05.10.2009
(05.10.2009) Initiative "energie 2010": Gute Bilanz nach der Halbzeit
„Wärme mit Zukunft“, unter diesem Motto haben die Stadtwerke gemeinsam mit ihren Kunden die neuen Herausforderungen beim Klimaschutz aktiv angepackt / BHKW auf dem Vormarsch

Bei ihrer im April 2008 gestarteten Initiative „energie2010“ verbuchen die Stadtwerke Karlsruhe nach der Hälfte der Laufzeit eine gute Resonanz in der Karlsruher Bevölkerung. „Wir haben die gesteckten Ziele zum Teil sogar übertroffen“, resümiert Dr. Thomas Unnerstall, Geschäftsführer für Vertrieb und Handel bei den Stadtwerken.

„energie2010“ soll den Kunden der Stadtwerke helfen, neue gesetzliche Anforderungen zu erfüllen und zukunftsorientierte Heizungslösungen zu wählen. Die Initiative umfasst umweltfreundliche Produkte, eingehende Beratung und neue Förderprogramme. Insgesamt besteht das Maßnahmenpaket aus fünf Bausteinen: Dazu gehören die neuen Förderprogramme „Erdas+Solar“ und „Mini-BHKW“, die Aufstockung der Fördermittel für Wärmepumpen, das neue Angebot Bio-Erdgas und der Ausbau der Fernwärme in Karlsruhe.

Um das selbst gesteckte Ziel einer Einsparung von insgesamt etwa 6.000 Tonnen CO2 jährlich zu erwirken, haben die Stadtwerke für jeden Baustein Zielzahlen errechnet. Die nun gezogene Halbzeit-Bilanz ist für die Stadtwerke erfreulich: Ein Viertel der Brennwertanlagen, die Hälfte der Solaranlagen und mehr als die Hälfte der Wärmepumpen sind realisiert beziehungsweise gefördert. 30 Förderanträge für Mini-Blockheizkraftwerke gingen bei den Stadtwerken ein. „Das ist unser Spitzenreiter, hier wurden unsere Erwartungen weit übertroffen, so Dr. Unnerstall. „In den letzten zwei Jahren konnten wir in Karlsruhe die Zahl der BHKWs verdoppeln.“ Beim Bio-Erdgas erwarten die Stadtwerke noch einen Nachfrage-Schub im nächsten Jahr, da ab Januar auch für Altbauten gilt: Hauseigentümer müssen ihren Wärmebedarf mit einem Pflichtanteil an erneuerbaren Energien abdecken, wenn die Heizungsanlage erneuert wird.

Dies ist eine Verpflichtungen, die sich aus den neuen Gesetzen zum Thema Heizung und Warmwasserbereitung in Wohngebäuden ergeben: Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) der Bundesregierung, das seit 1.1.2009 bundesweit für Neubauten gilt, hat zum Ziel, dass bis spätestens im Jahr 2020 14 Prozent der Wärme in Deutschland aus Erneuerbaren Energien stammen soll. Mit dem Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) will das Land langfristig den CO2-Ausstoß von Wohngebäuden reduzieren.

„Die gesetzlichen Vorgaben sind eine richtige und wichtige Weichenstellung für den Klimaschutz“, unterstreicht Dr. Thomas Unnerstall. „Für Bauherren und Hauseigentümer bedeuten sie allerdings teilweise große finanzielle Herausforderungen. Genau hier setzt „energie2010“ an: Wir bieten Förderzuschüsse an und leisten intensive Beratung.“ Die Initiative läuft noch bis Dezember 2010, insgesamt 1 Million Euro an zusätzlichen Fördergeldern hat das Versorgungsunternehmen für die fünf Bausteine der Initiative zur Verfügung gestellt.

Auskünfte zur Initiative „energie2010“ geben gerne die Energieberater der Kundenberatungen in der Kaiserstraße 182. Telefonisch sind sie unter 599-2222 erreichbar.

Video-Clip vom Pressetermin

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