Der nächste Vortragsabend der Stadtwerke Karlsruhe am Dienstag, 8. März, 18 Uhr, findet nicht wie gewohnt in der Kundenberatung, sondern im Heizwerk Ahaweg direkt neben der Staatlichen Majolika statt. Peter Schorpp informiert dort über das Heizen mit Fernwärme. Anschließend geht Jürgen Disqué auf die Wirtschaftlichkeit und die Kosten einer Fernwärmeheizung ein, bevor Norbert Schröck den Vortragsabend mit einer Führung durch das Heizwerk Ahaweg beschließt. Die Besucher können dabei einen Blick hinter die Kulissen der Karlsruher Fernwärme-Versorgung werfen.
Karlsruhe ist eine Pionierstadt für Fernwärme. Schon Anfang des 20. Jahrhunderts begann die Versorgung des Schlosses und verschiedener staatlicher Einrichtungen mit Fernwärme. Seither hat sich die Technologie stetig fortentwickelt und ist heute auf dem neusten Stand der Technik. Heute ist das Fernwärmenetz von Karlsruhe eines der größten Deutschlands. Die Stadtwerke versorgen über 20.000 Wohnungen in der Fächerstadt mit Fernwärme und liefern etwa die gleiche Wärmemenge auch an öffentliche Gebäude, Gewerbebetriebe und Firmen.
Diese bequeme und umweltschonende Heizenergie wird von den Stadtwerken unter anderem im Heizwerk am Ahaweg produziert und dann in Form von heißem Wasser zum Kunden transportiert. Diese heizen nicht mehr selbst, sondern lassen heizen. Sie haben im Keller lediglich eine Fernwärme-Kompaktstation, die nicht viel größer ist als ein Kühlschrank und vor Ort keinerlei Abgase oder Gerüche verursacht. Das Heizen mit Fernwärme ist auch ökologisch sinnvoll, da die Fernwärme die bei der Stromerzeugung anfallende Wärme nutzbar macht und so der eingesetzte Brennstoff optimal ausgenutzt wird.
Der Vortragsabend und auch die anschließende Führung ist kostenfrei. Wer sich schon im vorab über die umweltschonende Heizenergie Fernwärme informieren möchte, kann sich auch telefonisch unter 599-22 22 an die Energieberaterinnen und Energieberater der Kundenberatung wenden.