Nach dem Naturkundemuseum und dem Prinz-Max-Palais setzen die Stadtwerke nun auch das Vierordtbad nachts in Szene
Erst vor wenigen Jahren wurden Badehaus und Sauna des Vierordtbads aufwändig saniert. Jetzt wird das markante historische Gebäude beim Kongresszentrum in der Ettlinger Straße seiner besonderen Bedeutung als Bauwerk im Karlsruher Stadtbild auch nachts gerecht. Dafür sorgten die Stadtwerke Karlsruhe, die Scheinwerfer im Boden rund um das Gebäude, an der Fassade selbst und auf dem Dach der angrenzenden Gartenhalle installierten. Insgesamt 1.600 Meter Kabel wurden verlegt, um die Fassade des Vierordtbads, die markante Kuppel mit ihren acht Figuren entlang der Rotunde und das imposante Tympanon mit dem Fliesengemälde über dem früheren Haupteingang mit Licht in Szene zu setzen. Nicht nur der aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammende Bau erstrahlt nun bei Nacht in neuem Glanz, sondern auch der historische Kamin des dazugehörenden Kesselhauses, das früher die Wärme für das Bad lieferte, die Stadtwerke später als Heizwerk nutzten und das 1989 dem Neubau der Gartenhalle weichen musste.
„Die Anstrahlung des Vierordtbads ist ein echter Gewinn für Karlsruhe und natürlich für das Bad selbst“, betonte Erster Bürgermeister Siegfried König bei der Inbetriebnahme der Außenbeleuchtung. „Das Vierordtbad kommt als architektonisches Juwel nun erst richtig zur Geltung; seine beleuchtete Fassade wertet das gesamte Areal rund um das Kongresszentrum auf“, freute sich König und dankte den Stadtwerken auch im Namen des Vierordtbads für die Realisation der Außenbeleuchtung. „Die Stadtwerke sind in Karlsruhe zu Hause und das spürt man, denn sie versorgen nicht nur, sie sorgen sich auch um ihre Stadt.“
Die Stadtwerke haben sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2015 bedeutende Karlsruher Gebäude zu illuminieren. So stellte das Unternehmen vergangenes Jahr die Außenbeleuchtung für das Prinz-Max-Palais und im August 2005 für das Naturkundemuseum am Friedrichsplatz fertig. „Dies ist unser Beitrag für den Stadtgeburtstag“, so Dr. Karl Roth, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke. „Wir freuen uns, dass wir unsere große Erfahrung auf dem Gebiet der Straßen- und Gebäudebeleuchtung in diesem Projekt umsetzen konnten.“ Die Stadtwerke betreiben nicht nur rund 40.000 Leuchtstellen mit über 55.000 Lampen in Karlsruhe, sie bieten auch seit vielen Jahren komplette Illuminationskonzepte für Städte, Institutionen und private Einrichtungen an, wobei sie sich mit ihrem gebündelten Know-how auch um alle erforderlichen Bauleistungen kümmern.


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