Genau vor zehn Jahren trat das Umweltaudit-Gesetz in Kraft, das das europäische Umweltmanagement „EMAS“ in Deutschland offiziell eingeführt hat. An diesen „Eco-Management and Audit Scheme“ - das zunächst noch als Ökoaudit bezeichnet wurde - beteiligen sich die Stadtwerke Karlsruhe von Anfang an und waren damit Vorreiter unter den deutschen Energie- und Trinkwasser-Versorgungsunternehmen. „Die Stadtwerke haben sich schon seit langem in ihren Leitlinien verpflichtet, dem Umweltschutz den gleichen Rang einzuräumen wie den anderen Unternehmenszielen“, betont Geschäftsführer Dr. Karl Roth.
Jährlich wird das Umweltmanagementsystem der Stadtwerke durch einen unabhängigen Gutachter nach der „EMAS“-Verordnung geprüft und nach der international gültigen Norm ISO 14001 zertifiziert. „Unsere Erfahrungen in diesem Bereich geben wir seit mehreren Jahren auch an Dritte weiter. Wir sind beratend tätig und haben andere kommunale Unternehmen der Energie- und Abfallbranche beim Aufbau eines Umweltmanagementsystems begleitend unterstützt“, unterstreicht Dr. Roth.
„Unser Engagement in Sachen betrieblicher Umweltschutz wird in der Kommunalpolitik, aber auch auf Bundesebene honoriert“, freut sich Dirk Vogeley, der bei den Stadtwerken den Bereich Umweltschutz verantwortet und seit kurzem auch Mitglied des Umweltgutachterausschusses ist, der das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in Sachen „EMAS“ berät. Ende der 90er Jahre bekam das Unternehmen den Umweltpreis der Stadt Karlsruhe für seinen Beitrag zur Luftreinhaltung und für sein vorbildliches Umweltmanagementsystem verliehen. Im Frühjahr dieses Jahres würdigte auch die damalige Verbraucherschutzministerin Renate Künast die Umweltarbeit der Stadtwerke und zeichnete deren Umwelterklärung als beste in Deutschland mit dem so genannten „Umwelt Reporting Award“ aus.