(08.07.2009) 680 Viertklässler beteiligten sich am größten Malwettbewerb der Fächerstadt
Kleine und große Kunstwerke beim Malwettbewerb
Der diesjährige Kinder-Malwettbewerb der Stadtwerke Karlsruhe stand unter dem Motto „Wasser ist Leben“. Zu diesem Thema malten insgesamt 681 Viertklässler kleine und große Kunstwerke, die sie bis zum Einsendeschluss am 20. Mai bei den Stadtwerken einreichten. „Mit viel Fantasie sowie gekonnt mit Pinsel und bunter Farbe haben die Kinder Gedanken zur Bedeutung des Wassers für alle Lebewesen kreativ und schön zu Papier gebracht“, betonte Harald Rosemann Sprecher der Geschäftsführung bei der Preisverleihung in der Kundenberatung. „Mit den kunstvoll gestalteten Wüstenbildern sowie zahlreichen Bildern von Seen und am Meer zeigen die Kinder, wie kostbar das Wasser für unsere Erde ist“, so Rosemann weiter. Die dreißig besten Bilder werden noch bis zum 20. Juli in der Kundenberatung ausgestellt und sind auch im Internet anzuschauen.
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Bereits zum 21. Mal veranstalten die Stadtwerke den größten Malwettbewerb der Fächerstadt. Kein Wunder also, dass sich durch diese Aktion mittlerweile insgesamt über 13.000 Kinder mit Umwelt- und Energiesparthemen auseinander setzten. „Die Einsendungen von 40 Klassensätzen zeigt, dass der Malwettbewerb zu einem festen und guten Bestandteil im Kunstunterricht der Karlsruher Grundschulen geworden ist“, unterstrich Harald Rosemann die Bedeutung der langjährigen Aktion. Dem Malen geht in der Regel eine intensive inhaltliche Vorbereitung auf das Thema voraus. „Durch unseren Wettbewerb beschäftigen sich die Kinder schon früh in ihrem Leben mit dem verantwortungsvollen Umgang mit Energie und Trinkwasser.“ Auch Prof. Dr. Dietrich Maier, Ehrenpräsident der Europäischen Brunnengesellschaft, der gemeinsam mit Rosemann die Preisverleihung durchführte, ist sich sicher: „Dieser Malwettbewerb mit großem Hintergrund kann ein kleiner, aber wichtiger Mosaikstein in Sachen Schulung des Umweltbewusstseins unserer zukünftigen Generation sein.“
Gewinner darf in den Europapark
Mitte Juni wählte die Jury die 30 schönsten Bilder aus. In diesem Jahr fiel die Wahl besonders schwer, da sehr viele ausgesprochen gute Bilder dabei waren. Letztendlich fiel die Wahl auf das Bild von Michael Keppler. Er ist Schüler der Weinbrennerschule in Karlsruhe und überzeugte mit einer Kollage, die den unterschiedlichen Gebrauch von Wasser als Lebensmittel, zum Duschen und als regenerative Energie darstellt. Für seine außergewöhnliche Leistung bekam er bei der Preisverleihung einen Gutschein für ein Wochenende im Europapark für vier Personen im Wert von über 400 Euro überreicht.
Über den zweiten Platz und ein neues Fahrrad konnte sich Jan Weishäupl freuen. Die Botschaft seines Bildes:“ Ich wünsche mir, dass alle Seen sauber bleiben, sonst können die Tiere auf meinem Bild nicht leben.“ Auf seinem in Acrylfarben auf Karton gemaltes Bild sieht man einen Teich an dem viele Tiere leben. Auf den dritten Platz wählte die Jury das Bild von Diana Buterus von der Südendschule. Auf ihrem Bild stellt sie die Unterschiede zwischen dem Leben mit Wasser im Überfluss und einem Leben in der Wüste dar. Ihr Preis: Eine Stereo-Anlage.
Sonderpreis für die Wassergöttin
Einen Sonderpreis, in Form von Eintrittskarten und Verzehrgutschein für das Europabad, erhielt Clara Stang von der Eichelgartenschule. „Der Inhalt dieses vielseitigen Bildes ließ sich nicht in das übliche DinA3-Format pressen“, begründete Harald Rosemann den Sonderpreis bei der Übergabe. Das Bild zeigt eine Wassergöttin, die das Wasser auf die Erde bringt.
City-Roller, MP3-Player und Büchergutscheine waren weitere Preise, über die sich die jungen Maler und Bastler freuen konnten. Daneben gab es für jeden Teilnehmer als Dankeschön fürs Mitmachen einen kuscheligen Storch.
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Prof. Dr. Dietrich Maier (links) und Harald Rosemann mit den drei Hauptgewinnern
(von links): Diana Buterus (Platz 3), Michael Keppler (Platz 1) und Jan Weihäupl (Platz 2).

Michael Keppler von der Weinbrennerschule schaffte es mit seinem Bild auf den 1. Platz