(07.05.2007) Hochwasserschutz hat hohe wirtschaftliche Bedeutung / Gesteuerter Polder ist gut für die Trinkwasserversorgung
Die Stadt Karlsruhe begrüßt die heutige Entscheidung des Regierungspräsidiums, den Hochwasserrückhalteraum Bellenkopf/Rappenwört mit gesteuerten Ein- und Auslassbauwerken zu versehen. "Mit der Entscheidung ist eine wichtige Etappe in zweierlei Hinsicht erreicht worden; erstens für einen verbesserten Hochwasserschutz am Rhein und zweitens für eine gesicherte Trinkwasserversorgung der Bevölkerung“, betont Oberbürgermeister Heinz Fenrich.
"Mit gesteuerten Ein- und Auslassbauwerken können im Falle von Rhein-Unfällen mit wassergefährdeten Stoffen kurz- und langfristige Schädigungen des Naturraumes Kastenwört vermieden werden, so Dr. Karl Roth, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke. Da der Hochwasserrückhalteraum im Einzugsgebiet des zukünftigen Wasserwerks Kastenwört der Stadtwerke liegt, kann so die Trinkwasserversorgung wirkungsvoll vor Beeinträchtigungen geschützt werden. Die Stadtwerke Karlsruhe sind als regionaler Versorger für die Sicherstellung des Trinkwassers von fast 400.000 Menschen verantwortlich.
"Wir gehen nun davon aus, dass durch die heutige Entscheidung die beiden Maß-nahmen, das Hochwasserrückhaltebecken und das Trinkwasserwerk Kastenwört, optimal aufeinander abgestimmt werden können", so OB Heinz Fenrich.