(21.06.2007) Hauptschlagader der Karlsruher Erdgasversorgung generalüberholt
Stadtwerke investieren über 400.000 Euro in die Modernisierung der Gashochdruckleitung im Westen der Stadt Eines der größten Projekte der letzten Jahre im Bereich der Karlsruher Erdgasversorgung ist abgeschlossen: Die Stadtwerke investierten über 400.000 Euro in die Modernisierung der 70 bar-Gashochdruckleitung im Westen Karlsruhes, die das EnBW-Rheinhafendampfkraftwerk und die Übergabestation West miteinander verbindet. Diese Übergabestation sowie die Übergabestation Nord bei Eggenstein stellen die Haupteinspeisestellen in das Erdgasverteilnetz der Stadtwerke dar, was die Leitung wiederum zur Hauptschlagader der Karlsruher Erdgasversorgung macht.
Zwei größere Baustellen kennzeichneten das Projekt: Zum einen bauten die Stadtwerke mehrere Absperrschieber in die Leitung ein, um das Rheinhafendampfkraftwerk auch im Störungsfall sicher mit Erdgas versorgen zu können. Zum anderen erneuerten die Stadtwerke im weiteren Verlauf ein knapp 300 Meter langes Teilstück der Leitung entlang der B10.
„Die Generalüberholung dieser wichtigen Leitung stellt eine langfristige Investition dar, die vor allen Dingen unseren Kunden zu Gute kommt, denn sie erhöht die Versorgungssicherheit der Karlsruher Erdgasversorgung“, so Dr. Karl Roth, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke. Die Arbeiten an der Gashochdruckleitung sind in ein umfangreiches Investitionsprogramm eingebettet: Allein in diesem Jahr investieren die Stadtwerke rund 33 Millionen Euro in ihre Anlagen und Leitungsnetze zur Energie- und Trinkwasserversorgung.