19.03.2008
(02.12.2005) „Solarpark I“ liegt gut im Zeitplan

Solaranlagen mit über 600 Kilowatt Spitzenleistung im Bau / Montag Baubeginn für die Anlage auf der Walter-Eucken-Schule

Die von den Stadtwerken Karlsruhe initiierte Solar-Initiative läuft auf Hochtouren. Auf dem ehemaligen Müllberg sowie auf mehreren großen Dachflächen innerhalb der Stadt entstehen Solaranlagen, die zusammen den so genannten „Solarpark I“ bilden. Modulflächen mit über 600 Kilowatt installierter Leistung befinden sich bereits im Bau und werden noch im Dezember in Betrieb genommen. Im nächsten Jahr sollen weitere 200 Kilowatt folgen.

Kernstück des Projektes ist die etwa 6.000 Quadratmeter große Anlage auf dem Südhang der Deponie West. Sie ist mit 430 Kilowatt elektrischer Leistung über viermal größer als die bisher größte Solaranlage der Stadt auf dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM). Das Besondere an ihr: Die Karlsruherinnen und Karlsruher können sich ein Stück Solaranlage kaufen, indem sie einen oder mehrere der insgesamt 1.000 zum Verkauf stehenden Anteile an der Betreibergesellschaft erwerben. Privatkunden haben bereits über 450 solcher Anteile zu jeweils 2.000 Euro reserviert. Weitere 500 Anteile übernehmen die Stadt Karlsruhe und die Stadtwerke, so dass inzwischen nur noch wenige Anteile zu haben sind. Drei Viertel der Bauleistung sind bereits erbracht, 6.000 von 7.200 Modulen sind installiert. Derzeit findet die Verlegung der Einspeisekabel zur Nordbeckenstraße statt, damit der erzeugte Strom über eine Trafostation ins Netz der Stadtwerke eingespeist werden kann.

Baubeginn bei der Hochschule Karlsruhe und Walter-Eucken-Schule

Prädestiniert für Solaranlagen sind auch die Dächer der Walter-Eucken-Schule sowie der Hochschule Karlsruhe für Technik und Wirtschaft. Auf den Gebäuden E, F und M der Hochschule war Anfang Dezember Baubeginn: Dort werden nun Zug um Zug die Anlagenkomponenten für drei 46-Kilowatt-Anlagen geliefert. Am Montag, 5. Dezember, bekommt auch die Walter-Eucken-Schule die technischen Komponenten für ihre 35-Kilowatt-Anlage. Ein 60 Tonnen schwerer Autokran ist für das Verladen der Komponenten an Ort und Stelle.

Im neuen Jahr folgen weitere Aufdachanlagen auf den Gebäuden des Klinikums, der Universität und einigen Schulen. Insgesamt wird der Anlagenpark bis zu 800 Kilowatt installierte Leistung umfassen. Mit dem solar erzeugten Strom können dann rund 200 bis 300 Vier-Personen Haushalte versorgt und jährlich rund 500 Tonnen CO2 eingespart werden.



 
 
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