(08.11.2006) Langfristige Sicherheit für die Fernwärme in Karlsruhe
Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG und die Stadtwerke Karlsruhe
vereinbarten die Eckpunkte einer möglichen Zusammenarbeit bei künftigen
Fernwärmelieferungen der EnBW an die Stadtwerke. Gerade mit Blick auf
die Planung eines weiteren Kraftwerksblocks (RDK 8) im
Rheinhafen-Dampfkraftwerk wollen die Stadtwerke mittel- und langfristig
die Fernwärmeversorgung der Fächerstadt absichern und die EnBW mehr
Planungssicherheit für die im Dezember angekündigte
Investitionsentscheidung des Unternehmens erreichen.
Ab
2012 könnten nach dem heutigen Planungsstand rund 220 Megawatt Wärme
aus dem neuen Kraftwerksblock für die Fernwärmeversorgung Karlsruhes
abgerufen werden. Die dort produzierte Wärme wird in so genannter
Kraft-Wärme-Kopplung, der gemeinsamen Erzeugung von Strom und Fernwärme
zur Verfügung gestellt. Hierdurch werden gegenüber der reinen
Stromerzeugung mit einem Wirkungsgrad von ca. 45 Prozent im Kraft-Wärme
Kopplungsprozess bis zu 60 Prozent erreicht. Diese sehr hohe Ausnutzung
des Primär-energieträgers Steinkohle ist sowohl besonders
umweltschonend als auch wirtschaftlich.
Schon bisher beziehen
die Stadtwerke Karlsruhe die Grundlast der Fernwärme aus dem
Rheinhafen-Dampfkraftwerk der EnBW. Aus Block 7 des Kraftwerkes wird
die Wärmelieferung für über 20.000 Karlsruher Wohnungen, für
Gewerbebetriebe und Unternehmen, Kaufhäuser und zahlreiche öffentliche
Gebäude bereitgestellt. Mit Block 8 des Kraftwerkes wäre diese
umweltschonende Versorgung der Fächerstadt für kommende Jahrzehnte
gesichert.