke bei der Preisverleihung in der Kundenberatung. Die farbenfroh gemalten fahrbare Untersätze, meistens Autos oder Flugobjekte, werden auf den Bildern der Kinder hauptsächlich durch Solarmodule oder Windräder direkt auf dem Dach angetrieben. Auch Roboter, Ufos und Schwebebahnen bewegen sich ganz ohne Abgase fort.
Umweltschonend mobil mit Ökostrom
„Wir haben ganz bewusst das anspruchsvolle Thema ,Mobil mit Strom´ gewählt, da wir die umweltschonende Mobilität bei der Karlsruher Bevölkerung stärker ins Bewusstsein rücken möchten“, erklärt Dr. Karl Roth. „Dies tun wir unter anderem mit der Installation von Ladesäulen, unserem Förderprogramm für Elektro-Zweiräder oder der Teilnahme am bundesweiten Forschungsprojekt MeRegioMobil.“ Sehr wichtig ist den Stadtwerken hierbei, dass das Fahren mit Strom nur dann nachhaltig Sinn macht, wenn Ökostrom verwendet wird. „Intuitiv haben die Kinder dies auch so umgesetzt, davon sind wir sehr positiv überrascht“ so Dr. Roth. „Auf keinem der Bilder ist ein herkömmliches Kraftwerk zu sehen, dagegen wimmelt es nur so von Solar- und Windkraftanlagen.“
Gewinner darf in den Europapark
Mitte Juni wählte eine Jury die 30 schönsten Bilder aus. Hauptgewinner ist
Oliver Schraft (10) von der Schloss-Schule. Der 10-Jährige überzeugte mit den vielen Details auf seinem mit unterschiedlichen Techniken gemalten Bild: In der Landschaftsszene gibt es solarbetriebene Flugzeuge, Autos und Züge und auch die Wasser- und Windkraft tragen ihren Teil zur regenerativen Stromerzeugung eines kleinen Städtchens bei. Für seine außergewöhnliche Leistung bekam er bei der Preisverleihung einen Gutschein für ein Wochenende im Europapark für vier Personen im Wert von über 400 Euro überreicht. Für den 2. Platz fiel die Wahl auf
Noah Ibers (9) von der Eichelgartenschule. Mit Wachskreide malte er eine Schwebebahn, die mit Solar und Windkraft funktioniert. Für das tolle Bild mit der stimmigen Perspektive gibt es von den Stadtwerken ein City-Fahrrad.
Nur Yilmaz (10) von der Hans-Thoma-Schule malte sich mit ihrem Raumfahrzeug, das mit einem Stromkabel mit der Erde verbunden ist, auf den 3. Platz. Ihr Bild überzeugte durch viel Atmosphäre, die durch die Bildkomposition und das Schweben des Gefährts zustande kommt. Als Preis erhielt sie eine Stereoanlage.
City-Roller, MP3-Player und Europabad-Gutscheine waren weitere Preise, über die sich die jungen Maler und Bastler freuen konnten. Daneben gab es für jeden Teilnehmer als Dankeschön fürs Mitmachen einen kuscheligen Schlüsselanhänger.
Die dreißig besten Bilder sind noch bis zum 9. August in der Kundenberatung ausgestellt und auch auf der Internetseite der Stadtwerke zu sehen.
Bereits zum 22. Mal veranstalten die Stadtwerke den größten Malwettbewerb der Fächerstadt. Kein Wunder also, dass sich durch diese Aktion mittlerweile insgesamt 14.000 Kinder mit Umwelt- und Energiesparthemen auseinander setzten. „Die Einsendungen von 22 Klassensätzen zeigt wieder, dass der Malwettbewerb zu einem festen Bestandteil im Kunstunterricht der Karlsruher Grundschulen geworden ist“, unterstrich Dr. Karl Roth die Bedeutung der langjährigen Aktion. Dem Malen geht in der Regel eine intensive inhaltliche Vorbereitung des Themas voraus. „Durch unseren Wettbewerb beschäftigen sich die Kinder schon früh in ihrem Leben mit dem verantwortungsvollen Umgang mit Energie und Trinkwasser.“
> Die 30 Gewinnerbilder ansehen
> Fotos von der Preisverleihung

Technischer Geschäftsführer Dr. Karl Roth freut sich mit den drei Erstplatzierten (
von links): Oliver Schaft (1. Preis), Nur Yilmaz (3. Preis), Noah Ibers (2. Preis)