(15.12.2008) Fernwärme immer attraktiver
Stadtwerke einer der preisgünstigsten Versorger in Deutschland
Im Geschäftsjahr 2008 konnten die Stadtwerke Karlsruhe zehn neue Fernwärme-Großkunden hinzugewinnen. Deren gemeinsamer Wärmebedarf von rund 10.000 Megawattstunden entspricht einer Wärmeleistung von 6.700 Kilowatt, die zusätzlich an das Fernwärmenetz angeschlossen wird. Zum Vergleich: Die neuen Großkunden nehmen soviel Wärme ab wie etwa 600 Haushalte. Auch bei den Haushaltskunden konnten im Jahr 2008 rund 500 Wohnungen neu an die Fernheizung aus den Kraftwerken angeschlossen werden; das ist der höchste Zuwachs seit 10 Jahren.
Die Stadtwerke Karlsruhe gehören mit ihrer umweltschonenden Fernwärme zu den preisgünstigsten Versorgern in der Bundesrepublik. Sie liegen mit ihren Preisen in einem aktuellen Vergleich der unabhängigen Wirtschaftsberatung WIBERA rund 20 Prozent unter dem Durchschnitt in Deutschland und belegen damit den Spitzenplatz in Baden-Württemberg.
„Die Fernwärme wird immer attraktiver“, freut sich Dr. Thomas Unnerstall, Geschäftsführer für Vertrieb und Handel bei den Stadtwerken. „In der Tat ist sie ökologisch und ökonomisch Spitze.“ Die Fernwärme ist besonders umweltschonend, da hierdurch die bei der Stromerzeugung anfallende Abwärme genutzt werden kann und so der eingesetzte Brennstoff mit einem Wirkungsgrad von rund 80 Prozent genutzt wird. Fernwärme gilt daher im Rahmen des Erneuerbaren-Wärme-Gesetzes als gute Alternative und befreit von vielen zusätzlichen Umweltauflagen.
Die Stadtwerke werden die Karlsruher Fernwärmeversorgung weiter ausbauen und unter anderem die Neubaugebiete auf den ehemaligen Kasernengeländen in Knielingen und Neureut-Kirchfeld mit Fernwärme versorgen. Mit der Nutzung der Abwärme aus dem Produktionsprozess der Karlsruher MiRO-Raffinerie für die Fernwärmeversorgung wird ab 2010 die CO2-Bilanz der Fernwärme nochmals verbessert.
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