19.03.2008
(21.06.2005) 640 kleine Künstler mit großen Ideen

Fast 11.000 Viertklässler beteiligten sich bisher am größten Malwettbewerb der Fächerstadt

„Saubere Luft in Karlsruhe“ war das Motto des diesjährigen Malwettbewerbs, den die Stadtwerke Karlsruhe für alle Viertklässler der Fächerstadt veranstalteten. „Saubere Luft ist lebenswichtig für unsere Gesundheit und für die Natur. Hast du eine gute Idee, was wir in Karlsruhe noch mehr für saubere, gesunde Luft tun können?“ Das fragten die Stadtwerke die Viertklässler der Fächerstadt im Flugblatt zum Malwettbewerb. Bis zum Einsendeschluss am 13. Mai schickten 640 kleine Künstler ihre gemalten Ideen an die Stadtwerke.

Bereits zum 17. Mal veranstalteten die Stadtwerke diesen Wettbewerb für Karlsruher Viertklässler, der in seiner Art und Weise der größte in der Fächerstadt ist: Fast 11.000 Schülerinnen und Schüler griffen in den vergangenen Jahren zu Pinsel und Farbe und haben sich unter Anleitung ihrer Lehrer mit den verschiedenen Themenbereichen inhaltlich und gestalterisch auseinandergesetzt. „Dieser Malwettbewerb mit Hintergrund soll zur Bewusstseinsbildung in Richtung verantwortungsvollem Umgang mit den natürlichen Ressourcen beitragen“, betonte Geschäftsführer Harald Rosemann bei der Preisverleihung in der Kundenberatung. Dem Malen geht in der Regel eine intensive Vorbereitung auf das Thema voraus. „Die meisten dieser Bilder wurden im Klassenverband gemalt, was zeigt, dass der Malwettbewerb zum festen Bestandteil im Kunstunterricht der Karlsruher Grundschulen geworden ist und darüber freuen wir uns sehr“, unterstrich Rosemann die Bedeutung der langjährigen Aktion.

Ende Mai wählte eine Jury die 30 schönsten und aussagekräftigsten Bilder aus. Am besten gefiel ihr das mit Wachskreide gestaltete aufklappbare Bild von Konstantin Frey, das Karlsruhe sowohl als lebenswerten Ort mit sauberer Luft wie auch als belastete Großstadt mit viel Verkehr und rauchenden Schornsteinen darstellt. Der Clou findet sich im Detail: Der zehnjährige Schüler der Pestalozzi-Schule in Durlach schlägt in seinem Bild vor, Karlsruhe unter eine Glaskuppel zu stellen, um die Stadt vor der Luftverschmutzung zu schützen. „Noch besser ist es, wenn man gar keine Kuppel braucht“, schreibt er auf der Rückseite seines Bildes. Und: „Saubere Luft macht die Welt schöner“. Seine Leistung belohnten die Stadtwerke mit einem Wochenende für vier Personen im Europapark im Wert von 400 Euro. Daniel Ulrich von der Nordschule Neureut lässt Bäume sprechen. Ohne Laub stehen sie da und fragen sich: „Wann lernen die Menschen endlich, Energie sinnvoll zu nutzen?“ Dann entdecken sie Solar- und Windkraftanlagen. Ihre Blätter wachsen und sie freuen sich: „Die Menschen fangen an zu verstehen!“ Für sein witziges Erzählbild bekam er den zweiten Preis, ein Fahrrad im Wert von 300 Euro. Anna Dölp malte sich mit ihrem Bild eines grünen Karlsruhes auf Platz drei. Eine transparente Folie, die heruntergeklappt werden kann, trübt die Wasserfarbenidylle, denn auf ihr hat die Schülerin der Draisschule mit schwarzem Stift verschiedene Luftverschmutzer gezeichnet. Sie kann nun eine Stereoanlage im Wert von 200 Euro ihr Eigen nennen.

Ein Diskman, Swatch-Armbanduhren, Experimentierkästen von Kosmos und Gutscheine für eine Sportausrüstung waren weitere Preise, über die sich die jungen Künstler freuen konnten. Außerdem bekommen noch alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Stadtwerke-Malwettbewerbs als Dankeschön fürs Mitmachen einen kleinen kuscheligen Eisbären.



 
 
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