Nach ihrer Bilanz-Pressekonferenz Anfang Juli stellen die Stadtwerke Karlsruhe nun auch ihren „ökologischen Geschäftsbericht“ vor: die neue Umwelterklärung 2007. Neben der transparenten und verständlichen Darstellung aller wesentlichen Umweltaspekte des Unternehmens liegt der Schwerpunkt in diesem Jahr erstmalig auf dem Thema Klimaschutz. „Nachhaltigkeit und Klimaschutz werden die Grundlage bilden, an Hand derer die Glaubwürdigkeit und die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens gemessen werden, “ so Dr. Karl Roth, Technischer Geschäftsführer. „Unsere Teilnahme an EMAS und die Umwelterklärung 2007 sollen zeigen, in welchem Umfang wir unserem Slogan ‚Versorgung mit Verantwortung’ gerecht werden.“
Mit dem Klimareport als Teil der Umwelterklärung der Stadtwerke wird erstmalig der Bogen vom globalen Klimaschutz bis hin zu den lokalen Aktivitäten der Stadtwerke im Bereich Klima- und Ressourcenschonung gespannt. Zahlreiche Grafiken illustrieren den Klimawandel und seine Ursachen und machen über Bilanzen die Anstrengungen der Stadtwerke deutlich, dem Kunden den bewussten und sparsamen Einsatz von Energie zu erleichtern.
Ein weiteres Highlight der Umwelterklärung 2007 ist eine interaktive CD-Rom: Ergänzend zur Printversion erwarten den Betrachter weiterführende Informationen, Filme, Broschüren und einige Überraschungen. Animierte Grafiken ermöglichen einen virtuellen Rundgang durch die Kundenberatung oder stellen die Stufen der Trinkwassergewinnung anschaulich dar.
Strenge Anforderungen erfüllt
EMAS (eco-management and audit scheme) gilt als weltweit strengste Norm im betrieblichen Umweltschutz: Sie stellt hohe Ansprüche an nachhaltiges, umweltorientiertes Handeln. Die Verordnung fordert neben einer „ökologischen Innenrevision“ auch die Überprüfung durch unabhängige Umweltgutachter alle drei Jahre. Diese so genannte Revalidierung haben die Stadtwerke im Mai 2007 wieder erfolgreich bestanden. Damit ist das Unternehmen zur Führung eines EMAS-Siegels berechtigt. „Die Stadtwerke haben alle strengen Anforderungen nach europäischer Norm erfüllt“, so Linda Jeromin von der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe bei der Übergabe des EMAS-Zertifikats.
Das Engagement der Stadtwerke Karlsruhe im betrieblichen Umweltschutz hat eine lange Tradition: Als eines der ersten Energieversorgungsunternehmen in Deutschland haben sie seit 1995 ein geprüftes Umweltmanagementsystem nach EMAS und sind seit 2001 zusätzlich nach ISO 14001 zertifiziert
Bundes- und landesweite Anerkennung der Umweltaktivitäten
Erst im letzten Jahr hatten sich die Stadtwerke mit einer umfassenden Dokumentation über ihre Umweltaktivitäten für den Umweltpreis Baden-Württemberg beworben. Dabei wurden ökologisch orientierte Betriebsabläufe im Unternehmen ebenso bewertet wie die Förderung des nachhaltigen Umgangs mit den Produkten. Für ihr Engagement im betrieblichen Umweltschutz erhielten die Stadtwerke daher eine Auszeichnung der Umweltministerin Tanja Gönner.
Auch bundesweiten Erfolg können die Stadtwerke mit ihren Umweltaktivitäten vorweisen: Ihre Umwelterklärung 2004 wurde von Renate Künast, der damaligen Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, im Rahmen des Deutschen Umwelt-Reporting Award 2004/2005 als „Bester Umweltbericht“ ausgezeichnet. Das Energieversorgungsunternehmen überzeugte die Jury durch die klare und glaubwürdige Darstellung der Ziele im Bereich des Umweltmanagements.
Umwelterklärung anfordern
Die Umwelterklärung 2007 kann kostenlos bei den Stadtwerken angefordert werden: Die Broschüre ist sowohl in gedruckter Form als auch als CD bei der Stabsstelle Umweltschutz unter der Telefonnummer 599-1076 erhältlich. Download und Bestellung sind auch unter www.stadtwerke-karlsruhe.de möglich.

Linda Jeromin von der IHK Karlsruhe (rechts) übergab heute die neue EMAS-Urkunde an Dr. Karl Roth, den Technischen Geschäftsführer der Stadtwerke. Beim Pressetermin würdigte sie die Stadtwerke Karlsruhe als "EMAS-Pioniere", da sie vor 12 Jahren als eines der ersten Unternehmen in das EMAS-Register der IHK eingetragen wurden.